Soziale Marktwirtschaft

2009 schauen wir zurück auf 60 Jahre Bundesrepublik. Der Aufstieg des Landes zu einer der führenden Industrienationen der Welt wäre nicht möglich gewesen ohne die Soziale Marktwirtschaft. Ludwig Erhard hat dieses Wirtschafts- und Sozialsystem zum Teil gegen große Widerstände nach dem Krieg in die Tat umgesetzt und zumindest im Westen des damals geteilten Landes Wohlstand für alle wahr gemacht. Lesen Sie in diesem Dossier, wo die Wurzeln der Sozialen Marktwirtschaft liegen, was dieses System so erfolgreich gemacht hat – und warum die Soziale Marktwirtschaft auch in Zukunft der beste Weg zu mehr Beschäftigung, Wachstum und Wohlstand ist.

60 Jahre Soziale Marktwirtschaft Stimmen aus der Wirtschaft

Unternehmerinnen und Unternehmer betonen die Bedeutung einer wettbewerbsorientierten Wirtschaftsordnung. Diese ist auch die die Voraussetzung für einen dauerhaften sozialen Ausgleich in der Gesellschaft.

Petra Ledendecker

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Petra Ledendecker

"Nur noch 31 Prozent haben laut Umfragen eine positive Einstellung zur Sozialen Marktwirtschaft. Diese Zahl ist erschreckend, denn die marktwirtschaftliche Ordnung mit sozialem Ausgleich ist nach wie vor das überzeugendste Wirtschaftssystem überhaupt. Ein starker Mittelstand und eine breite Mittelschicht sind die zentralen Stützen unserer Gesellschaft und Garanten für den sozialen Frieden im Land. Aus eigener Leistung zu bestehen, ist heute wie damals die am stärksten zu fördernde Fähigkeit unserer Unternehmen und Bürger."

Petra Ledendecker, Präsidentin des Verbandes deutscher Unternehmerinnen

Dr. Patrick Adenauer

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Dr. Patrick Adenauer

"Ludwig Erhard war ein echter Revolutionär. Er hat eindrucksvoll bewiesen: Marktwirtschaftliche Freiheit schafft Wohlstand für alle. Heute ist dieses Ideal von Sozialer Markwirtschaft in Gefahr. Ein Übermaß an staatlicher Regulierung bedroht die wirtschaftliche Freiheit - und mit ihr die soziale Sicherheit."

Dr. Patrick Adenauer, Präsident des Verbandes "Die Familienunternehmer - ASU"

Dr. Klaus Wellershoff

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Dr. Klaus Wellershoff

"Für mich ist Soziale Marktwirtschaft die Erinnerung an eine Gesellschaft, in der freie Märkte und sozialer Ausgleich Leitgedanken der Wirtschaftspolitik waren."

Dr. Klaus Wellershoff, Chefökonom der UBS

Martin Kannegiesser

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Martin Kannegiesser

"Soziale Marktwirtschaft heißt für mich, dass jeder die Chance erhält, sich wirtschaftlich frei zu entfalten und die Früchte seiner Anstrengungen zu ernten. Nur wenn Leistung sich lohnt, können wir den Wohlstand erwirtschaften, der Grundlage für jeden sozialen Ausgleich ist. Beeindruckt hat mich der Mut, mit dem Erhard gegen heftigsten Widerstand auch aus den eigenen Reihen die staatliche Bewirtschaftung aufgehoben und Preise und Löhne dem freien Spiel der Marktkräfte überantwortet hat."

Martin Kannegiesser, Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall

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