INSM auf Instagram

Instagram

Follower
Alle Posts
Aktuelle Fotos
der INSM

Flickr

Alle Fotos
Pressemeldungen
Rentenpaket im Bundestag

Umfrage: Mehrheit gegen Belastung der Jüngeren

Einen Vorgeschmack für die drastische Umverteilung von Jung zu Alt liefert das Rentenpakt der Regierung schon jetzt: Ohne doppelte Haltelinie und Mütterrente hätten die Rentenbeiträge im kommenden Jahr spürbar gesenkt und die Beitragszahler um sechs Milliarden Euro entlastet werden können. „Das ist erst der Anfang der Kostensteigerungen. Unsere Kinder und Enkel werden in den kommenden Jahrzehnten mit hunderten Milliarden Euro zusätzlich belastet. Unser derzeit faires und ausgeglichenes Rentensystem wird ungerecht und teurer“, so Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

7. November 2018

Pressemeldung als PDF

In einer Civey-Umfrage zeigt sich, dass die steigende Belastung kommender Generationen von den Bürgern klar abgelehnt wird. Nur jeder Vierte beurteilt die Mehrbelastung der Jüngeren als gerecht, mehr als jeder Zweite hält die Kosten des Rentenpakets für ungerecht verteilt. Die Ablehnung fällt umso klarer aus, desto jünger die Befragten sind. So halten fast 70 Prozent der 18- bis 29-Jährigen die Kostenverteilung des Rentenpakets für ungerecht. Unter den 40- bis 49-Jährigen sagen das immerhin 62 Prozent. Bei den über 65-Jährigen halten immerhin noch 41 Prozent die Kosten des Rentenpakets für ungerecht verteilt, während sie 35 Prozent für gerecht empfinden.

 

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ruft die Abgeordneten der Regierungsfraktionen weiterhin und mit Nachdruck zu Einsicht um Umkehr auf. Hubertus Pellengahr appelliert daher an den Bundestag: „Stoppen Sie das Rentenpaket und folgen Sie dem Vorschlag der Wirtschaftsweisen. Statt die Kosten für kommende Generationen in die Höhe zu treiben, brauchen wir weiterhin eine gerechte Verteilung auf alle Schultern. Eine Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung würde künftige Rentensteigerungen finanzierbarer und gerechter machen.“

Pressekontakt



Florian von Hennet

Pressesprecher
Tel.: 030-27877 174
Fax.: 030-27877 181
E-Mail: hennet@insm.de

Kontakt speichern

Weitere Inhalte

Lichtprojektion am Willy-Brandt-Haus

PR-Aktion zur SPD-Klausur zur Reform des Sozialstaats

Am Tag der SPD-Klausur, unter anderem zum Thema Hartz IV und Grundrente, war die INSM vor Ort um mit einer weiteren Aktion zu verdeutlichen: Die von der SPD geplante Sozialstaatsreform ist vor allem eines – unsozial.

10. Februar 2019
11 Fakten zu Hartz IV

Fördern und Fordern als Erfolgsrezept

Hartz IV hat dazu beigetragen, Deutschland vom Problem der Massenarbeitslosigkeit zu befreien. Dennoch häufen sich derzeit Vorschläge, Hartz IV abzuschaffen oder so zu verändern, dass von „Fördern und Fordern“ nicht mehr viel übrig bleibt. Unsere Faktensammlung versucht vor diesem Hintergrund die oftmals emotional geführte Hartz IV Debatte zu versachlichen.

6. Februar 2019
Interview

Clement: "Vertrauen in Hartz IV hat sich ausgezahlt”

Seit Monaten wird eine Debatte über das Für und Wider von Hartz IV geführt. Anlass genug für Florian von Hennet, Pressesprecher der INSM, sich mit einem der Väter der Agenda-Reformen zu einem Interview zu treffen.

31. Januar 2019
„Fördern und Fordern“ funktioniert

Warum Hartz IV erfolgreicher ist, als viele glauben wollen

Sozial und ökonomisch betrachtet ist die Sache eindeutig: Die Hartz-Reformen waren eine Zumutung, aber eine zwingend notwendige, die erfolgreich war.

25. Januar 2019
Hartz-IV-Sanktionen vor BVerfG

Pellengahr: Fördern und Fordern funktioniert - auch in Zukunft

Vor dem Bundesverfassungsgericht wurden heute die Sanktionen von Hartz IV- Leistungen verhandelt. Der Geschäftsführer der INSM, Hubertus Pellengahr, geht davon aus, dass das Prinzip des Förderns und Forderns erhalten bleibt.

15. Januar 2019
Hartz IV reformieren - aber wie?

Grundsicherung hat sich bewährt

Politiker fast aller Parteien überbieten sich derzeit mit Vorschlägen, das System “Hartz IV” umzubauen. Dabei zeigt der Blick zurück, dass die Grundsicherung für Arbeitssuchende eine Erfolgsgeschichte ist. Reformbedarf gibt es dennoch.

8. Januar 2019