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Mehr Wachstum = mehr Chancen

Während durch den demografischen Wandel in den kommenden Jahren überproportional viele Fachkräfte aus dem Berufsleben ausscheiden werden, steigt die Zahl jüngerer Menschen dank der Zuwanderung deutlicher als erwartet an. Aus beiden Entwicklungen ergeben sich mehrere große Aufgaben: die Finanzierung der Renten, die Deckung des Fachkräftebedarfs sowie Ausbildung und Integration der Zuwanderer.

24. Februar 2016

Pressemeldung als PDF Kampagne "Große Aufgaben"

„Die großen Herausforderungen kann nur ein leistungsfähiges Wirtschafts- und Gesellschaftssystem erfolgreich begegnen,“ so der wissenschaftliche Leiter des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, Dr. Hubertus Bardt.

Im Rahmen einer Dialogveranstaltung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erläuterte Dr. Bardt heute in Berlin, wie die Politik auf die großen Aufgaben reagieren sollte, vor denen Deutschland derzeit steht (siehe auch Studie "Demographie, Zuwanderung, Wohlstand: Herausforderungen meistern, Wachstumskräfte wecken"). Zentral sei dabei der Erhalt der Leistungsfähigkeit. Bardt: „Die Stärkung des Forschungs- und Innovationsstandorts Deutschland muss mit hohem Tempo weitergehen. Ebenso braucht es Verbesserungen bei der Kinderbetreuung, um mehr Müttern und Vätern die Rückkehr an den Arbeitsplatz zu erleichtern. Gleichzeitig dürfen bewährte Flexibilisierungsinstrumente wie die Zeitarbeit nicht geschwächt werden.“

Dr. Martin Rosemann, MdB (SPD) ergänzte die Forderungen: „Um den Fachkräftebedarf zu befriedigen und Fachkräftemangel entgegenzuwirken, müssen wir verschiedene Potenziale nutzen: Dazu gehört, in die zu uns geflüchteten Menschen genauso zu investieren wie in Langzeitarbeitslose, benachteiligte Jugendliche, Alleinerziehende und Geringqualifizierte. Und dazu gehört, dass wir durch flexible Renteneintrittsmodelle ältere Fachkräfte länger im Erwerbsleben halten.“

Der Geschäftsführer der INSM, Hubertus Pellengahr, appellierte an die Politik, sich mehr auf die Soziale Marktwirtschaft zu verlassen und weniger auf Regulierung und Bürokratie zu setzen. „Mit Sozialer Marktwirtschaft haben wir den Wiederaufbau und die Wiedervereinigung gemeistert und die Wirtschaftskrise 2008/2009 gut überstanden. Wenn die Wirtschaft stark ist, wenn Unternehmen, Beschäftigte und Staat gut zusammenarbeiten, dann ist das gut für alle“, so Pellengahr zum Abschluss der Veranstaltung.