Aktuelle Fotos
der INSM

Flickr

Alle Fotos
22. Mai 2019
22. Mai 2019
22. Mai 2019
Pressemeldungen
Energiewende

Janecek: „Wir können bei funktionierendem Emissionshandel auf EEG verzichten“

Keine einzige Windkraft-, Biogas- oder Sonnenstromanlage würde heute effizient funktionieren, wenn darin noch Technik aus dem 19. Jahrhundert verbaut wäre. Klimaschutz ist ohne technischen Fortschritt nicht denkbar. Doch der Strommarkt braucht nicht nur innovative Produktionstechnik, sondern auch ein Marktumfeld, das die richtigen Anreize setzt, damit sich die besten Lösungen durchsetzen können. Dem Emissionshandel kommt dabei eine zentrale Rolle zu.
 

18. Januar 2017

Präsentation Prof. Edenhofer Statement Hubertus Pellengahr Fotos der Veranstaltungen INSM-Position Klimawandel Video der Veranstaltung

Object

Während sich die Strommenge aus erneuerbaren Energien seit Anfang der 90er Jahre etwa verachtfacht hat, sank der CO2-Ausstoß um weniger als ein Fünftel. Über die Ursachen dieser Fehlentwicklung diskutierten heute die Bundestagsabgeordneten Thomas Bareiß (CDU) und Dieter Janecek (Bündnis 90/Die Grünen) mit dem Chefökonomen des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, in Berlin. Seit vielen Jahren setzt sich die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) für eine wettbewerbsorientierte Energiewendepolitik ein. Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der INSM: „Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) führt zwar zu jährlichen Subventionskosten von über 20 Milliarden Euro, die positiven Auswirkungen auf die Ausstoßmengen von klimaschädlichen Gasen lassen aber weiter auf sich warten. Wir glauben: Mit mehr Sozialer Marktwirtschaft wäre das nicht passiert.“ Die zentrale Frage der Veranstaltung lautete daher: Wie kann Soziale Marktwirtschaft das Klima schützen?

Dazu Prof. Dr. Edenhofer: „Die Soziale Marktwirtschaft muss CO2 einen Preis zuweisen, der die Knappheit der Aufnahmekapazität der Atmosphäre widerspiegelt. Das würde einen Anreiz zu CO2-Vermeidung setzen und die Nutzung von Energieträgern mit niedrigem CO2-Ausstoß fördern. Die Einnahmen aus dem CO2-Handel lassen sich nutzen, um ökonomische Verwerfungen auszugleichen.“

Thomas Bareiß MdB (CDU): „Der CO2-Preis muss die Grundlage für die künftige Klimapolitik sein. Nur der Markt schafft eine bezahlbare Energiewende, die dann auch zu einem Exportschlager werden kann.“

Dieter Janecek (B90/Grüne): „Preise müssen die wahren Kosten abbilden, also auch die Folgekosten für das Klima. Wir brauchen ein wirksames Preissignal durch einen Mindestpreis für CO2-Zertifikate. In dem Moment, in dem wir ein funktionierendes Emissionshandelssystem haben, können wir auf das EEG verzichten.“

 

Pressekontakt



Florian von Hennet

Pressesprecher
Tel.: 030-27877 174
Fax.: 030-27877 181
E-Mail: hennet@insm.de

Kontakt speichern

weitere Pressemeldungen

Das Rentenpaket im Bundestag

Für Jung und Alt wäre ein Nein zum Rentenpaket besser

Die Rentenpläne der Bundesregierung bringen die gesetzliche Altersvorsorge aus dem Gleichgewicht. Die INSM ruft die Abgeordneten des Bundestages daher zu Einsicht um Umkehr auf. Der Gesetzgeber sollte neue Rentengesetze erst beraten, wenn die Ergebnisse der Rentenkommission vorliegen. Denn die Zukunft Deutschlands wird aus Investitionen in Bildung, Digitalisierung und Infrastruktur gemacht.

12. Oktober 2018
Zukunftsdialog

Brinkhaus: Wir sollten unsere Haushaltspolitik modernisieren

In Deutschland ist der Anteil des Sozialen am Gesamtbudget deutlich höher als in fast allen anderen Staaten der OECD. Beim Marktwirtschaftlichen Zukunftsdialog debattierten Ralph Brinkhaus MdB (CDU) und Anja Hajduk MdB (Bündnis 90/Die Grünen) darüber, ob die Zusammensetzung des Budgets ausreichend zukunftsorientiert ist.

13. September 2018
ZEIT-Hauptstadtgespräch

Bürger wollen Ergebnisse der Rentenkommission abwarten

Mit der steigenden Lebenserwartung steigt auch unsere Rentenzeit. Zur Wahrheit gehört aber auch: Die Zahl junger Menschen wird in den kommenden Jahrzehnten sinken und die Gruppe der über 65-Jährigen deutlich wachsen. Die zunehmenden Belastungen müssen von den jungen und heute noch ungeborenen Generationen getragen werden. Folge: Immer weniger Beitragszahler müssen immer mehr Renten finanzieren.

10. September 2018
239 Milliarden Euro Kosten

Das Rentenpaket ist eine Mogelpackung

Das Rentenpaket von Hubertus Heil wird teuer. Allein zwischen 2025 und 2045 kommen Zusatzkosten von 239 Milliarden Euro auf die Bürgerinnen und Bürger zu – auch wenn dazu vom Arbeitsminister nichts zu hören ist. Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft hat gegen diese unehrliche Rentenpolitik protestiert. Nun steht der Bundestag in der Verantwortung.

29. August 2018
Prognos-Studie zur Rente

Was kosten die Rentenversprechen?

Seit Urzeiten träumen Menschen davon, in ihre Zukunft blicken zu können. Mit sehr überschaubaren Fortschritten. Bei der Rente ist es allerdings bis zu einem gewissen Maße möglich. Jahr für Jahr teilt die Rentenkasse den Beitragszahlern mit, wie hoch deren Altersrenten voraussichtlich ausfallen werden. Mit der verbleibenden, bzw. entstehenden Unsicherheit wird gerne Politik gemacht.

27. August 2018
​INSM-Bildungsmonitor 2018

Erstmals deutlicher Rückgang der Bildungsqualität

Im Vergleich zum Vorjahr gab es beim Bildungsmonitor 2018 erstmals nahezu bundesweit Rückschritte. Vor allem in den Handlungsfeldern Schulqualität, Integration und Verminderung von Bildungsarmut verschlechterten sich die Ergebnisse deutlich. So schneiden in Deutsch und Mathematik Viertklässler aktuell schlechter ab als in den Vorjahren.

15. August 2018