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Fehlende Bedürftigkeitsprüfung

Heils Grundrentenkonzept verschleudert Milliarden ohne Armen zu helfen

Die Denk- und Konstruktionsfehler der sogenannten „Respekt“-Rente von Hubertus Heil werden immer offensichtlicher. Einer der renommiertesten Rentenexperten Deutschlands, Prof. Dr. Franz Ruland, schreibt heute in der F.A.Z. klipp und klar, dass Heils Vorschlag „eine irrsinnige Verschleuderung öffentlicher Mittel“ wäre. Der langjährige Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung begründet das unter anderem damit, dass die Aufstockung der Rente umso größer ausfalle, je weniger jemand selbst beigetragen habe. Die Grundrente untergrabe damit die Bereitschaft selbst vorzusorgen, so Ruland.

8. April 2019

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Die Folgen einer fehlenden Bedürftigkeitsprüfung illustriert die INSM am Beispiel des (fiktiven) Ehepaars Glück:

Herr Glück (65) ist Büroangestellter. Er hat 35 Jahre lang halbtags gearbeitet und zuletzt monatlich 1.765 EURO brutto für seine 20 Stunden pro Woche verdient. Frau Glück (65) hat als leitende Angestellte durchgehend den Maximalbetrag in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlt, also bis zur Beitragsbemessungsgrenze.

Dieses Jahr geht das Ehepaar Glück in Rente. Herr Glück bekommt nach bisheriger Rentenformel 639 Euro gesetzliche Rente, Frau Glück 2.883 Euro. Da Sozialminister Heil auf die Bedürftigkeitsprüfung bewusst verzichten will, würde Herrn Glücks Rente um monatlich 258 Euro aufgestockt. Macht im Jahr über 3.000 Euro extra.

Dazu INSM-Geschäftsführer Hubertus Pellengahr: „Heil will mit seiner Murksrente Milliarden Euro an Menschen verteilen, die mehrheitlich finanziell darauf nicht angewiesen sind. Das ist respektlos gegenüber Beitrags- und Steuerzahlern. Heil muss endlich Vorschläge auf den Tisch legen, die zielgenau Altersarmut bekämpfen, statt weiter Milliarden für Wahlgeschenke zu verpulvern.“

Pressekontakt



Florian von Hennet

Pressesprecher
Tel.: 030-27877 174
Fax.: 030-27877 181
E-Mail: hennet@insm.de

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