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Catherine Fürstenberg-Dussman

Liefern, was die Marke verspricht

Lesen Sie den Catherine von Fürstenberg-Dussmann Artikel „Liefern, was die Marke verspricht“ in „Das Deutschland-Prinzip“.

2. Juli 2015

Dieser Beitrag erscheint im Original im Buch „Das Deutschland-Prinzip“. Im Buch erörtern 175 prominente Gastautoren Ihre Standpunkte darüber, was  Deutschland stark macht.
Lesen Sie hier eine Auswahl der Beiträge.

 

Liefern, was die Marke verspricht

Deutschland ist nicht nur wegen seiner Fußballmannschaft stark und wird in der Welt nicht nur ihretwegen respektiert. Wir als deutsches Familienunternehmen, das in 20 Ländern als Gebäudedienstleister und Facility Manager tätig ist, profitieren von dem Ruf Deutschlands. „Made in Germany“ – ist etwas so Positives! Im Mittleren Osten, wo die Dussmann Group gerade investiert, ist man richtig hungrig auf deutsche Qualität. Was ist das eigentlich?

Das „Team Deutschland“ ist zuverlässig, einsatzfreudig, innovativ, intelligent und organisiert. Als Familienunternehmen werden wir begehrt, weil die Familie das Fundament in ihrer Welt ist. Auf dieser Ebene basiert das gegenseitige Verständnis und Vertrauen. Die Partner schätzen unseren Namen hinter dem Produkt, das wir liefern. Ich, als Familienunternehmerin, also Namensträgerin des Brands, repräsentiere die Werte des Unternehmens. Wir bringen mit unserem Namen diese Werte in die Länder, in denen wir unsere Dienstleistungen erbringen. Zum Beispiel deutsche Hygienestandards in der Verpflegung in Vietnam. Oder der Code of Conduct, in dem unsere Grundsätze als verbindliche Verhaltensregeln dargestellt sind. Sie dienen weltweit als gemeinsame Leitlinie für unsere Entscheidungen und unser Handeln, und wir erwarten, dass sich alle Mitarbeiter mit unseren ethischen Grundsätzen identifizieren und nach ihnen handeln. Die Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung ist auch ein Dussmann-Wert. Dazu gehören für uns nachhaltige Dienstleistungen, soziale Verantwortung für unsere Mitarbeiter, ressourceneffiziente interne Prozesse und Engagement für die Gesellschaft. Ich fühle mich nicht nur für den Transfer von Know-how bei der Realisierung der Großprojekte verantwortlich. Unsere Mitarbeiter vor Ort bekommen nicht nur ihre rot-weiße Dienstbekleidung, sondern sie lernen auch die Skills und arbeiten mit deutschen Maschinen und Chemieprodukten, die nachhaltig sind. Damit helfen wir unseren Kunden, auch nachhaltiger zu werden. In der Gebäudetechnik zum Beispiel erkennen „Eco-Briefings“ Schwachstellen in den Kundenimmobilien und vermeiden Energieverschwendung schon im Ansatz. Die einheimischen Mitarbeiter werden nach und nach in unser Dussmann-Team integriert. „Made in Germany“ ist eine Marke für sich. Die Hauptsache ist, man liefert, was die Marke verspricht. Als Rückenstärke hat man das ganze Land hinter sich. Man ist Botschafter und Verantwortungsträger zugleich. Solange wir diesen Ansprüchen gerecht werden, werden wir das „Powerhouse“ bleiben, das wir sind.