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Wirtschaftskrise

Deutsche Arbeitsplätze im Mittelstand vergleichsweise sicher

Die Beschäftigten im deutschen Mittelstand dürften die gegenwärtige Wirtschaftskrise einer Studie zufolge vergleichsweise glimpflich überstehen.

25. Februar 2009

Arbeiter Mittelstand

Von 350 befragten mittelständischen Unternehmen wollen immerhin rund 60 Prozent zumindest die Beschäftigtenzahl des Vorjahres halten, wie aus einer der Deutschen Presse-Agentur dpa vorliegenden Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Grant Thornton hervorgeht. 22 Prozent wollen sogar mehr Leute einstellen, wenngleich die Zahl damit nur halb so hoch liegt wie im Vorjahr. Knapp ein Fünftel der Unternehmen (19 Prozent) will Arbeitsplätze abbauen. Im vergangenen Jahr waren es noch 14 Prozent.

Damit steht Deutschland im internationalen Vergleich noch gut da. In vielen anderen Ländern überwiegt deutlich die Zahl der Unternehmen, die eher Arbeitsplätze abbauen wollen. Am düstersten ist demnach die Lage in Spanien, gefolgt von Hong Kong, Chile und Irland. Auch in Großbritannien, den USA und Italien sieht es in diesem Punkt schlechter aus als in Deutschland. Nach wie vor nach oben zeigt die Beschäftigungskurve trotz der Krise in Ländern wie Vietnam, Indien, Brasilien und China. Die Befragung ist Teil des International Business Report (IBR), einer jährlichen Befragung von 7200 mittelständischen Unternehmen in 36 Ländern.