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30. Jun 2011

Anzeige zu "Projekt Vollbeschäftigung"
Die Regierung ruht sich aus!

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Doppelseitig haben wir am Freitag, 1. Juli, in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung die Anzeige "Das Projekt Vollbeschäftigung verträgt keine Pause" geschaltet. Sie ist Teil unserer Kampagne "Projekt Vollbeschäftigung". Basis der Anzeige ist das weltberühmte Foto "Lunch Atop a Skyscraper" von Charles Ebbets aus dem Jahre 1932, das wir verfremdet und mit dem (fast vollständigen) Kabinett besetzt haben.

INSM-Anzeige "Das Projekt Vollbeschäftigung verträgt keine Pause", geschaltet in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, am 1. Juli 2011
  • INSM-Anzeige "Das Projekt Vollbeschäftigung verträgt keine Pause", geschaltet in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, am 1. Juli 2011

Die Botschaft der Anzeige: Jetzt nicht ausruhen! Das Projekt Vollbeschäftigung verträgt keine Pause!

Der weitere Text der Anzeige:

"Soziale Marktwirtschaft macht Arbeit: Hohe Ziele verlangen vollen Einsatz. Dank kluger Reformen standen in Deutschland noch nie so viele Menschen in Arbeit wie heute. Aber kein Grund, sich auszuruhen. Die Politik muss am Projekt Vollbeschäftigung weiterarbeiten: Einstiegsanreize für Langzeitarbeitslose schaffen, Betreuungsangebote für Kinder ausbauen und Arbeitskosten senken. So entstehen Jobs und Chancen für alle."

Online haben wir die Anzeige mit der Möglichkeit versehen, jeden Politiker einzeln zur Arbeit tröten zu können. Tröten Sie mit! 

Online-Animation der Anzeige "Das Projekt Vollbeschäftigung verträgt keine Pause"
  • Online-Animation der Anzeige "Das Projekt Vollbeschäftigung verträgt keine Pause"

Zudem haben wir 10 Meilensteine formuliert, die aus unserer Sicht den Weg zur Vollbeschäftigung ebnen:

1. Langzeitarbeitslosen den Einstieg in Arbeit erleichtern, indem Lohnzuschüsse gewährt und Sozialabgaben gesenkt werden sowie Zeitarbeit attraktiv gehalten wird, anstatt Älteren länger Arbeitslosengeld zu zahlen.

„Wie in den USA üblich könnten auch in Deutschland Langzeitarbeitslose etwa Parkplätze bewachen oder älteren Menschen bei den täglichen Besorgungen helfen, es wird aber kaum einer tun, weil das dabei zu erzielendes Einkommen niedriger läge als der Anspruch auf Arbeitslosengeld II.“ - Professor Dr. Ulrich van Suntum, Universität Münster

2. Marktgerechte Löhne ermöglichen, statt Beschäftigungschancen durch Mindestlöhne zu gefährden.

„Wer mehr Dynamik auf den Arbeitsmärkten will, sollte den Preismechanismus dort nicht stören.“- Professor Dr. Norbert Berthold, Universität Würzburg

3. Die Sozialversicherungssysteme für die Zukunft sichern
durch stärkere Kapitaldeckung, statt Umlagefinanzierung.

„Die Kapitaldeckung wegen der Finanzkrise jetzt für Mumpitz zu erklären, wäre schlicht dumm.“ – Prof. Dr. Michael Hüther, Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW)

4. Arbeit attraktiver machen, Einkommensteuer und Sozialversicherungsbeiträge senken.

„Die Sozialversicherungsabgaben treiben einen stetig und ungebrochen breiter werdenden Keil zwischen Brutto- und Nettoeinkommen.“ - Professor Dr. Thomas Straubhaar, Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut (HWWI)

5. Den Fachkräftemangel bekämpfen, durch berufsorientierte Schulausbildung und eine bedarfsgerechte Zuwanderung.

Notwendig, um das Fachkräftereservoir nachhaltig zu füllen, ist eine Doppelstrategie aus gesteuerter Zuwanderung und einer Bildungsoffensive beim Arbeitsmarktnachwuchs.“ - Dr. Holger Bonin, Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim

6. Kinderbetreuung flächendeckend ermöglichen und flexible Arbeitszeitmodelle anbieten, damit Mütter und Väter schneller und einfacher in ihren Beruf zurück können.

"Je nach Altersgruppe liegt die Erwerbsquote von Frauen zwischen 10 und 18 Prozentpunkten unter der von Männern, hier zeigt sich die noch immer schlecht gelöste Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“ - Prof. Dr. Michael Bräuninger, Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut (HWWI)

7. Lebenslanges Lernen fördern, damit die Qualifikationen der Erwerbstätigen zu den Bedürfnissen des sich stetig wandelnden Wirtschaftslebens passen.

„Das Problem besteht nicht darin, dass der Menschheit die Arbeit ausgeht. Für die Menschheit besteht lediglich ein Problem darin, sich diesem, strukturellen Wandel anpassen zu müssen. Dies hat vor allem Konsequenzen für Qualifikationsanforderungen, die sich heute schneller verändern als in vergangenen Zeiten.“ - Professor Dr. Hilmar Schneider, Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit, Bonn

8. Die öffentlichen Haushalte sanieren, damit staatlichen Aufgaben, wie Bildung, Forschung sowie die Weiterentwicklung der Infrastruktur, auch in Zukunft finanzierbar sind.

„Es führt kein Weg an der bitteren Wahrheit vorbei, dass es ohne drastische Einschnitte bei den Staatsausgaben nicht geht.“ - Dr. Rolf Kroker, Institut der Deutschen Wirtschaft, Köln

9. Die Lebensarbeitszeit verlängern, um angesichts einer schrumpfenden Bevölkerung und einer längeren Lebenserwartung den Wohlstand aufrecht halten zu können.

„Während ein 65-Jähriger im Jahr 1960 noch eine restliche Lebenserwartung von 12,2 Jahren hatte, beträgt diese heute bereits 17,4. Bis zum Jahr 2060 wird diese bedingte Lebenserwartung nach heutigen Erwartungen um weitere drei Jahre ansteigen.“ - Professor Dr. Bernd Raffelhüschen, Forschungszentrum Generationenverträge, Freiburg

10. Veränderung zulassen, weil nicht die Politik, sondern der Wettbewerb Arbeitsplätze und Wachstum schafft.

"Strukturwandel ist nicht planbar - gerade das für viele unerwartete Comeback der Industrie in Deutschland sollte dies bestätigen." - Professor Dr. Michael Grömling, Internationale Fachhochschule Bad Honnef-Bonn