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31. Mai 2016

Sozialsystem
Studie: Arbeit heute und morgen

1.206 0 0

Nach einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach (IfD) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) begegnen die meisten Deutschen der Digitalisierung mit weniger Skepsis als anderen Veränderungsprozessen. Die Mehrheit der Berufstätigen begrüßt die Veränderung der Arbeitswelt durch das Internet und digitale Technologien.

 


 
1. Führungskräfte überdurchschnittlich zufrieden

 
2. Überlastung am Arbeitsplatz

 
3. Steigende Arbeitsbelastung

 
4. Veränderungen der Arbeitsbedingungen

 
5. Veränderungen am Arbeitsplatz verstärken das
      Gefühl der Überlastung


 
6. Veränderungen am Arbeitsplatz

 
7. Die gute Konjunktur macht sich bemerkbar

 
8. Die Digitalisierung hat die verschiedenen Berufskreise
      bisher recht unterschiedlich erreicht


 
9. Vorteile durch die Digitalisierung überwiegen
      eindeutig


10. Höhere Effektivität infolge der Digitalisierung

11
. Ambivalenter Blick in die Zukunft

12
. Allgemeine Erwartung: Leistungsdruck und
      Anforderungen in der Arbeitswelt werden zunehmen


1
3. Deutliche Unterschiede im Hinblick auf den
      eigenen Arbeitsplatz


14
. Berufstätige erwarten weniger Dynamik bei den
      kommenden Veränderungsprozessen


15. Mehr Fähigkeiten und Qualifikationen?

16
. Welche Qualifikationen werden für den eigenen
      Beruf wichtiger werden?


17
. Die große Mehrheit sieht sich den zukünftigen
      beruflichen Herausforderungen gewachsen


18
. Beschäftigte aus Industriebetrieben erwarten besonders
      starke Veränderungen infolge der Digitalisierung


19
. Jobkiller Digitalisierung?

20
. Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird aktuell
      weniger kritisch gesehen


21
. Weit überwiegend positive Bilanz der persönlichen
      Situation


22
. Erwartungen an die berufiche Tätigkeit

2
3. Interesse an Homeoffice rückläufig

24
. Homeoffice

25
. Erfüllte Erwartungen

26
. Defizite

27
. Wochenarbeitszeit: Wünsche und Realität

28
. Enge Verbundenheit

29
. Arbeitgeberwechsel ist bei der Mehrheit unbeliebt

Zusammenfassung

Die Arbeitswelt ist derzeit von starken Veränderungsprozessen geprägt. Unter dem Stichwort Arbeit 4.0 werden insbesondere die Digitalisierung und Vernetzung von Arbeitsprozessen intensiv diskutiert. Um zu prüfen, inwieweit die Berufstätigen diese Veränderungsprozesse bereits in ihren Betrieben erleben und wie sie die zukünftige Entwicklung ihres Tätigkeitsfeldes einschätzen, beauftragte die INSM das Institut für demoskopie Allensbach mit einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage. Die Untersuchung stützt sich auf 1.437 Interviews mit einem repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung ab 16 Jahre, davon 827 Interviews mit Berufstätigen. Die Interviews wurden im April 2016 durchgeführt.

 

Arbeit im Wandel

Die große Mehrheit der Berufstätigen ist weit überwiegend zufrieden mit der eigenen beruflichen Situation. Gebeten, die eigene Arbeitszufriedenheit anhand einer Skala von null ("überhaupt nicht zufrieden") bis zehn ("völlig zufrieden") zu beschreiben, wählen 45 Prozent aller Berufstätigen die höchsten Skalenstufen acht bis zehn, sind also besonders zufrieden mit ihrer beruflichen Situation. Weitere 45 Prozent wählen die mittleren Skalenstufen von vier bis sieben, und lediglich 8 Prozent sind derart unzufrieden mit der eigenen Tätigkeit, dass sie eine der niedrigen Skalenstufen null bis drei wählen. Im Durchschnitt beschreiben die Berufstätigen auf dieser elfstufigen Skala ihre Arbeitszufriedenheit mit der hohen Skalenstufe 7,0. Führungskräfte, wie leitende Angestellte oder Beamte, sind besonders zufrieden mit ihrer beruflichen Situation. Die Arbeitszufriedenheit von einfachen, angelernten Arbeitern hingegen ist deutlich geringer.

Tabelle zum Thema Führungskräfte überdurchschnittlich zufrieden
 



Die hohe Arbeitszufriedenheit ist außerordentlich bemerkenswert, da die Berufstätigen durchaus von Belastungen und spürbaren Veränderungen ihres Arbeitsumfeldes berichten. Gleichzeitig spielen die Bedingungen am Arbeitsplatz eine Rolle für die Arbeitszufriedenheit. So sind Arbeitnehmer, die sich an ihrem Arbeitsplatz häufiger oder gelegentlich überlastet fühlen, weniger zufrieden mit ihrer beruflichen Situation als der Durchschnitt der Berufstätigen. Immerhin jeder zehnte Arbeitnehmer fühlt sich an seinem Arbeitsplatz häufig überlastet, weitere 38 Prozent zumindest gelegentlich. Nahezu ebenso viele fühlen sich nur selten an ihrem Arbeitsplatz überlastet, 14 Prozent nie.

Tabelle zum Thema: Überlastung am Arbeitsplatz
 



Fast jeder Zweite berichtet davon, dass die persönlichen Arbeitsbelastungen in den letzten Jahren gestiegen sind, nur 6 Prozent empfinden die Belastungen heute als geringer. Führungskräfte bilanzieren überdurchschnittlich oft, dass sich ihre Belastungen verstärkt haben. 57 Prozent der leitenden Angestellten und Beamten meinen, ihre Arbeitsbelastungen seien in den letzten Jahren gestiegen; von den einfachen Angestellten sagen dies nur 42 Prozent, von den einfachen, angelernten Arbeitern sogar nur 39 Prozent.

Tabelle zum Thema: Steigende Arbeitsbelastung
 



Angestellte und Beamte in Führungsposition registrieren jedoch nicht nur besonders häufig zunehmende Belastungen am Arbeitsplatz, sondern sind überdurchschnittlich starken Veränderungen am Arbeitsplatz ausgesetzt. Rund jeder zweite leitende Angestellte bzw. Beamte gibt zu Protokoll, dass sich die Bedingungen am eigenen Arbeitsplatz in den letzten Jahren (sehr) stark verändert haben. Insgesamt ziehen 35 Prozent aller Berufstätigen die Bilanz, dass sich ihre Arbeitsbedingungen in den letzten Jahren stark oder sogar sehr stark verändert haben; weitere 36 Prozent berichten von begrenzten Veränderungen.

Tabelle zum Thema: Veränderungen der Arbeitsbedingungen
 



Die Bilanz der Veränderungen fällt ambivalent aus. 20 Prozent der Berufstätigen, die von veränderten Arbeitsbedingungen berichten, ziehen eine positive Bilanz dieser Veränderungen, 28 Prozent eine negative, während 46 Prozent die Auswirkungen als neutral einschätzen.

Wie sehr Veränderungen am Arbeitsplatz Stress und Gefühle der Überforderung auslösen können, zeigt ein Vergleich jener Berufstätigen, bei denen sich die Bedingungen am Arbeitsplatz in den letzten Jahren stark verändert haben, mit solchen Arbeitnehmern, die kaum oder gar keine Veränderungen wahrgenommen haben: 71 Prozent der Berufstätigen, bei denen sich die Arbeitsplatzbedingungen in den letzten Jahren stark verändert haben, klagen, dass sie sich häufig oder gelegentlich überlastet fühlen. Von denen, die kaum oder gar keine Veränderungen registriert haben, sind es nur 38 Prozent, die häufiger oder gelegentlich von Überlastungen am Arbeitsplatz berichten.

Abbildung zum Thema: Veränderungen am Arbeitsplatz verstärken das Gefühl der Überlastung
 



Gebeten, die Veränderungen an ihrem Arbeitsplatz zu beschreiben, berichten 56 Prozent der Berufstätigen, dass der Arbeitsdruck in den letzten Jahren bei ihnen gestiegen ist und sie heute mehr leisten müssen. Knapp jeder Zweite bilanziert einen zunehmenden Zeitdruck, jeder Dritte, dass die Arbeit anspruchsvoller und komplizierter geworden ist, 29 Prozent auch, dass die Anzahl der Mitarbeiter verringert wurde. Rund jeder vierte Arbeitnehmer hat zudem die Erfahrung gemacht, dass der eigene Arbeitgeber mittlerweile erwartet, dass man auch außerhalb der normalen Arbeitszeiten erreichbar ist. Nahezu ebenso viele berichten von einer zunehmenden Konkurrenz unter den Kollegen und einer Verschlechterung des Betriebsklimas.

Positiv vermerkt jeder Vierte, dass die Gehälter gestiegen sind und dass der eigene Betrieb modernisiert wurde. Insbesondere der technische Fortschritt und die Digitalisierung von Arbeitsprozessen haben viele Berufe in den letzten Jahren stark verändert: 48 Prozent der Berufstätigen ziehen die Bilanz, dass digitale Technologien für die Arbeit in ihrem Betrieb mittlerweile unverzichtbar geworden sind, jeder Fünfte, dass sich der eigene Arbeitsplatz durch neue Technologien in den letzten Jahren stark verändert hat.

Abbildung zum Thema: Veränderungen am Arbeitsplatz
 



Der Trendvergleich macht deutlich, dass sich die gute Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt auch in der Bewertung der eigenen Arbeit niederschlägt. In den letzten vier Jahren sind die Ängste und Sorgen der Arbeitnehmer zum Teil deutlich zurückgegangen. So berichten die Beschäftigten heute deutlich seltener von einer Reduzierung der Mitarbeiterzahl oder der Sorge, selbst entlassen zu werden. Zudem sagen heute mehr Berufstätige als noch vor vier Jahren, dass in ihren Betrieben die Löhne und Gehälter gestiegen sind.

Vor dem Hintergrund der guten Konjunktur ist es jedoch bemerkenswert, dass auch andere Aspekte, wie der Arbeitsdruck oder die Komplexität von Arbeitsabläufen, weniger kritisch bewertet werden. Da die Auslastung vieler Unternehmen in konjunkturell guten Zeiten aufgrund der positiven Auftragslage in aller Regel besonders hoch ist, steigt normalerweise auch die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter an. Dies ist aktuell jedoch nicht der Fall. Es ist zu vermuten, dass die Digitalisierung ganz wesentlich zu einer Erleichterung von Arbeitsabläufen beiträgt und daher die Mehrarbeit als weniger belastend wahrgenommen wird als noch vor einigen Jahren. So äußerten 2012 noch 63 Prozent der Arbeitnehmer, dass der Arbeitsdruck bei ihnen im Betrieb zugenommen habe, aktuell sind dies nur noch 56 Prozent. Dass die Arbeit anspruchsvoller und komplizierter geworden sei, meinten 2012 44, heute 34 Prozent. Zudem berichten Berufstätige heute deutlich seltener von Konkurrenzkämpfen unter den Mitarbeitern.

Abbildung zum Thema: Die gute Konjunktur macht sich bemerkbar
 



Die Digitalisierung der Arbeitswelt

Keine andere Entwicklung verändert die Arbeitswelt zurzeit so gravierend wie die Digitalisierung und Vernetzung von Arbeitsabläufen und -prozessen. Mehr noch als die allgemeinen Veränderungen registrieren die Berufstätigen, dass sich ihre Arbeit durch das Internet und andere digitale Technologien verändert hat. 43 Prozent aller Berufstätigen haben den Eindruck, dass sich ihre berufliche Tätigkeit durch die Digitalisierung stark oder sogar sehr stark verändert hat. Doch nicht alle Berufsgruppen sind von den Veränderungen in gleichem Maße betroffen. Die Digitalisierung verändert qualifizierte Jobs wesentlich stärker als einfache Tätigkeitsbereiche. Entsprechend bilanzieren auch 61 Prozent der Angestellten und Beamten mit Führungsverantwortung, dass sich ihre berufliche Tätigkeit durch die Digitalisierung stark verändert hat, 21 Prozent von ihnen empfinden die Veränderungen sogar als besonders stark. Arbeiter, die einfache Tätigkeiten ausführen, spüren diese Veränderungen hingegen weit weniger: Von ihnen geben lediglich 16 Prozent zu Protokoll, dass sich ihre Arbeit durch das Internet und andere digitale Technologien (sehr) stark verändert habe; zwei Drittel von ihnen erkennen nur wenige oder gar keine Veränderungen.

Tabelle zum Thema: Die Digitalisierung hat die verschiedenen Berufskreise bisher recht unterschiedlich erreicht
 



Während Veränderungsprozesse meist mit Skepsis verbunden sind, gilt dies für die Digitalisierung nicht. In der Summe ist die Mehrheit der Berufstätigen überzeugt, dass für sie die Vorteile der Digitalisierung überwiegen: 54 Prozent der Berufstätigen sehen für sich persönlich beruflich mehrheitlich Vorteile; lediglich für 9 Prozent überwiegen die Nachteile. Insbesondere Berufstätige, bei denen sich die Digitalisierung besonders stark bemerkbar macht, verbinden mit den digitalen Veränderungsprozessen überwiegend Vorteile. Rund zwei Drittel der leitenden Angestellten und Beamten sowie der Selbständigen und Freiberufler sehen durch die Digitalisierung der Arbeitswelt für sich persönlich vor allem Vorteile. Besonders positiv fällt die Bilanz auch bei den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes aus, während umgekehrt Beschäftigte von Handwerksbetrieben oder aus dem Gesundheitsbereich die Vorzüge der digitalen Technologien zurückhaltender bewerten.

Tabelle zum Thema: Vorteile durch die Digitalisierung überwiegen eindeutig
 



Das positive Gesamtfazit resultiert ganz wesentlich auch daraus, dass viele Arbeitnehmer die positiven Auswirkungen der Digitalisierung im eigenen beruflichen Umfeld erfahren haben. So hat jeder zweite Berufstätige die Erfahrung gemacht, dass durch den Einsatz digitaler Technologien viele Abläufe im Betrieb schneller geworden sind. Knapp jeder Vierte betont auch die gestiegene Effektivität, weitere 17 Prozent konstatieren, dass ihre Arbeit durch den Einsatz des Internets und anderer digitaler Technologien einfacher geworden ist.

Knapp jeder Vierte betont jedoch auch, dass die Arbeit insgesamt anspruchsvoller geworden ist, ebenso viele, dass Arbeitszeiten und Mehrbelastungen mittlerweile stärker von den Interessen der Kunden und den Bedürfnissen des Unternehmens abhängen. 14 Prozent verweisen zudem darauf, dass infolge der Digitalisierung die Arbeit anstrengender geworden ist, 11 Prozent, dass sie jetzt auch außerhalbnormaler Arbeitszeiten für den Arbeitgeber erreichbar sein müssen. Die allerwenigsten ziehen jedoch die Bilanz, dass sie sich häufiger überfordert fühlen. 

Abbildung zum Thema: Höhere Effektivität infolge der Digitalisierung
 

 

Die Zukunft der Arbeit

Wenn auch die Digitalisierung überwiegend positiv bewertet wird, blicken die Berufstätigen insgesamt ambivalent auf die Zukunft der Arbeits- und Berufswelt. So sieht lediglich jeder Dritte den Veränderungen, die in der Arbeits- und Berufswelt in den nächsten Jahren zu erwarten sind, mit Hoffnungen entgegen. 37 Prozent verbinden mit der Zukunft des Arbeitslebens überwiegend Befürchtungen.

Tabelle zum Thema: Ambivalenter Blick in die Zukunft
 



Für die Zukunft rechnet die überwältigende Mehrheit der Arbeitnehmer mit steigenden Anforderungen, höherem Druck und der Automatisierung von Arbeitsprozessen. 81 Prozent der Berufstätigen sind überzeugt, dass der Leistungsdruck im Beruf in den nächsten 10 Jahren zunimmt, 79 Prozent, dass immer mehr Arbeiten von Maschinen und Computern übernommen werden und 75 Prozent, dass die Anforderungen an die Arbeitnehmer steigen werden. 76 Prozent glauben zudem, dass es immer wichtiger wird, dass man sich weiterbildet. Die große Mehrheit erwartet auch mehr Unsicherheit bei den Arbeitsplätzen und eine zunehmende Flexibilisierung von Arbeitszeiten. Damit eng verknüpft ist die Erwartung, dass man in Zukunft beruflich ständig erreichbar sein muss und deutlich mehr von zu Hause oder unterwegs aus arbeiten kann.

Tabelle zum Thema: Allgemeine Erwartung: Leistungsdruck und Anforderungen in der Arbeitswelt werden zunehmen
 



Diese Erwartungen im Hinblick auf die allgemeine Entwicklung der Arbeits- und Berufswelt stehen jedoch in einem deutlichen Kontrast zu den Erwartungen, wie sich der eigene Arbeitsplatz in den nächsten Jahren verändern wird. So gehen zwar 79 Prozent ganz allgemein von zunehmenden Automatisierungsprozessen in der Berufswelt aus, aber nur weniger als jeder Dritte erwartet, dass am eigenen Arbeitsplatz immer mehr Arbeiten von Computern und Maschinen übernommen werden. Die Vorstellung, dass Arbeitsplätze immer unsicherer werden, teilen 60 Prozent der Berufstätigen ganz allgemein, aber nur 22 Prozent im Hinblick auf den eigenen Betrieb. Dass man zukünftig immer mehr Arbeiten von zu Hause oder unterwegs aus erledigen kann, vermuten 55 Prozent ganz allgemein, aber nur 17 Prozent für den eigenen Arbeitsplatz. Genauso verhält es sich mit der Erwartung, dass die Anforderungen an die Berufstätigen steigen und sich der Leistungsdruck erhöhen wird: Auch hier befürchten Arbeitnehmer weit weniger Veränderungen der eigenen beruflichen Situation als sie dies für den Arbeitsmarkt ganz allgemein erwarten. Neben der Anforderung, sich ständig weiterbilden zu müssen, gehören zunehmender Leistungsdruck und steigende Anforderungen jedoch zu den Veränderungen, die Arbeitnehmer auch für den eigenen Arbeitsplatz am ehesten erwarten.

Tabelle zum Thema: Deutliche Unterschiede im Hinblick auf den eigenen Arbeitsplatz
 



Erneut zeigt der Trendvergleich, dass sich die positive konjunkturelle Entwicklung, vor allem aber die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung positiv auf die Arbeitsprozesse in den Unternehmen auswirken. Dies zeigt sich besonders eindrucksvoll in den Erwartungen der Berufstätigen, wie sich ihr eigener Arbeitsplatz in den nächsten 5 bis 10 Jahren verändert haben wird. So sind innerhalb der letzten neun Jahre die Befürchtungen und Sorgen hinsichtlich der Entwicklung des eigenen Betriebs deutlich zurückgegangen. Vermuteten 2007 noch 69 Prozent der Arbeitnehmer, dass bei ihnen im Betrieb der Arbeitsdruck im Zeitraum der nächsten 5 bis 10 Jahre steigen wird, sind dies heute nur noch 48 Prozent. Die Erwartung, dass die Anforderungen an die Beschäftigten im eigenen Betrieb immer weiter steigen werden, verringerte sich im gleichen Zeitraum von 57 auf 43 Prozent, dass der eigene Arbeitsplatz unsicherer werde, von 43 auf 22 Prozent. Auch die Befürchtungen, dass immer mehr Arbeiten von Zeit- und Leiharbeitern übernommen werden, dass die Arbeitszeiten immer stärker von der Auftragslage abhängen und dass neue Technologien die Arbeitsabläufe stark verändern werden, ist zwischen 2007 und 2016 deutlich zurückgegangen.

Schaubild: Berufstätige erwarten weniger Dynamik bei den kommenden Veränderungsprozessen
 



Wenn es speziell um die Fähigkeiten und Qualifikationen geht, die am eigenen Arbeitsplatz erwartet werden, glauben 38 Prozent der Arbeitnehmer, dass sich die Anforderungen bei ihnen am Arbeitsplatz in den nächsten Jahren (sehr) stark verändern werden, 53 Prozent gehen bestenfalls von geringen Veränderungen aus. Auch hier sind es vor allem Führungskräfte, die mit steigenden Anforderungen rechnen. Mehr als jeder zweite Angestellte und Beamte mit Führungsaufgaben geht davon aus, dass für ihre Arbeit zukünftig deutlich mehr Qualifikationen und Fähigkeiten erwartet werden als bisher. Von den einfachen, ungelernten Arbeitern vermutet dies gerade einmal rund jeder Fünfte.

Schaubild: Mehr Fähigkeiten und Qualifikationen?
 



Die Berufstätigen erwarten vor allem, dass der Umgang mit digitalen Medien und neuen Technologien in ihrem Beruf zunehmend wichtiger wird. Zusätzlich rechnen sie damit, dass sie sich mehr weiterbilden müssen und dass von ihnen mehr Flexibilität und eine höhere Belastbarkeit erwartet werden. Internationale Aufgaben, die bessere Fremdsprachenkenntnisse oder auch Kompetenzen im Umgang mit Angehörigen anderer Kulturen erfordern, sehen hingegen die wenigsten Berufstätigen auf sich zukommen.

Schaubild: Welche Qualifikationen werden für den eigenen Beruf wichtiger werden?
 



Gleichzeitig sieht die überwältigende Mehrheit der Arbeitnehmer den beruflichen Herausforderungen der kommenden Jahre gelassen entgegen. Drei Viertel aller Berufstätigen sieht sich den Anforderungen, die zu erwarten sind, gut gewachsen; lediglich 17 Prozent machen sich Sorgen, dass sie die beruflichen Herausforderungen überfordern könnten. Diese Haltung teilen nahezu alle Berufstätigen, unabhängig von ihrer beruflichen Stellung oder Qualifikation. Lediglich Personen, die sich Sorgen machen, dass sie ihren Arbeitsplatz infolge der Digitalisierung verlieren könnten, haben signifikant weniger Zutrauen, den beruflichen Herausforderungen ausreichend gewachsen zu sein.

Schaubild: Die große Mehrheit sieht sich den zukünftigen beruflichen Herausforderungen gewachsen
 

 

Für die Zukunft ihrer eigenen Arbeit erwarten die Berufstätigen – wie gesehen – vor allem, dass sich in ihrem Betrieb die Leistungsanforderungen verändern und sie sich kontinuierlich weiterbilden müssen. Dass die zunehmende Digitalisierung den eigenen Arbeitsalltag auch zukünftig stark verändern wird, glaubt hingegen nur eine Minderheit. Nur 35 Prozent der Berufstätigen vermuten, dass sich ihre Arbeit in den nächsten 5 bis 10 Jahren durch den Einsatz digitaler Techniken (sehr) stark verändern wird, lediglich 7 Prozent gehen von sehr starken Veränderungen aus. Eine Analyse der Beschäftigten verschiedener Branchen macht deutlich, dass der Einfluss digitaler Technologien zum Teil recht unterschiedlich eingeschätzt wird. So gehen 49 Prozent der Beschäftigten aus Industriebetrieben davon aus, dass sich ihre berufliche Tätigkeit in den nächsten Jahren durch die Digitalisierung stark verändern wird, von den Beschäftigten aus dem Gesundheits- und Sozialbereich hingegen nur 21 Prozent.

Diese Einschätzung zeigt, dass die Digitalisierung die verschiedenen Branchen recht unterschiedlich erreicht und dementsprechend Arbeitsabläufe auch sehr unterschiedlich verändert. Gleichzeitig deuten die Ergebnisse darauf hin, dass viele Beschäftigte die Veränderungen, die sich aus der Digitalisierung für ihr persönliches Arbeitsumfeld ergeben könnten, als eher gering einstufen. Die bereits erlebten Veränderungen der letzten Jahre werden als gravierender wahrgenommen als die zu erwartenden zukünftigen Entwicklungen.

Schaubild: Beschäftigte aus Industriebetrieben erwarten besonders starke Veränderungen infolge der Digitalisierung
 



Die unterschiedliche Wahrnehmung des Veränderungsprozesses in den verschiedenen Branchen zeigt sich auch in den vermuteten Auswirkungen der Digitalisierung auf die Sicherheit des Arbeitsplatzes. Beschäftigte der Industrie erwarten nicht nur überdurchschnittlich starke Veränderungen durch die Digitalisierung der Arbeitswelt, sondern befürchten auch häufiger als die Beschäftigten anderer Branchen, dass ihr Arbeitplatz infolge der Digitalisierung in Gefahr geraten könnte. So machen sich 15 Prozent der Beschäftigten aus der Industrie Sorgen, dass sie ihren Arbeitsplatz aufgrund der technologischen Entwicklungen verlieren könnten, von den Beschäftigten des Groß- und Einzelhandels sind es 13 Prozent, von den Arbeitnehmern, die in der Gesundheitsbranche tätig sind, hingegen nur 3 Prozent. Insgesamt machen sich 9 Prozent aller Arbeitnehmer Sorgen, dass sie ihren Arbeitsplatz im Zuge des Digitalisierungsprozesses verlieren könnten. Dies entspricht exakt dem Anteil der Beschäftigten in Deutschland, die sich aktuell ganz allgemein um ihren Arbeitsplatz Sorgen machen.

Schaubild: Jobkiller Digitalisierung?
 



Flexible Arbeitswelten


Wenn über die Zukunft der Arbeit diskutiert wird, geht es in aller Regel neben den Themen Digitalisierung und Vernetzung zumeist auch um die Flexibilisierung von Arbeit und Arbeitszeitmodellen. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass Arbeitnehmer und Arbeitgeber in Bezug auf die Flexibilisierung zum Teil divergierende Interessen haben: Arbeitgeber müssen daran interessiert sein, besser auf Schwankungen der Auftragslage reagieren zu können und die Arbeitszeiten der Arbeitnehmer somit stärker an die Bedürfnisse des Unternehmens anzupassen. Arbeitnehmer hingegen wünschen sich bei der Flexibilisierung von Arbeitszeiten vor allem eine verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf und anderen Lebensbereichen.

Die Mehrheit der Bevölkerung ist dabei üerzeugt, dass es keineswegs einfach ist, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Die Situation wird heute zwar insgesamt weniger kritisch eingeschätzt als noch vor sieben Jahren, aber weiterhin ist eine relative Mehrheit der Bevölkerung der Meinung, dass sich Familie und Beruf in Deutschland nicht besonders gut miteinander vereinbaren lassen. Immerhin ist der Anteil der Bevölkerung, die dies glauben, zwischen 2009 und 2016 von 63 Prozent auf 47 Prozent zurückgegangen. Weiterhin sind aber nur 32 Prozent davon überzeugt, dass sich in Deutschland Familie und Beruf gut miteinander vereinbaren lassen.

Schaubild: Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird aktuell weniger kritisch gesehen
 



Die Mehrzahl der Berufstätigen hat sich jedoch mit dem Thema dahingehend arrangiert und die Aufgabenteilung während der Familienphase zumeist innerfamiliär gelöst. So reduziert nach wie vor die Mehrzahl der berufstätigen Frauen in der Familienphase ihre berufliche Tätigkeit oder gibt sie vorübergehend vollständig auf, um sich der Familie widmen zu können. Insbesondere diese Aufgabenteilung in der Familie erklärt, warum die große Mehrheit sich über die eigenen Möglichkeiten, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren, durchaus positiv äußert. 81 Prozent der Berufstätigen sind mit ihren Möglichkeiten, Beruf und Familie in Einklang zu bringen, zufrieden. Dies gilt fast durchgängig für alle Arbeitnehmer, außer für die Beschäftigten des Einzelhandels. Bei ihnen ist der Anteil derer, die mit den Möglichkeiten der Vereinbarkeit von Beruf und Privatem zufrieden sind, signifikant niedriger.

Schaubild: Weit überwiegend positive Bilanz der persönlichen Situation
 



Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehört für die überwältigende Mehrheit auch zu den besonders wichtigen Anforderungen an eine berufliche Tätigkeit. 86 Prozent aller Berufstätigen ist es wichtig oder sogar besonders wichtig, dass sich die eigene berufliche Tätigkeit mit der Familie und den privaten Interessen vereinbaren lässt. Insgesamt sind die Erwartungen an den Beruf außerordentlich hoch. An der Spitze des Anforderungsprofils stehen vor allem Sicherheitsaspekte und Merkmale, die die Qualität der Arbeit betreffen. 97 Prozent der Berufstätigen ist die Sicherheit des Arbeitsplatzes sowie eine Tätigkeit, die ihnen Spaß macht, wichtig. Jeweils 95 Prozent wünschen sich zudem einen Beruf, der ihren Fähigkeiten und Neigungen entspricht sowie die Anerkennung der eigenen Leistung. Daneben legt die überwältigende Mehrheit auch Wert auf ein unbefristetes Anstellungsverhältnis, eine leistungsorientierte Bezahlung, eine abwechslungsreiche Tätigkeit sowie einen Beruf mit Zukunft und der Möglichkeit, diesen auch bis zur Rente ausüben zu können. Alle diese Aspekte sind über 80 Prozent der Berufstätigen wichtig oder besonders wichtig.

Die Prioritäten der Berufstätigen machen deutlich, dass den Berufstätigen an einer Arbeit Sicherheit, Verbindlichkeit und klare Strukturen wichtiger sind als ein Höchstmaß an Flexibilität. So rangiert der Wunsch, seine täglichen Arbeitszeiten kurzfristig an die privaten Bedürfnisse anpassen zu können, nur im Mittelfeld der Prioritätenliste, der Wunsch nach möglichst flexiblen Arbeitszeiten sogar erst am oberen Ende des letzten Drittels. Noch weniger Wert legen Berufstätige auf Arbeitszeiten, die sich mit dem Lebensalter verändern oder auf eine Arbeit, bei der sich die Tätigkeitsbereiche häufiger ändern. Am Ende des Anforderungsprofils steht der Wunsch, viel von zu Hause oder unterwegs aus arbeiten zu können. Lediglich gut jeder vierte Berufstätige findet diesen Aspekt im Berufsleben wichtig oder besonders wichtig.

Schaubild: Erwartungen an die berufiche Tätigkeit
 



Das Interesse am Homeoffice ist generell rückläufig. Viele Jahre galt das Arbeiten von zu Hause oder unterwegs aus als eine wichtige Facette der zukünftigen Arbeitsund Berufswelt. Die Berufstätigen teilen diese Euphorie bereits seit Längerem nicht mehr: Hielten es 2013 noch 41 Prozent der Berufstätigen für wünschenswert, die Arbeit von zu Hause aus erledigen zu können, sind dies aktuell nur noch 22 Prozent.

Schaubild: Interesse an Homeoffice rückläufig
 



Dies liegt zum Teil auch daran, dass viele Beschäftigte eine Arbeit ausüben, die sich nach eigener Überzeugung gar nicht von zu Hause aus erledigen lässt. Für knapp jeden vierten Berufstätigen wäre es nach eigener Einschätzung möglich, die eigene Arbeit auch außerhalb des Büros oder Betriebs, zum Beispiel von zu Hause aus, zu erledigen. Nur 8 Prozent der Berufstätigen gehen zudem davon aus, dass der eigene Arbeitgeber mit einer Homeoffice-Lösung auch einverstanden wäre.

Schaubild: Homeoffice
 



Insbesondere für diejenigen Berufstätigen, die ihre Arbeit gerne von zu Hause aus erledigen würden, fehlen dementsprechend oftmals die betrieblichen Voraussetzungen oder die Bereitschaft ihres Arbeitgebers, diesen Wunsch auch zu unterstützen. Entsprechend nehmen diejenigen Berufstätigen, die gerne mehr von zu Hause oder unterwegs aus arbeiten würden, diesen Aspekt in ihrem beruflichen Alltag überdurchschnittlich oft als defizitär wahr.

Die Mehrzahl der Berufstätigen sieht jedoch das meiste, was sie von ihrer beruflichen Tätigkeit erwartet, auch als erfüllt an. Dies gilt insbesondere für das Betriebsklima, für verschiedene Sicherheitsaspekte sowie die Übereinstimmung mit den eigenen Fähigkeiten und Neigungen. 79 Prozent derjenigen, die es für besonders wichtig halten, dass sie eine Arbeit ausüben, die ihnen Spaß macht, sehen dies in ihrem Beruf als erfüllt an. 75 Prozent haben einen unbefristeten Arbeitsvertrag, 71 Prozent gehen davon aus, ihren Beruf bis zur Rente ausüben zu können, weitere 65Prozent bezeichnen ihren Arbeitsplatz als sicher und 69 Prozent haben einen Beruf, der ihren eigenen Fähigkeiten und Neigungen entspricht. Damit weisen vor allem jene Aspekte, die Berufstätigen besonders wichtig sind, auch einen hohen Erfüllungsgrad auf.

Schaubild: Erfüllte Erwartungen
 



Umgekehrt gibt es durchaus Aspekte, bei denen die Berufstätigen zum Teil deutliche Defizite zwischen Wunsch und Wirklichkeit erkennen. Dies gilt insbesondere für die Bezahlung, die Aufstiegs- und Entwicklungschancen, den Arbeitsbelastungen sowie dem entsprechenden Freizeitausgleich. Nur eine Minderheit der Berufstätigen, die auf diese Aspekte Wert legen, sieht diese Aspekte in der Regel im eigenen Beruf als erfüllt an. So sehen nur 31 Prozent derjenigen, die sich eine leistungsorientierte Bezahlung wünschen, ihre tatsächliche Entlohnung als leistungsgerecht an, und nur 21 Prozent der Berufstätigen, die sich ein hohes Einkommen wünschen, empfinden ihr Einkommen auch als hoch. Gute Aufstiegsmöglichkeiten sehen von denen, die darauf besonderen Wert legen, 22 Prozent als gegeben an, ebenso viele eine  möglichst stressfreie Arbeit. Besonders gering ist die Kongruenz zwischen Wunsch und Wirklichkeit bei Arbeitszeiten, die sich mit dem Lebensalter verändern: Nur 16 Prozent derjenigen, die sich ein solches Arbeitszeitmodell wünschen, können tatsächlich bei ihrem Arbeitgeber in jungen Jahren mehr und im Alter weniger Wochenstunden arbeiten.

Schaubild: Defizite
 



Auch der Stundenumfang entspricht vielfach nicht den Wünschen der Berufstätigen.
Viele Berufstätige würden gerne weniger Stunden in der Woche arbeiten, als sie dies
derzeit tatsächlich tun. So beziffern 31 Prozent ihre realen Wochenarbeitszeiten auf
mehr als 40 Stunden, aber nur 8 Prozent halten dies für ideal. Immerhin würden sich
insgesamt 40 Prozent einen Stundenumfang von mehr als 35 Stunden, also eine
Vollzeitbeschäftigung wünschen – faktisch arbeiten 72 Prozent in Vollzeit. Umgekehrt wünschen sich 29 Prozent Wochenarbeitszeiten unter 30 Stunden, eine
Regelung, die nur auf 18 Prozent der Berufstätigen zutrifft.

Schaubild: Wochenarbeitszeit: Wünsche und Realität
 



Die Diskrepanz zwischen der faktischen und der gewünschten Arbeitszeit beeinflusst jedoch die Arbeitszufriedenheit der Berufstätigen kaum. Die große Mehrheit der Berufstätigen ist nicht nur mit ihrer Arbeit an sich zufrieden, sondern auch mit dem eigenen Arbeitsplatz. Dies verdeutlicht die enge Bindung, die viele Berufstätige ihrem Betrieb gegenüber empfinden: 53 Prozent der Berufstätigen fühlen sich ihrem Betrieb gegenüber sehr verbunden, weitere 34 Prozent etwas verbunden. Lediglich 8 Prozent der Berufstätigen sehen nur eine lose Verbindung zu ihrer derzeitigen Firma oder Dienststelle.

Schaubild: Enge Verbundenheit
 



Gleichzeitig hält die Mehrheit der Berufstätigen von häufigen Arbeitgeberwechseln eher wenig. 59 Prozent der Berufstätigen halten es für erstrebenswert, das gesamte Berufsleben bei einem Arbeitgeber zu bleiben, nur knapp jeder Fünfte findet es attraktiver, den Arbeitgeber häufiger zu wechseln. Diese Treue zum eigenen Arbeitgeber findet sich verstärkt bei ostdeutschen Arbeitnehmern, bei Frauen und älteren Berufstätigen.

Schaubild: Arbeitgeberwechsel ist bei der Mehrheit unbeliebt

Auch diese letzten Befunde unterstreichen, dass der Mehrheit der Berufstätigen Aspekte wie Sicherheit, Verlässlichkeit und feste Strukturen wichtiger sind als ein Höchstmaß an Flexibilität.


 

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