Emnid-Umfrage Stromkosten werden Bundestagswahl mitentscheiden
Eine große Mehrheit der Deutschen wird ihre Wahlentscheidung bei der Bundestagswahl 2013 mit den stetig steigenden Strompreisen verknüpfen. Die Sorge um die Bezahlbarkeit des Stroms spielt für 79 Prozent der Deutschen – neben der Eurostabilität und der Begrenzung der Staatsschulden – eine ausschlaggebende Rolle bei der Bundestagswahl 2013. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).
-
Die TNS Emnid Medien- und Sozialforschung GmbH hat in einer Telefonbefragung zwischen dem 26. und 27. September 2012 1001 Personen der "bundesdeutschen Wohnbevölkerung" ab 14 Jahre befragt.
-
Die TNS Emnid Medien- und Sozialforschung GmbH hat in einer Telefonbefragung zwischen dem 26. und 27. September 2012 1001 Personen der "bundesdeutschen Wohnbevölkerung" ab 14 Jahre befragt.
-
Die TNS Emnid Medien- und Sozialforschung GmbH hat in einer Telefonbefragung zwischen dem 26. und 27. September 2012 1001 Personen der "bundesdeutschen Wohnbevölkerung" ab 14 Jahre befragt.
-
Die TNS Emnid Medien- und Sozialforschung GmbH hat in einer Telefonbefragung zwischen dem 26. und 27. September 2012 1001 Personen der "bundesdeutschen Wohnbevölkerung" ab 14 Jahre befragt.
-
Die TNS Emnid Medien- und Sozialforschung GmbH hat in einer Telefonbefragung zwischen dem 26. und 27. September 2012 1001 Personen der "bundesdeutschen Wohnbevölkerung" ab 14 Jahre befragt.
-
Die TNS Emnid Medien- und Sozialforschung GmbH hat in einer Telefonbefragung zwischen dem 26. und 27. September 2012 1001 Personen der "bundesdeutschen Wohnbevölkerung" ab 14 Jahre befragt.
-
Die TNS Emnid Medien- und Sozialforschung GmbH hat in einer Telefonbefragung zwischen dem 26. und 27. September 2012 1001 Personen der "bundesdeutschen Wohnbevölkerung" ab 14 Jahre befragt.
„Die Kosten für die Energiewende übersteigen alle anfänglichen Berechnungen maßlos, und gefährden damit das Gelingen der Energiewende“, kommentiert Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der INSM, „deswegen ist es dringend Zeit für einen Systemwechsel: Weg vom EEG hin zum WEE.“ Das WEE, kurz für Wettbewerbsmodell Erneuerbare Energien, entspricht im Kern dem von Monopolkommission, Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und acatech (Deutsche Akademie der Technikwissenschaften) empfohlenen Quotenmodell. Die Energieversorger sollen verpflichtet werden, einen bestimmten Anteil ihres an die Endverbraucher gelieferten Stroms aus erneuerbaren Quellen zu speisen.
Acht von zehn Bundesbürgern erwarten weiterhin stark ansteigende Energiekosten. Aber die Bereitschaft für Strom noch mehr bezahlen zu müssen, ist äußerst gering. 29 Prozent wollen gar keine zusätzlichen Belastungen hinnehmen, 38 Prozent sind bereit höchstens 50 Euro pro Haushalt und Jahr zusätzlich zu zahlen. Mit der für 2013 erwarteten Höhe der EEG-Umlage verteuert sich der Strom für einen Durchschnittshaushalt (3500 kWh pro Jahr) um 59 Euro. Der für 2/3 der Bevölkerung akzeptable Kostenspielraum wird somit deutlich überschritten.
Bundesumweltminister Peter Altmaier hat völlig richtig erkannt, dass der Kostenanstieg begrenzt werden muss. Durch die Ablösung des EEGs durch das von der INSM vorgeschlagene Wettbewerbsmodell Erneuerbare Energien, könnten in den kommenden sieben Jahren bis zu 52 Milliarden Euro eingespart werden“, so Pellengahr. „Der Wettbewerb zwischen den erneuerbaren Energiequellen würde nicht nur alle Stromkunden entlasten, wir könnten die Energiewende auch zeitlich besser steuern und an den Netzausbau anpassen“, so Pellengahr weiter.
Weitere Informationen
Pressekontakt
Florian von Hennet, Tel. 030 27877-174, hennet@insm.de
Abonnieren Sie die RSS-Feeds der Initiative
Lesen Sie alle Publikationen der INSM auf Scribd
-
24. Mai 2013
5 vor 10: Wirtschaftsverfassung, Währungskrieg, Moral, Leistungsbilanzen, Freiheit
Warum die europäische Wirtschaftsregierung keine besonders gute Idee ist, wann der Weltwirtschaft ein Währungskrieg droht und warum die Moral auf ...
-
23. Mai 2013
5 vor 10: Mindestlohn, Informationsaustausch, Zinspolitik, Cent-Münzen, Bier
Die schädliche Wirkung eines Mindestlohns, das nahende Ende des Bankgeheimnisses in Europa und die Niedrigzinspolitik der EZB sind heute Themen in ...
-
22. Mai 2013
5 vor 10: Aufwertung, Ikea, Europa, Banken, Südamerika
Heute in den Linktipps: Eine kurze Online-Vorlesung über die Rückkehr zur D-Mark, ein gefälschtes Ikea-Haus in China und eine Debatte über die ...
-
24. Mai 2013
Niedrige Zinsen durchkreuzen Eigenvorsorge
Das Gespenst der Altersarmut bemühen etliche Politiker vor Bundestagswahlen gerne, um sich mit Rezepten dagegen zu empfehlen. Dieses Gespenst kann ...
-
23. Mai 2013
Steuern: Der Bürger zahlt gerne – aber nur unter Umständen
Ein immer größerer Teil der Deutschen empfindet das derzeitige Steuersystem als ungerecht. Dabei würden sie freiwillig mehr zahlen, wenn die ...
-
22. Mai 2013
Mehr wert – Welche Folgen eine Aufwertung der D-Mark hätte
Was wäre, wenn Deutschland zur D-Mark zurückkehrt? Es gilt als unumstritten, dass die DM rasch gegenüber den anderen Währungen an Wert gewinnen ...
