Arbeit
Arbeit ist eine zentrale Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und die Chance zu beruflichem und sozialem Aufstieg. Deshalb engagiert sich die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft dafür, dass möglichst viele Menschen den Einstieg in eine Beschäftigung finden. Die INSM will Beschäftigungshürden aus dem Weg räumen. Dazu gehören Bildungsdefizite, Bürokratie und hohe Lohnzusatzkosten, die Arbeit teuer machen. Hier finden Sie Informationen und Meinungen zum Thema.
Standpunkt
Wege zu mehr Beschäftigung
Plädoyer des Wirtschaftsweisen Wolfgang Franz: Deutschland sei ein sehr solider und ausbaufähiger Wirtschaftsstandort, den man nicht schlecht reden solle. Allerdings müsse man auch die Defizite aufzeigen, um daraus Handlungs-empfehlungen für einen noch besseren Wirtschaftsstandort abzuleiten. weiter lesenWege zu mehr Beschäftigung
Fakten / Standpunkte
Ein Stück vom Kuchen für jedermann? Die Parteien überbieten sich in ihren Programmen mit Modellen zur finanziellen Beteiligung von Arbeitnehmern an den Unternehmen. Der Fachautor Stefan Fritz erklärt die Möglichkeiten der Mitarbeiterbeteiligung, nennt die Vorteile und zeigt Beispiele aus der Unternehmenspraxis. weiter lesen INSM-Dossier Mitarbeiterbeteiligung
Sozialverbände und Gewerkschaften beschweren sich: „Armut trotz Arbeit - das darf nicht sein“. Ein Blick in die Datenlage macht aber deutlich: „Working Poor“ ist in Deutschland immer noch ein seltenes Phänomen. Nur etwa fünf Prozent der Erwerbstätigen fallen mit ihrem Einkommen unter die statistische Armutsschwelle.
Auf der Webseite www.einstieginarbeit.de hat die INSM wichtige Informationen und Fakten darüber zusammengestellt, warum Millionen Menschen in Deutschland keinen Einstieg in eine Beschäftigung finden – aber auch darüber, wie diese Einstiegshürden beseitigt werden können.
Die Schweizer Wirtschaftsprofessoren Aymo Brunetti und Beatrice Weder di Mauro empfehlen eine Liberalisierung des Arbeitsmarktes nach Schweizer Vorbild. Dadurch könne die Beschäftigungsquote deutlich steigen. weiter lesen Ein Beispiel an der Schweiz nehmen
Zu Recht klagen Betriebe über unzureichende Fähigkeiten von Schulab- gängern. So sei die Zahl der Schulabbrecher und Abgänger ohne Abschluss an Hauptschulen zu hoch.
Zitate
In einem Interview vertritt der Wirtschaftsweise Professor Wolfgang Franz die Position, dass Mindestlöhne Arbeitsplätze kosten. Lesen Sie hier, wie er seine Auffassung begründet.
Im Gespräch mit der WirtschaftsWoche forderte INSM-Berater Professor Michael Hüther die Politik auf, den Arbeitsmarkt flexibler zu machen. „Gerade kleine und mittlere Unternehmen brauchen mehr Flexibilität."
In einem Papier des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung beschäftigt sich Professor Klaus F. Zimmermann gemeinsam mit den Ökonomen Hilmar Schneider und Klaus Eichhorst damit, wie der Arbeitsmarkt nach der Agenda 2010 weiter reformiert werden könnte.
„Wenn Bürokratie abgebaut und so weniger Aufwand und Kosten verursachen würde, könnten Unternehmen das Geld, das sie einsparen, in neue Arbeitsplätze investieren.“ Das erklärt der Ökonom Holger Schäfer in einem Statement für das Portal Einstieg in Arbeit.