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Die INSM

FAQ

Alles über die INSM

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ist eine regierungsunabhängige, branchen- und parteiübergreifende Organisation, die für fairen Wettbewerb, unternehmerische Freiheit, sozialen Ausgleich, Chancengerechtigkeit und eine verantwortungsvolle, generationengerechte Politik einsetzt. Sie wirbt sich für eine zeitgemäße Interpretation der Soziale Marktwirtschaft und macht deren praktische und theoretische Grundlagen bekannter. Sie ist offen für alle, die sich dem Gedanken der Sozialen Marktwirtschaft verbunden fühlen. Die Arbeit der INSM wird von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektro-Industrie finanziert.

  • Wofür steht die INSM?
    • Die INSM steht für ein Gesellschaftssystem in Freiheit und Verantwortung. Unser Ziel: Das über Jahrzehnte bewährte Konzept der Sozialen Marktwirtschaft von Ludwig Erhard erhalten und erneuern, um die Prinzipien unternehmerische Freiheit, Eigeninitiative und Chancengerechtigkeit weiter befördern zu können.

      Die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft ermöglichen jedem, durch Ideen, Initiative und Engagement seine persönlichen und wirtschaftlichen Ziele zu erreichen. So entstehen Innovationen. Damit wird Strukturwandel vorangetrieben. Gleichzeitig wollen wir die gesellschaftliche Akzeptanz dieser Prinzipien erhöhen. Wir sehen uns dabei in der Rolle als Impulsgeber für marktwirtschaftliche Reformen und ein nachhaltiges Wachstum. Nachhaltiges Wachstum bedeutet eine Entwicklung von Wirtschaft, Ökologie und sozialem Zusammenhalt, die auch nachfolgenden Generationen Wohlstand und Lebensqualität sichert. Dafür suchen wir den Dialog mit Politik, Wissenschaft und Öffentlichkeit.

  • Wer trägt die INSM?
    • Die INSM ist eine branchen- und parteiübergreifende Plattform und offen für alle, die sich dem Gedanken der Sozialen Marktwirtschaft verbunden fühlen. Finanziert wird ihre Arbeit durch die Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie.

      Die Initiative hat die Rechtsform einer GmbH, genauer gesagt heißt sie: INSM - Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft GmbH.

      Geschäftsführer ist seit 2010 Hubertus Pellengahr. Die INSM verfügt 2014 nach Abzug von Steuern über einen Jahresetat von 6,91 Millionen Euro. Wissenschaftlich begleitet wird die INSM vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

      Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens engagieren sich als Botschafter und im Kuratorium der INSM. Sie haben eine beratende Funktion, geben Impulse und werden in die Planung und Schwerpunktsetzung des Arbeitsprogramms der INSM einbezogen. Der frühere Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit und ehemalige Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. h.c. Wolfgang Clement, ist Vorsitzender dieses Kuratoriums. Darüber hinaus engagieren sich Menschen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Sport für die Initiative. Sie unterstützen die INSM mit ihrem Bekenntnis zur Sozialen Marktwirtschaft und darüber hinaus mit ihrem jeweiligen Fachwissen sowie mit ihrem Engagement in Unternehmen und Verbänden.

  • Was will die INSM konkret?
    • Wir wollen die Soziale Marktwirtschaft an die aktuellen Herausforderungen der Globalisierung, des demografischen Wandels und die Wissensgesellschaft anpassen. Die Soziale Marktwirtschaft hat sich über Jahrzehnte bewährt – doch auch erfolgreiche Konzepte müssen fortlaufend auf ihre Zukunftsfestigkeit überprüft und modernisiert werden. Daraus ergibt sich für uns dringender Reformbedarf in den unterschiedlichsten Politikfeldern:

      Mindestlohn: Der Mindestlohn erschwert vielen Menschen den (Wieder-)Einstieg ins Berufsleben. Wer Armut bekämpfen will, muss Arbeitslosigkeit verhindern. Daher muss auf die Einführung von Mindestlöhnen verzichtet und stattdessen weiterhin der Einstieg in Arbeit gefördert werden.

      Rente: Der demografische Wandel gefährdet die nachhaltige Finanzierung unserer sozialen Sicherungssysteme. Deswegen wollen wir, dass ab 2030 das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung gekoppelt und der Renteneintritt nach dem Erreichen der Altersgrenze flexibilisiert wird. Nur so können die gesetzlichen Beitragssatz- und Rentenniveauziele eingehalten werden.

      Energiewende: Die EEG-Umlage, mit der die festgelegten Einspeisevergütungen für Erneuerbare Energien über die Stromrechnung der Verbraucher finanziert werden, hat sich als größter Treiber der Stromkosten erwiesen. Deshalb muss das EEG schnellstmöglich auslaufen und durch das Wettbewerbsmodell Erneuerbare Energien ersetzt werden.

      Vermögenssteuer: Eine Vermögenssteuer oder Vermögensabgabe sind nicht zeitgemäß, ökonomisch unvernünftig und sozial ungerecht. Sie entbehren außerdem einer juristischen Grundlage und wären in der Umsetzung verfassungswidrig. In einer finanziellen Belastungssituation wäre in engen Grenzen die Höhe der Einkommensteuer die richtige Stellschraube.

      Bildung: Der Vorsprung deutscher Ingenieurskunst könnte bald dahin sein, wenn die Politik das Thema Bildung nicht deutlich in den Vordergrund rückt. Die Wirtschaft leidet unter Fachkräftemangel und nicht umgesetzten Bildungsreform. Lösungen sind eine bessere individuelle Förderung, bessere Qualifizierung von Lehrenden und ein durchlässiges Bildungssystem.

      Agenda 2010: Einige Instrumente des Reformpakets sind wirkungslos. Andere, erfolgreiche Instrumente, hat die Politik aus Kostengründen oder falscher Rücksichtnahme wieder abgeschafft. Deswegen muss der Instrumentenkasten zur Wiedereingliederung überarbeitet, die Reform der Grundsicherung vorangetrieben und der gesetzliche Mindestlohn verhindert werden.

  • Macht die INSM Lobbyarbeit für die Arbeitgeberverbände?
    • Die INSM ist sicher eine starke „Lobby“ für marktwirtschaftliche Alternativen – Lobbyisten im Sinne einer einseitigen branchen- oder themenspezifischen Interessenvertretung sind wir aber nicht. Die INSM wirbt transparent und offen gegenüber der Politik und im Dialog mit der interessierten Öffentlichkeit für die Prinzipien einer Sozialen Marktwirtschaft. Die INSM wird von den Verbänden der Metall- und Elektro-Industrie finanziert. Eine moderne Soziale Marktwirtschaft dient keineswegs nur Unternehmen, sondern ist eine Gesellschaftsform, von der alle profitieren.

      Die INSM denkt und handelt außerdem parteiübergreifend. Ihre Unterstützer kommen aus dem gesamten demokratischen Spektrum. Das heißt: Für uns zählen nicht das Parteibuch, sondern intelligente Sachargumente und Lösungsansätze für Reformen im Rahmen der Sozialen Marktwirtschaft. Wir pflegen mit allen politischen Entscheidungsträgern und demokratischen Parteien regelmäßig das persönliche Gespräch und den fachlichen politischen Dialog. Unser Interesse ist die Verankerung der Sozialen Marktwirtschaft in der Gesellschaft.

  • Was ist das Soziale in der Sozialen Marktwirtschaft?
    • Jeder bekommt in der Sozialen Marktwirtschaft die Chance zu einer guten Bildung und Ausbildung. Ebenso wird der Einstieg in Arbeit durch flexible Arbeitsmärkte und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtert. Für diejenigen, die sich nicht selbst helfen können, ist Unterstützung durch den Staat zu gewährleisten.

      Das Soziale in der Sozialen Marktwirtschaft lässt nur erhalten, wenn unsere Sozialsysteme durch Reformen in einen Zustand versetzt werden, in dem sie nachhaltig funktionieren und zukunftsfest werden. Das heißt außerdem, dass wir ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum brauchen. Gleichzeitig fordern wir eine gleichberechtigte soziale Teilhabe und Integration aller Bürgerinnen und Bürger.

  • Wie arbeitet die INSM?
    • Die INSM gibt ihre Positionen und Reformvorschläge als Impulse an Politik, Wissenschaft, Medien und der Öffentlichkeit. Dabei wollen wir konkret, lösungsorientiert und transparent kommunizieren. Abhängig vom jeweiligen Thema werden hierzu klassische Werbung, PR und Pressearbeit sowie Online-Kommunikation kombiniert.

      Des Weiteren wählen wir verschiedene Veranstaltungsformate um mit der Politik, der Wissenschaft und der Öffentlichkeit in den Dialog zu treten. Die Initiative kooperiert außerdem mit angesehenen Medienpartnern und gibt wissenschaftliche Studien in Auftrag. Die Arbeit der Initiative wird von prominenten Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft unterstützt.

  • Was ist die Geschichte der INSM?
    • Dezember 1999: Gründung der berolino.pr GmbH durch die Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie mit Sitz in Köln. Einziger Auftrag dieses Unternehmens ist der Aufbau und die Leitung einer modernen Reforminitiative zur Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft unter den Herausforderungen der Globalisierung, der Demografie und des Wandels der Arbeitswelt.

      Herbst 2000: Die GmbH arbeitet unter dem Namen „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM) für die marktwirtschaftliche Erneuerung unseres Wirtschafts- und Sozialsystems. Kuratoriums-Vorsitzender wird der frühere Bundesbank-Präsidenten Prof. Dr. Hans Tietmeyer. 

      2007: Umbenennung der berolino.pr GmbH in INSM Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft GmbH.

      2010: Umzug von Köln nach Berlin.

      Seit 2010: Beginn der Zusammenarbeit mit der PR-Agentur Serviceplan.

      Seit Juli 2012: Neuer Kuratoriums-Vorsitzender der INSM wird der frühere Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit und ehemalige Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. h.c. Wolfgang Clement.