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Steuern & Finanzen

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) engagiert sich für eine nachhaltige Finanz- und Steuerpolitik. In der Finanzkrise vernachlässigte der Staat seiner Aufsichtspflicht. Systemische Risiken der Banken wurden nicht erkannt, und vor allem Staatsbanken zu lasch beaufsichtigt. In der Haushalts und Steuerpolitik muss der Staat sich auf seine Kernaufgaben beschränken – nur so kann er seine Ausgaben begrenzen, damit kommende Generationen nicht die Folgen ungehemmter Schuldenaufnahme zu tragen haben und Spielraum für Zukunftsinvestitionen behalten. Der Staat muss zudem soweit möglich Steuern und Abgaben senken, um Bürger und Unternehmen zu entlasten und um den Weg frei zu machen für neue wirtschaftliche Dynamik, Arbeitsplätze und Wachstum.

Umfrage: Bundesbürger wollen Steuersenkung - Koalitionsvertrag erfüllt die Erwartungen

Eine große Mehrheit der Deutschen befürwortet die von der schwarz-gelben Koalition geplante Senkung der Einkommensteuer. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Demnach hält eine breite Mehrheit von 74 Prozent der Bürger die Steuersenkung für richtig. Mehr als die Hälfte der Deutschen (54 Prozent) ist sogar der Meinung, dass weitere Steuersenkungen folgen müssten.

Koalitionsvertrag erfüllt die Erwartungen

Koalitionsvertrag: Erwartungen in etwa erfüllt (Zum Vergrößern klicken)
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Koalitionsvertrag: Erwartungen in etwa erfüllt (Zum Vergrößern klicken)
Die Erwartungen der Bürger an den Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung haben sich laut Umfrage in etwa erfüllt.

Für die Hälfte der Bundesbürger erfüllen sich die Erwartungen an den Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung. Besonders Haushalte mit vier und mehr Personen, also vor allem die kinderreichen Familien, sind mit dem Koalitionsvertrag zufrieden: insgesamt 57 Prozent dieser Haushalte geben an, dass ihre Erwartungen voll und ganz oder in etwa erfüllt wurden. Besonders zufrieden mit dem schwarz-gelben Koalitionsvertrag sind die Anhänger der regierenden Parteien: 78 Prozent der Anhänger von CDU/CSU und 80 Prozent der FDP-Anhänger sehen im Vertrag ihre Erwartungen mindestens in etwa erfüllt.

Große Mehrheit für weniger Steuern

Große Mehrheit für eine Steuersenkung (Zum Vergrößen klicken)
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Große Mehrheit für eine Steuersenkung (Zum Vergrößen klicken)
Fast drei Viertel der Deutschen befürworten eine Senkung der Einkommensteuer

Eine breite Mehrheit von 74 Prozent der Bundesbürger hält die geplante Senkung der Einkommensteuer für richtig. Mehr als die Hälfte der Deutschen (54 Prozent) ist sogar der Ansicht, dass weitere Steuersenkungen folgen müssen. Die Forderung nach weiteren Steuersenkungen stößt nicht nur bei den Anhängern der Regierungskoalition auf Zustimmung. So befürworten zwar die Hälfte der Anhänger Union und 57 Prozent der Liberalen-Anhänger weitere Steuersenkungen, aber auch innerhalb der SPD-Anhängerschaft (50 Prozent) und sogar bei der Wählerschaft der Linkspartei (57 Prozent) werden die geplanten Steuersenkungen befürwortet und weitere eingefordert. Auch 45 Prozent der Anhänger der Grünen schließen sich dem an.

Bundesbürger wünschen Balance

Wachstums- und Sparpolitik gleich wichtig (Zum vergrößern klicken)
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Wachstums- und Sparpolitik gleich wichtig (Zum vergrößern klicken)
Eine Balance aus Wachstumsstimulierung durch mehr Ausgaben und Haushaltskonsolidierung durch Einsparungen ist für die meisten Deutschen der richtige Weg.

Die Bundesbürger befürworten mehrheitlich eine ausgewogene Politik: Die Eindämmung der Staatsverschuldung durch Einsparungen oder notfalls auch durch Steuererhöhungen und ein stärkeres Wirtschaftswachstum notfalls auch zu Lasten neuer Schulden – beides ist ihnen beinahe gleich wichtig.

Besserstellung von Familien als wichtigste Hausaufgabe

Wichtigste Aufgabe: Unterstützung von Familien (Zum Vergrößern klicken)
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Wichtigste Aufgabe: Unterstützung von Familien (Zum Vergrößern klicken)
Befragt nach den wichtigsten Aufgaben der Bundesregierung in den kommenden vier Jahren, steht für die meisten Deutschen die Unterstützung von Eltern und Familien ganz vorn.

Befragt nach den wichtigsten Aufgaben in den nächsten vier Jahren (drei Nennungen möglich) steht für die Deutschen die stärkere Unterstützung von Eltern und Familien an erster Stelle. Dahinter folgen die Reform der sozialen Sicherungssysteme und eine Vereinfachung des Steuersystems. Dahinter spricht sich die Bevölkerung für die Reform des Gesundheitssystems aus, sowie mehr Anstrengungen im Umwelt- und Klimaschutz. Des Weiteren soll die Staatsverschuldung eingeschränkt werden, sozial Schwache stärker unterstützt und schlussendlich die Einkommenssteuer weiter gesenkt werden.

Besonders die jüngere Generation (bis 39 Jahre) erachten die stärkere Unterstützung von Eltern und Familien als eine wichtige Aufgabe der Bundesregierung für die kommende Legislaturperiode (bis 29 Jahre: 64 Prozent, 30-39: 62 Prozent).

Die Daten wurden durch das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erhoben. Bei der repräsentativen Umfrage wurden 1.002 Personen befragt. Der Befragungszeitraum war vom 27.10. bis zum 28.10.2009.

6 Kommentare

  • 1

    Bezahlte Umfragen und ihr Ergebnis???

    Sicherlich ist diese wie fast alle Umfragen nicht repräsentativ. Wer hat schon den Koalitionsvertrag gelesen? Wozu auch ist eh nur ein Anreihung von Absichtserklärungen. Man könnte auch Märchenbuch dazu sagen!

    avatar Peter Licht 16.11.2009 17:52:17

  • 2

    @Peter Licht

    Die Umfrage ist repräsentativ, im PDF-Download stehen alle Details zur Methode.

    avatar INSM Redaktion 17.11.2009 12:51:00

  • 3

    @Peter Licht - INMS Redaktion

    wo bitte haben Sie die Details zur Methode im PDF-Download versteckt. Ich finde dort nur Ergebnistabellen. Die Zweifel des Herrn Licht sind damit nicht ausgeräumt.

    avatar Jörg Göttsche 17.11.2009 17:36:04

  • 4

    @Jörg Göttsche

    Die komplette Datenbasis finden Sie in der ersten Zeile dieser Tabellen. Sie können daraus exakt ersehen, wer befragt wurde: Total, West, Ost, Männer, Frauen, Altersgruppen, Schulbildung, Nielsengebiete, Regionsgrößenklassen, Berufstätigkeit, Personen im Haushalt, Haushaltseinkommen, politische Stimmung. Diese Angaben zeigen, dass die Stichprobe von 1002 Personen in ihrer Verteilung der Grundgesamtheit entspricht, die Umfrage also repräsentativ ist. Ich finde sie sogar besonders sorgfältig dokumentiert.

    avatar INSM Redaktion 18.11.2009 17:36:57

  • 5

    Umfrage Koalitionsvertrag

    Umfragen gehen immer so aus, wie der Auftraggeber es sich wünscht, in diesem Fall also die Arbeitgeberverbände, man darf schließlich nicht vergessen, dass die INSM ein Lobby- und Propagandainstrument des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall ist, womit die INSM natürlich nicht hausieren geht. Denn in vielen Familien und auch bei Einzelstehenden ist das Einkommen so gering, dass von den Segnungen einer Steuersenkung bei einem sehr großen Teil der Bevölkerung nichts ankommt. Das einzige Ergebnis von großzügigen Steuersenkungen wäre, dass der Staat seinen Aufgaben nicht mehr nachkommen kann, d. h. Kürzungen im Sozial- und Bildungsbereich die Folge wären. Woraus wiederum folgt, dass sich entsprechende Bildungs- und Sozialangebote nur jene leisten können, denen auch diese Steuersenkungen zugute kommen sollen. Und damit hier nicht der Gedanke an Sozialneid aufkommt, ich zahle Steuern und das nicht zu wenig.

    avatar Anonymous 24.11.2009 09:28:33

  • 6

    @Anonymous

    Wer die INSM finanziert und was ihre Ziele sind, kann hier jeder lesen: http://www.insm.de/insm/ueber-die-insm.html Es wäre übrigens schön, wenn auch Sie mit Ihrem Namen zu Ihren Beiträgen stehen könnten. Vielleicht sind Sie ja ein Lobbyist?

    avatar INSM Redaktion 24.11.2009 12:20:47

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