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28. Jan 2013

Enquete-Kommission
Guter Kompromiss zur Wohlstandsmessung

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Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) begrüßt den heute von der Enquete-Kommission "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität" verabschiedeten Wohlstandsindikatorensatz. „Nachhaltiges Wachstum und Wohlstand für alle bleiben damit eine zentrale Zielgröße deutscher Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik“, so Hubertus Pellengahr.

„Die zehn Indikatoren sind ein guter und sinnvoller Kompromiss zwischen detaillierter Darstellung und verständlicher Aussagekraft. Materieller Wohlstand, soziale Teilhabe und ökologische Nachhaltigkeit stehen in einem nachvollziehbaren Verhältnis zueinander. Das hilft sowohl bei der Festlegung politischer Ziele, als auch bei deren Überprüfung“, so Pellengahr weiter.

Die breite Mehrheit der Enquete-Kommission hat sich mit dem Indikatorensatz erkennbar an dem Konzept des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung für ein sogenanntes „Dashboard“ orientiert. Im Auftrag der INSM hat das Rheinisch Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) im vergangenen Jahr dieses Dashboard-Konzept für die wichtigsten OECD-Länder umgesetzt.

Eine Auswahl der umfangreichen Ergebnisse war Grundlage der Publikation „Wohlstand in Zahlen“, welche die INSM im vergangenen Oktober herausbrachte. Die Ergebnisse des RWI lagen anschließend der Enquete-Kommission bei der Erarbeitung des Abschlussberichts der Projektgruppe vor. Theoretisch könnte die Bundesregierung die Ergebnisse schnell umsetzen. Prof. Christoph Schmidt, Wirtschaftsweiser, Präsident des RWI und Mitglied der Enquete-Kommission, sieht dafür gute Chancen: "Die Bundesregierung könnte jährlich anhand dieser Indikatoren ein Gutachten erstellen lassen zu dem sie dann auch Stellung nehmen sollte".

Weitere Informationen

Das Buch „Wohlstand in Zahlen“ können Sie hier bestellen: www.insm.de/wohlstandinzahlen

Pressekontakt

Florian von Hennet, Tel. 030 27877-174, hennet@insm.de