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Projekt Vollbeschäftigung
Die zentralen Forderungen des Projekt Vollbeschäftigung

Soziale Marktwirtschaft macht Arbeit

Die Politik muss am Projekt Vollbeschäftigung weiterarbeiten: Einstiegsanreize für Langzeitarbeitslose schaffen, Betreuungsangebote für Kinder ausbauen und Arbeitskosten senken. So entstehen Jobs und Chancen für alle.

1. Juli 2011

Vollbeschäftigung ist die zentrale Herausforderung unserer Gesellschaft

Vollbeschäftigung ermöglicht die Teilhabe aller an Wertschöpfung und Wohlstand. Vollbeschäftigung bietet Einstiegs- und Aufstiegschancen für jeden – unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht oder familiärer Situation. Vollbeschäftigung bietet Sicherheit und jedem mehr Möglichkeiten, sein Leben unabhängig und eigenständig zu gestalten. Vollbeschäftigung festigt unsere soziale Sicherung, entlastet die öffentlichen Haushalte und stärkt den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Vollbeschäftigung muss das oberste Ziel für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sein. 

Vollbeschäftigung ist unsere historische Chance

Noch nie waren in Deutschland so viele Menschen in Arbeit wie heute: 41 Millionen Erwerbstätige haben einen Teilzeit- oder einen Vollzeitjob. Die Zahl der Arbeitslosen sinkt bereits heute unter die Marke von drei Millionen. Damit ist Vollbeschäftigung zum Greifen nah – erstmals seit Jahrzehnten. 

Vollbeschäftigung ist machbar – wenn alle mitmachen

Vollbeschäftigung ist ein Projekt, zu dem alle beitragen können und müssen. Politik, Unternehmen und Arbeitnehmer müssen gleichermaßen die veränderten Bedingungen am Arbeitsmarkt annehmen. Mit Offenheit, Flexibilität und Lust auf Leistung und Veränderung. 

Das Projekt Vollbeschäftigung beginnt im Kopf

Bildung ist der Schlüssel zum Arbeitsmarkt. Wenn die Politik in Kindergärten und Betreuung, in Schulen und Hochschulen investiert. Wenn Unternehmen ihren Mitarbeitern kontinuierliche Weiterbildung anbieten. Und wenn Arbeitnehmer ein Leben lang lernen. Kurz: Wenn wir im Kopf beweglich bleiben, wachsen neue Chancen für Arbeit 

Das Projekt Vollbeschäftigung ist keine Frage des Alters

Auf die Erfahrung der Älteren kann unsere Wirtschaft nicht verzichten. Um mehr ältere Erwerbstätige in den Arbeitsmarkt zu holen und in den Betrieben zu halten, brauchen wir keinen Ausstieg vor 67, sondern kontinuierliche Fortbildung und flexible Arbeitszeitmodelle – für jedes Alter. 

Das Projekt Vollbeschäftigung braucht jeden

Deshalb dürfen wir gering Qualifizierte nicht mit Mindestlöhnen vom Arbeitsmarkt ausschließen. Wir müssen ihnen zum Beispiel mit Zeitarbeit das Tor zum Arbeitsmarkt öffnen und sie für anspruchsvollere Aufgaben qualifizieren. 

Das Projekt Vollbeschäftigung macht auch Kinder froh

Viele gut qualifizierte Mütter und Väter stehen dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung, weil sie zwischen Beruf und Familie entscheiden müssen. Das können wir uns nicht leisten. Deshalb brauchen wir bessere Betreuungsangebote für die Kinder und flexiblere Arbeitszeiten für die Eltern. So gelingt auch Alleinerziehenden der Einstieg in Arbeit. Und die Kleinen profitieren doppelt. 

Vertrauen in ein Erfolgsmodell: Soziale Marktwirtschaft

Unsere Bevölkerung schrumpft, während die Märkte weltweit wachsen und der Wettbewerb um Fachkräfte immer größer wird. Im Ringen darum, das Richtige zu tun, haben wir einen einfachen Gradmesser: Gute Politik erkennen wir daran, dass sie uns dem Ziel Vollbeschäftigung näher bringt.

Denn das ist Soziale Marktwirtschaft: Beweglichkeit schafft Jobchancen für alle.