Steuern & Finanzen

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) engagiert sich für eine nachhaltige Finanz- und Steuerpolitik. In der Finanzkrise vernachlässigte der Staat seiner Aufsichtspflicht. Systemische Risiken der Banken wurden nicht erkannt, und vor allem Staatsbanken zu lasch beaufsichtigt. In der Haushalts und Steuerpolitik muss der Staat sich auf seine Kernaufgaben beschränken – nur so kann er seine Ausgaben begrenzen, damit kommende Generationen nicht die Folgen ungehemmter Schuldenaufnahme zu tragen haben und Spielraum für Zukunftsinvestitionen behalten. Der Staat muss zudem soweit möglich Steuern und Abgaben senken, um Bürger und Unternehmen zu entlasten und um den Weg frei zu machen für neue wirtschaftliche Dynamik, Arbeitsplätze und Wachstum.

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Umfrage: Bundesbürger wollen Steuersenkung - Koalitionsvertrag erfüllt die Erwartungen

Eine große Mehrheit der Deutschen befürwortet die von der schwarz-gelben Koalition geplante Senkung der Einkommensteuer. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Demnach hält eine breite Mehrheit von 74 Prozent der Bürger die Steuersenkung für richtig. Mehr als die Hälfte der Deutschen (54 Prozent) ist sogar der Meinung, dass weitere Steuersenkungen folgen müssten.

  • 1. November 2009
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Steuern
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Studie
Koalition

Koalitionsvertrag erfüllt die Erwartungen

Koalitionsvertrag: Erwartungen in etwa erfüllt (Zum Vergrößern klicken)
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Koalitionsvertrag: Erwartungen in etwa erfüllt (Zum Vergrößern klicken)
Die Erwartungen der Bürger an den Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung haben sich laut Umfrage in etwa erfüllt.

Für die Hälfte der Bundesbürger erfüllen sich die Erwartungen an den Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung. Besonders Haushalte mit vier und mehr Personen, also vor allem die kinderreichen Familien, sind mit dem Koalitionsvertrag zufrieden: insgesamt 57 Prozent dieser Haushalte geben an, dass ihre Erwartungen voll und ganz oder in etwa erfüllt wurden. Besonders zufrieden mit dem schwarz-gelben Koalitionsvertrag sind die Anhänger der regierenden Parteien: 78 Prozent der Anhänger von CDU/CSU und 80 Prozent der FDP-Anhänger sehen im Vertrag ihre Erwartungen mindestens in etwa erfüllt.

Große Mehrheit für weniger Steuern

Große Mehrheit für eine Steuersenkung (Zum Vergrößen klicken)
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Große Mehrheit für eine Steuersenkung (Zum Vergrößen klicken)
Fast drei Viertel der Deutschen befürworten eine Senkung der Einkommensteuer

Eine breite Mehrheit von 74 Prozent der Bundesbürger hält die geplante Senkung der Einkommensteuer für richtig. Mehr als die Hälfte der Deutschen (54 Prozent) ist sogar der Ansicht, dass weitere Steuersenkungen folgen müssen. Die Forderung nach weiteren Steuersenkungen stößt nicht nur bei den Anhängern der Regierungskoalition auf Zustimmung. So befürworten zwar die Hälfte der Anhänger Union und 57 Prozent der Liberalen-Anhänger weitere Steuersenkungen, aber auch innerhalb der SPD-Anhängerschaft (50 Prozent) und sogar bei der Wählerschaft der Linkspartei (57 Prozent) werden die geplanten Steuersenkungen befürwortet und weitere eingefordert. Auch 45 Prozent der Anhänger der Grünen schließen sich dem an.

Bundesbürger wünschen Balance

Wachstums- und Sparpolitik gleich wichtig (Zum vergrößern klicken)
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Wachstums- und Sparpolitik gleich wichtig (Zum vergrößern klicken)
Eine Balance aus Wachstumsstimulierung durch mehr Ausgaben und Haushaltskonsolidierung durch Einsparungen ist für die meisten Deutschen der richtige Weg.

Die Bundesbürger befürworten mehrheitlich eine ausgewogene Politik: Die Eindämmung der Staatsverschuldung durch Einsparungen oder notfalls auch durch Steuererhöhungen und ein stärkeres Wirtschaftswachstum notfalls auch zu Lasten neuer Schulden – beides ist ihnen beinahe gleich wichtig.

Besserstellung von Familien als wichtigste Hausaufgabe

Wichtigste Aufgabe: Unterstützung von Familien (Zum Vergrößern klicken)
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Wichtigste Aufgabe: Unterstützung von Familien (Zum Vergrößern klicken)
Befragt nach den wichtigsten Aufgaben der Bundesregierung in den kommenden vier Jahren, steht für die meisten Deutschen die Unterstützung von Eltern und Familien ganz vorn.

Befragt nach den wichtigsten Aufgaben in den nächsten vier Jahren (drei Nennungen möglich) steht für die Deutschen die stärkere Unterstützung von Eltern und Familien an erster Stelle. Dahinter folgen die Reform der sozialen Sicherungssysteme und eine Vereinfachung des Steuersystems. Dahinter spricht sich die Bevölkerung für die Reform des Gesundheitssystems aus, sowie mehr Anstrengungen im Umwelt- und Klimaschutz. Des Weiteren soll die Staatsverschuldung eingeschränkt werden, sozial Schwache stärker unterstützt und schlussendlich die Einkommenssteuer weiter gesenkt werden.

Besonders die jüngere Generation (bis 39 Jahre) erachten die stärkere Unterstützung von Eltern und Familien als eine wichtige Aufgabe der Bundesregierung für die kommende Legislaturperiode (bis 29 Jahre: 64 Prozent, 30-39: 62 Prozent).

Die Daten wurden durch das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erhoben. Bei der repräsentativen Umfrage wurden 1.002 Personen befragt. Der Befragungszeitraum war vom 27.10. bis zum 28.10.2009.

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