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Kosten der Sondierungsergebnisse

Festschreibung des Rentenniveaus bis 2025 kostet über 38 Milliarden Euro

Union und SPD haben sich in ihren Sondierungsverhandlungen darauf geeinigt, das Rentenniveau bis 2025 auf dem heutigen Niveau von 48 Prozent gesetzlich abzusichern. Für die Zeit ab 2025 soll eine Rentenkommission in den kommenden Monaten Empfehlungen ausarbeiten, wie Rentenniveau und Rentenbeiträge langfristig abgesichert werden könnten. Zu den möglichen Kosten dieser Vorhaben haben die Parteien bisher keine Angaben gemacht.

18. Januar 2018

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Ein gesetzlich festgeschriebenes Rentenniveau von 48 Prozent würde die Beitrags- und Steuerzahler bis 2025 über 38 Milliarden Euro kosten. Das zeigen Berechnungen des Wirtschaftsforschungsinstituts Prognos für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Ab 2021 müssten die Beiträge zur Rentenversicherung schneller steigen als bei derzeitiger Gesetzeslage und lägen 2025 mit 21,3 Prozent einen Prozentpunkt höher als erwartet und somit 2,7 Prozentpunkte höher als dieses Jahr.

Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der INSM, kritisiert den von Union und SPD eingeschlagenen Weg in der Rentenpolitik als ungerechtes Wahlgeschenk, das einseitig zu Lasten der Jüngeren gehe. „Die Rentnerinnen und Rentner werden sich in den kommenden Jahren weiter über kräftig steigende Bezüge freuen können – dafür sorgt die derzeitige Rentenformel. Da nun aber nach und nach die Babyboomer in Rente gehen und die Lebenserwartung erfreulich ansteigt, müssen die Beitragszahler immer größere Belastungen schultern. Eine gerechte Rentenpolitik erkennt man daran, dass sie die Folgen des demografischen Wandels gerecht auf alle Generationen verteilt. Die geplante schwarz-rote Koalition geht genau in die entgegengesetzte Richtung und will trotz steigender Renten einseitig die Jungen belasten. Daher: Finger weg von der Rentenformel“, so Pellengahr.

 

Pressekontakt



Florian von Hennet

Pressesprecher
Tel.: 030-27877 174
Fax.: 030-27877 181
E-Mail: hennet@insm.de

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