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Stefan Wolf

„Unbürokratische und schnelle Entscheidungen haben unser Land zu dem gemacht, was es heute ist", sagt Stefan Wolf, Präsident des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall – Verband der Metall- und Elektro-Industrie Baden-Württemberg – und Vorstandsvorsitzender der ElringKlinger AG.

Weil er um die Gründe für den Erfolg Deutschlands weiß, stellt sich Dr. Stefan Wolf zusammen mit anderen führenden Wirtschaftsvertretern hinter das Deutschland-Prinzip. Denn: Wohlstand wächst nicht von allein. Deshalb fordert er im aktuellen Anzeigenflight der INSM: „Zu Ende gedachte Gesetze, statt Bürokratie-Irrsinn.“

Was das konkret heißt? Antworten von Stefan Wolf

1. Was hat Deutschland zu einem wirtschaftlichen starken Land gemacht?

Vor allem Innovationsgeist und der Mut, neue Wege zu beschreiten. Beides fällt nicht vom Himmel, sondern ist hart erarbeitet. Der Buchdruck, die Glühbirne oder das Automobil – aus Deutschland stammen Erfindungen, die die Welt veränderten. Viele Menschen in unserem Land haben schon immer zwei Schritte weiter gedacht und uns damit dorthin geführt, wo wir heute stehen. Deutschland ist nicht nur die Lokomotive Europas, sondern auch eine führende Kraft der Weltwirtschaft.

„Fachkräftemangel verhindern, qualifizierte Zuwanderung ermöglichen.“

Stefan Wolf

2. Wo liegen heute die Defizite und welche Hausaufgaben sollte die Politik angehen?

Unbürokratische und schnelle Entscheidungen haben unser Land zu dem gemacht, was es heute ist. Nicht zu Ende gedachte Gesetze oder Bürokratismus, der überhandnimmt, bremsen uns nicht nur, sie werfen Deutschland zurück. Bestes Beispiel ist die Energiewende, die ich selbstverständlich für richtig halte. Das Vorgehen jedoch war und ist nicht zielführend. Viele Länder beneiden uns um unsere blühende Wirtschaft; bei der Energiewende geben wir kein gutes Bild ab.

3. Was glauben Sie, wie sich Deutschland in den kommenden Jahren und Jahrzehnten verändern wird?

Das hängt im Wesentlichen davon ab, welchen Weg die aktuelle und die nächste Bundesregierung einschlägt. Mindestlohn, Energiewende, Rente mit 63, Mütterrente, fehlende KITA-Plätze – wenn an einigen Stellschrauben nicht zeitnah begonnen wird zu drehen, verlieren wir unseren Platz an der Spitze Europas. Wir dürfen keine Geschenke verteilen, die keinem so richtig weiterhelfen und uns in der Summe eine satte Stange Geld kosten. Wir haben in Deutschland erstklassige Voraussetzungen geschaffen. Nun müssen wir dafür sorgen, dass wir diese Position auch halten.
 

Weitere Wirtschaftsvertreter, die hinter dem Deutschland-Prinzip stehen: 
Rainer Dulger (Gesamtmetall), Alfred Gaffal (vbw), Ulrich Grillo, (BDI), Arndt G. Kirchhoff (METALL NRW), Ingo Kramer (BDA), Margret Suckale (BAVC), Matthias Wissmann (VDA)

Anzeigenmotiv in Welt und Welt kompakt
Zitat: Stefan Wolf, Vorsitzender Südwestmetall

(*1961 in Leinfelden-Echterdingen) Nach seiner Promotion zum Dr. jur. arbeitete Stefan Wolf zunächst als Rechtsanwalt in einer Stuttgarter Anwaltskanzlei, bevor er 1997 bei dem Automobilzulieferer ElringKlinger einstieg. Bereits ein Jahr später übernahm er die Leitung des Bereichs Recht und Personal, die er bis 2005 ausübte. 2004 wurde Wolf zum Generalbevollmächtigten des Vorstands ernannt und 2005 in den Vorstand berufen, dessen Vorsitz er 2006 übernahm. Zudem bekleidet Wolf leitende Positionen in diversen Gremien und Verbänden. Seit 2012 ist er Vorsitzender von Südwestmetall.