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Generationengerechtigkeit
Was kostet uns die Große Koalition?

Arbeitsmarkt- und Rentenpläne mit enormen Kosten verbunden

Die neue Bundesregierung hat ihre Arbeit aufgenommen und möchte den Koalitionsvertrag umsetzen. Die Vorhaben auf den Feldern der Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik sind für Arbeitnehmer und Unternehmen mit Kosten verbunden. Im Rahmen der Veranstaltung Marktwirtschaftlicher Dialog diskutierten Vertreter aus Wissenschaft, Regierung und Opposition die politischen Vorhaben.

12. Februar 2014

Keynote: Prof. Schmidt "Was kostet uns die Große Koalition"

In seiner Keynote befasste sich Prof. Dr. Christoph M. Schmidt, Präsident des Rheinisch-Westfälisches Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI), kritisch mit den Regierungsplänen. Mit Blick auf den vorgestellten Jahreswirtschaftsbericht appellierte Prof. Schmidt, der auch Vorsitzender der sogenannten „Wirtschaftsweisen“ ist, eindringlich an Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, sich entschlossener an die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft zu halten. Gleichzeitig solle die Bundesregierung:

  • das Renteneintrittsalter an die steigende Lebenserwartung koppeln
  • Steuerstrukturreformen in Angriff nehmen die Haushalte weiter konsolidieren
  • die Energiewende mit einem Quotenmodell kosteneffizient umgestalten
  • zumindest keine neuen Hürden in den Arbeitsmarkt einbauen und
  • durch Investitionen in Bildung die Aufstiegschancen verbessern.

Dies alles sei nötig, um das Wirtschaftswachstum Deutschlands zu stärken und die Tragfähigkeit der öffentlichen Haushalte und Sozialversicherungssysteme sicherzustellen.

Video-Statement: Freiherr von Stetten "Was halten Sie von den Rentenplänen?"

Am Rande der Veranstaltung kritisierte der CDU-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand (PKM), Christian Freiherr von Stetten, die Regierungspläne zur abschlagsfreien Rente mit 63 scharf.