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Rente muss wie Cappuccino sein

Gute Altersvorsorge braucht weiterhin drei Bestandteile

Heute trifft sich Bundessozialministerin Andrea Nahles (SPD) mit Experten aus Wissenschaft, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden, Versicherungswirtschaft, Rentenversicherungsträgern und Politik zu einem Dialog über die Zukunft der Alterssicherungssysteme. Die INSM spendiert den Teilnehmern Cappuccino und weist damit auf die richtige Mischung der Altersvorsorge hin.

8. Juli 2016

Pressemeldung als PDF Download Cappuccino-Prinzip Das Cappuccino-Prinzip Cappuchino-Prinzip in 30 sec.

"Rente muss wie Cappuccino sein, also eine ausgewogene Mischung der wesentlichen Bestandteile. Für einen guten Cappuccino braucht es Espresso, heiße Milch und Milchschaum und für eine gute Altersvorsorge die richtige Mischung aus staatlicher Rente, betrieblicher und privater Altersvorsorge", so erklärt der Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), Hubertus Pellengahr, warum er heute italienische Kaffee-Spezialitäten vor dem Bundessozialministerium spendiert. 

Damit auch in Zukunft das Rentenniveau stabil und die Beitragssätze finanzierbar bleiben, fordert die INSM:

  • Gesetzliche Rente weiterentwickeln: Um die Finanzierung zu sichern, braucht es Maßnahmen wie die Flexibilisierung des Renteneinrittsalters und dessen Kopplung an die Lebenserwartung.

 

  • Betriebliche Altersvorsorge stärken: damit die Betriebsrente noch attraktiver wird und von mehr Menschen genutzt wird, brauchen wir verbesserte steuerliche und beitragsrechtliche Rahmenbedingungen, die Doppelbelastungen verhindern und den Verwaltungsaufwand klein halten.

 

  • Private Altersvorsorge fördern: Wer im Alter Grundsicherung bezieht aber privat vorgesorgt hat, muss später von seiner eigenen Sparanstrengung profitieren. Dies geht zum Beispiel durch einen Riester-Freibetrag. 

Pellengahr: "Bei der Alterssicherung, wie auch beim Cappuccino, zeigt sich, dass das Ganze mehr ist, als die Summe seiner Teile. Nur wer die richtige Mischung erhält und stärkt, sichert die Rentenhöhe und hält die Beitragssätze stabil. Im Gegensatz zu dem, was einige linke SPD-Abgeordnete fordern, müssen betriebliche und private Altersvorsorge besser und unkomplizierter gefördert werden. Anders können wir die Belastungen durch den demografischen Wandel nicht gerecht verteilen."