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Liebe Abgeordnete, seid sparsam mit meinem Geld!

Unsere Steuergeschichten

Im Jahr 2009 betrugen die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden insgesamt rund 520 Milliarden Euro. Viel Geld, könnte man meinen. Und dennoch kommt der Staat mit dieser Summe nicht aus. Obwohl er ohnehin hoch verschuldet ist, verschuldet er sich immer weiter. Solide Haushaltsführung sieht anders aus.

10. September 2010

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Aber wofür braucht der Staat das viele Geld? Im besten Falle kommt er seinem Versorgungsauftrag nach, baut Verkehrswege, sorgt für Sicherheit und soziale Leistungen. Er gibt es aber auch für fragwürdige Subventionen, ineffiziente Verwaltungen und immer weiter steigende Zinszahlungen aus.

Der sorglose Umgang mit dem Geld der Bürger ist mehr als fraglich. Seit 1970 hat sich die deutsche Wirtschaftskraft verfünffacht, die Staatsausgaben sind aber um das zehnfache gestiegen – ein eklatantes Missverhältnis.

Die Folge: Seit 1990 hat sich die Verschuldungsquote Deutschlands verdoppelt. Heute beträgt sie bereits 80 Prozent. Alleine in den letzten drei Jahren ist die Verschuldung – teils krisenbedingt – um 15 Prozentpunkte gestiegen. Das massive Schuldenwachstum ist umso bedenklicher, wenn man sich vor Augen hält, dass der Staat in den vergangenen 47 Jahren 39 Mal steigende Steuereinnahmen verzeichnen konnte. Dem zum Trotz wurde auf einen Abbau der Schulden immer wieder verzichtet.

Steuereinnahmen sind für den Staat unerlässlich. Alle zahlen sie: Wohlhabende und Geringverdiener, Unternehmer und Rentner. Aber: Durch das unsolide Hauhalten des Staates zahlen die Bürger heute so viele Steuern und Abgaben wie nie zuvor.

Jeder Bürger hat also das Recht, einen sorgsamen Umgang des Staates mit dem Steuergeld einzufordern. Das heißt: Entschlossen sparen, überflüssige Ausgaben streichen und keine neuen Schulden machen. Für einen gesunden Staat und mehr Respekt vor dem Geld der Bürger – das ist Soziale Marktwirtschaft.

Im Auftrag der Initiative Soziale Marktwirtschaft hat das Karl-Bräuer-Institut des Bundes der Steuerzahler exemplarisch für sechs Bürger ihre jährlichen Steuerausgaben berechnet. Vielleicht finden Sie sich in einem der Beispiele wieder. Und vielleicht sind Sie an der einen oder anderen Stelle überrascht, wofür Sie eigentlich alles Steuern zahlen.