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Kampagne: Nachhaltige Rente
Doppelte Haltelinie 48/20

Auf Kosten der jungen und ungeborenen Menschen

Die Politik will in der gesetzlichen Renteversicherung zusätzliche Haltelinien einziehen. Bis 2025 soll der Beitragssatz nicht über 20 Prozent steigen, das Rentenniveau nicht unter 48 Prozent sinken. In der SPD mehren sich die Stimmen (unter anderem die von Bundesfinanzminister Olaf Scholz), diese Haltelinien über das Jahr 2025 dauerhaft zu verankern. Was auf den ersten Blick gut klingt, ist auf den zweiten eine gigantische Umverteilung von der älteren auf die jüngere Generation, denn was nicht innerhalb des Rentensystems erwirtschaftet werden kann, muss in der Zukunft von außen, vom Steuerzahler kommen. Wir haben von der Prognos AG berechnen lassen, wer von einer solchen doppelten Haltelinie profitieren und wer durch sie belastet würde. Ergebnis: Bezahlt wird die Haltelinie von den Jüngsten (siehe Grafik unten ↓). So würde etwa jedem im Jahre 2012 Geborenen eine solche doppelte Haltelinie im Durchschnitt 12.300 Euro kosten. In der Summe würden alle seit 1991 geboreren Deutschen die doppelte Haltelinie mit 185 Milliarden Euro bezahlen müssen. Was noch schlimmer ist: Der Großteil der Kosten (nämlich 1,127 Billion Euro) wird von jenen zu tragen sein, die heute noch gar nicht auf der Welt sind.

27. August 2018

Zur Pressemeldung INSM Position Rente Studie zum Download Grafik als Download Anzeige in BamS, SZ und FAZ

Die Grafik zeigt die Kosten bzw. Zuwendungen, mit dem der jeweilige Geburtenjahrgang bei einer Haltelinie 48/20 bis 2045 be- bzw. entlastet wird; dabei meint ein Rentenniveau von 48 Prozent das Verhältnis von Rente zu Durchschnittseinkommen und ein Beitragssatz von 20 Prozent die Zahlung in die Rentenverischerung im Verhältnis zum Bruttoeinkommen.