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Die Forderungen
Das Deutschland-Prinzip

Ingo Kramer: Forderungen an die deutsche Wirtschaft

„Eine tragende Säule von Sozialpartnerschaft und Tarifautonomie ist die Tarifeinheit“, sagt Ingo Kramer, Präsident der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA).Zusammen mit anderen führenden Wirtschaftsvertretern setzt sich Ingo Kramer für das Deutschland-Prinzip ein.

„Eine tragende Säule von Sozialpartnerschaft und Tarifautonomie ist die Tarifeinheit“, sagt Ingo Kramer, Präsident der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA).Zusammen mit anderen führenden Wirtschaftsvertretern setzt sich Ingo Kramer für das Deutschland-Prinzip ein. Denn: Wohlstand wächst nicht von allein. Deshalb fordert er im aktuellen Anzeigenflight der INSM: „Unser Erfolgsmodell: Ein Betrieb, ein Tarifvertrag. Deshalb: Tarifeinheit sichern.“

Was das konkret heißt? Drei Fragen an Ingo Kramer

Gut ausgebildete Fachkräfte, gefragte und innovative Produkte sowie eine hohe Wettbewerbsfähigkeit im globalen Vergleich sorgen für eine besondere wirtschaftliche Stärke Deutschlands. Dank der Sozialen Marktwirtschaft gehört Deutschland heute zu den wohlhabendsten Ländern der Welt. Prinzipien wie Chancengerechtigkeit und sozialer Ausgleich sorgen für gesellschaftliche Stabilität. Wesentlich für unseren Erfolg ist auch die Tarifautonomie: Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften regeln gemeinsam und staatsfern die Arbeitsbedingungen in den einzelnen Branchen und Unternehmen.

Eine tragende Säule von Sozialpartnerschaft und Tarifautonomie ist die Tarifeinheit. In den Betrieben muss für Arbeitgeber und Arbeitnehmer klar sein, welcher Tarifvertrag gilt. Der Bundestag kann dem vom Bundeskabinett gebilligten Gesetzentwurf mit gutem Grund zustimmen: Die Tarifeinheit stabilisiert die Tarifautonomie und hält sie für die Zukunft funktionsfähig. Eine weitere Herausforderung ist der demografische Wandel, durch den immer weniger Fachkräfte in Deutschland zur Verfügung stehen. Auch bei Ausschöpfung aller Potenziale im Inland werden wir ohne Zuwanderung nicht auskommen.

Die Digitalisierung wird unsere Betriebe und die Arbeitswelt insgesamt durch zunehmende Arbeitsteilung verändern. Eine „Wirtschaft 4.0“ muss dafür offen sein und so gestaltet werden, dass die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands erhalten bleibt. Die Globalisierung wird in den kommenden Jahrzehnten weiter zunehmen: Europa muss hierbei mit einer Stimme sprechen, um von den anderen großen Akteuren der Weltwirtschaft auf Augenhöhe wahrgenommen zu werden. Die Basis unseres Wohlstands ist ein starker Freihandel. Deshalb müssen wir möglichst bald ein belastbares Freihandelsabkommen mit den USA abschließen.

Weitere Wirtschaftsvertreter, die hinter dem Deutschland-Prinzip stehen:
Rainer Dulger (Gesamtmetall), Alfred Gaffal (vbw), Ulrich Grillo, (BDI), Arndt G. Kirchhoff (METALL NRW), Margret Suckale (BAVC), Matthias Wissmann (VDA), Stefan Wolf (Südwestmetall)

 

Anzeigenmotiv in Frankfurter Rundschau, Handelsblatt und FAZ App
Zitat: Ingo Kramer, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)