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Drei Fragen an Matthias Wissmann

„Um die Verkehrswege zukunftsfähig zu machen, müssen jährlich mindestens 4 Milliarden Euro mehr als bisher investiert werden“, sagt Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Zusammen mit anderen führenden Wirtschaftsvertretern setzt sich Matthias Wissmann für das Deutschland-Prinzip ein. Denn: Wohlstand wächst nicht von allein. Deshalb fordert er im aktuellen Anzeigenflight der INSM: „Mobilität sichert unseren Wohlstand, deswegen müssen wir unsere Straßen und Schienen fit machen.“

Was das konkret heißt? Drei Fragen an Matthias Wissmann

1. Was hat Deutschland zu einem wirtschaftlich starken Land gemacht?

Deutschlands wirtschaftlicher Erfolg beruht auf seiner starken industriellen Basis mit großen Konzernen und vielen mittelständischen Unternehmen mit einzigartigem Know-how. Sie fertigen hoch innovative Produkte und exportieren sie in die ganze Welt. Neben dem Export profitiert Deutschland von den internationalen Produktionsstätten seiner Unternehmen: Denn die Präsenz und Stärke auf den Weltmärkten schafft und sichert Arbeitsplätze bei uns zu Hause. Die Grundlage für den Erfolg sind enorme Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie freier Handel. Nicht zuletzt hat uns eine gute Zusammenarbeit von Politik, Gewerkschaften und Wirtschaft in Krisenzeiten über Wasser gehalten.

„Mobilität sichert unseren Wohlstand, deswegen müssen wir unsere Straßen und Schienen fit machen.“

Matthias Wissmann

2. Wo liegen heute die Defizite und welche Hausaufgaben sollte die Politik angehen?

Deutschland wird zukünftig noch stärker als bisher im internationalen Wettbewerb stehen. Um unseren bisherigen Erfolg zu sichern, muss die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Europas verbessert werden. Die Produktvielfalt unserer Hersteller darf nicht eingeschränkt und über Technologien nicht am grünen Tisch entschieden werden. Gerade ein Export- und Transitland wie Deutschland braucht eine leistungsfähige Infrastruktur. Um die Verkehrswege zukunftsfähig zu machen, müssen jährlich mindestens 4 Milliarden Euro mehr als bisher investiert werden. Dazu sind strukturelle Reformen bei der Finanzierung nötig.

3. Was glauben Sie, wie sich Deutschland in den kommenden Jahren und Jahrzehnten verändern wird?

Die Energiewende wird unser Land nachhaltig verändern. Wichtig ist: Wir brauchen sichere Energie zu wettbewerbsfähigen Preisen. Der demografische Wandel wird nicht nur in unserer Gesellschaft, sondern auch in unserer Wirtschaft Spuren hinterlassen. Darauf müssen wir mit einem flexiblen Arbeitsmarkt reagieren. Die Digitalisierung wird alle Lebensbereiche durchdringen und miteinander verbinden. Dafür gilt es, schon heute die rechtlichen und industriellen Grundlagen zu schaffen.
 

Weitere Wirtschaftsvertreter, die hinter dem Deutschland-Prinzip stehen:
Rainer Dulger (Gesamtmetall), Alfred Gaffal (vbw), Ulrich Grillo, (BDI), Arndt G. Kirchhoff (METALL NRW), Ingo Kramer (BDA), Margret Suckale (BAVC), Stefan Wolf (Südwestmetall)

Anzeigenmotiv in der FAZ
Zitat: Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA)

(*1949 in Ludwigsburg)
1978 schloss der CDU-Angehörige Matthias Wissmann sein Studium der Rechtswissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Politik mit dem zweiten Staatsexamen ab. 1976 wurde er als damals jüngster Abgeordneter direkt in den Deutschen Bundestag gewählt, dem er bis 2007 ohne Unterbrechung angehörte. 1993 wurde er unter Helmut Kohl zum Bundesminister für Forschung und Technologie berufen. Danach übernahm er das Amt des Bundesministers für Verkehr, das er bis 1998 ausübte. Seit 2007 ist Wissmann Präsident des VDA sowie Vizepräsident des BDI.