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05. Mrz 2006

Wachsende Unzufriedenheit

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INSM stellt emnid-Umfrage zur Qualität der Gesundheitsversorgung vor. Obwohl die Deutschen mit der Qualität der Ärzte (84 %) und Krankenhäuser (81 %) zufrieden sind, geht ihre Zufriedenheit mit der medizinischen Versorgung insgesamt zurück: Nur 66 % sind mit der medizinischen Versorgung insgesamt zufrieden, 34 % unzufrieden.

Diese und weitere Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von tns emnid stellte die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft auf dem Kongress für Gesundheitsnetzwerker heute in Berlin vor.

Die Gründe für die Unzufriedenheit mit der medizinischen Versorgung: 57 % der gesetzlich Versicherten sind mit den Wartezeiten auf Termine bei Ärzten und Krankenhäusern unzufrieden. 65 % der Befragten fühlen sich über Zuzahlungen und Arzneimittelkosten unzureichend informiert. 26 % bemängeln die Qualität der Versorgung mit Medikamenten. Eine Folge der Sparmaßnahmen und es verstärkten Einsatzes von Generika?

53 % der gesetzlich Versicherten halten laut emnid-Umfrage den aktuellen Beitragsatz der gesetzlichen Kassen für unangemessen. Besonders unzufrieden sind damit Versicherte, die über 2500 Euro im Monat verdienen. 46 % dieser Gruppe meinen, dass das Verhältnis zwischen Solidarprinzip und Eigenverantwortung in der gesetzlichen Krankenversicherung gestört ist. "Die Politik darf das Solidaritätsprinzip nicht durch rasant steigende Beiträge immer weiter gefährden", sagt Max A. Höfer, Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. 

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