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22. Mai 2019
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„Mütter- und Zuschussrente schützen nicht vor Altersarmut“

Wer die Beschäftigten von heute vor Altersarmut schützen möchte, muss dafür sorgen, dass die Beitragszahler von morgen die Belastungen schultern können. Jede Reform des Rentensystems muss daher die Realitäten des Umlageverfahrens anerkennen: Die Beschäftigten von heute zahlen für die Rentner von heute. Es wird kein Kapitalstock für die eigene Rente gebildet. Da die Renten der heute Erwerbstätigen von den Beitragszahlern der nächsten Generation getragen werden müssen, lassen sich heute allzu vollmundig gemachte Versprechungen höchstwahrscheinlich nicht halten, da der demografische Wandel deren Finanzierung unmöglich macht. Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) fordert in ihrem Reformkonzept Chance2020 auch künftig eine Balance zwischen Rentenbeiträgen und Rentenzahlungen sicherzustellen und so für mehr Generationengerechtigkeit zu sorgen.

19. November 2013

Reformpapier "Chance2020"

 Die derzeit diskutierten Ideen wie Mütter- und Zuschussrenten führen nach Meinung der INSM in die falsche Richtung. Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der INSM: „Eine nachträgliche Aufwertung von Versicherungszeiten mit niedrigen oder gar keinen Beitragszahlungen ist ein Irrweg. Es drohen teure Mitnahmeeffekte, da auch Rentenanwartschaften von Personen erhöht werden, die bereits ausreichend versorgt sind und gar keiner zusätzlichen Hilfe bedürfen. Weder Mütter- noch Zuschussrente können treffsicher vor Altersarmut schützen, würden aber viele Milliarden Euro kosten und durch hohe Beitragszahlungen Arbeitsplätze gefährden. Der Verlust des Arbeitsplatzes ist aber nach wie vor die größte Armutsgefahr. Die Bundesregierung sollte daher alles tun, um Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen.“

Statt das Geld heutiger Beitragszahler künftigen Rentnern zu versprechen, sollte sich die nächste Bundesregierung vordringlich um die Demografiefestigkeit des Rentensystems kümmern. „Eine Kopplung des Renteneintritts an die Lebenserwartung führt zu mehr Gerechtigkeit und Verlässlichkeit. Aktuelle Überschüsse der Rentenkassen gehören den Beitragszahlern und sind kein Füllhorn, aus dem Wahlversprechen der Parteien bezahlt werden dürfen“, so Pellengahr. 

Pressekontakt
Pressesprecher INSM: Florian von Hennet, Tel. 030 27877-174; hennet@insm.de 

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Für Jung und Alt wäre ein Nein zum Rentenpaket besser

Die Rentenpläne der Bundesregierung bringen die gesetzliche Altersvorsorge aus dem Gleichgewicht. Die INSM ruft die Abgeordneten des Bundestages daher zu Einsicht um Umkehr auf. Der Gesetzgeber sollte neue Rentengesetze erst beraten, wenn die Ergebnisse der Rentenkommission vorliegen. Denn die Zukunft Deutschlands wird aus Investitionen in Bildung, Digitalisierung und Infrastruktur gemacht.

12. Oktober 2018
Zukunftsdialog

Brinkhaus: Wir sollten unsere Haushaltspolitik modernisieren

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13. September 2018
ZEIT-Hauptstadtgespräch

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Mit der steigenden Lebenserwartung steigt auch unsere Rentenzeit. Zur Wahrheit gehört aber auch: Die Zahl junger Menschen wird in den kommenden Jahrzehnten sinken und die Gruppe der über 65-Jährigen deutlich wachsen. Die zunehmenden Belastungen müssen von den jungen und heute noch ungeborenen Generationen getragen werden. Folge: Immer weniger Beitragszahler müssen immer mehr Renten finanzieren.

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239 Milliarden Euro Kosten

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Das Rentenpaket von Hubertus Heil wird teuer. Allein zwischen 2025 und 2045 kommen Zusatzkosten von 239 Milliarden Euro auf die Bürgerinnen und Bürger zu – auch wenn dazu vom Arbeitsminister nichts zu hören ist. Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft hat gegen diese unehrliche Rentenpolitik protestiert. Nun steht der Bundestag in der Verantwortung.

29. August 2018
Prognos-Studie zur Rente

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Seit Urzeiten träumen Menschen davon, in ihre Zukunft blicken zu können. Mit sehr überschaubaren Fortschritten. Bei der Rente ist es allerdings bis zu einem gewissen Maße möglich. Jahr für Jahr teilt die Rentenkasse den Beitragszahlern mit, wie hoch deren Altersrenten voraussichtlich ausfallen werden. Mit der verbleibenden, bzw. entstehenden Unsicherheit wird gerne Politik gemacht.

27. August 2018
​INSM-Bildungsmonitor 2018

Erstmals deutlicher Rückgang der Bildungsqualität

Im Vergleich zum Vorjahr gab es beim Bildungsmonitor 2018 erstmals nahezu bundesweit Rückschritte. Vor allem in den Handlungsfeldern Schulqualität, Integration und Verminderung von Bildungsarmut verschlechterten sich die Ergebnisse deutlich. So schneiden in Deutsch und Mathematik Viertklässler aktuell schlechter ab als in den Vorjahren.

15. August 2018