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Elektroingenieur Robert Bosch (1861–1942)

Auto-Mobilität provoziert Innovation. Robert Bosch, Gründer der „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“, erfindet 1897 den Magnetzünder und revolutioniert die Automobilindustrie.

Nachhaltigkeit buchstabiert man mit Bosch. Deutsche Markennamen strahlen, wenn Gründer, Erfinder und Unternehmer über Jahrzehnte neben wirtschaftlichem Erfolg sowie handwerklichem Wissen und Pioniergeist auch Werte und Passionen weitergeben. Was Robert Bosch (1861–1942) aus Albeck bei Ulm 1887 mit der Gründung der „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ mit einem Gesellen und einem Lehrling in einem Trio begonnen hat, firmiert heute als Robert Bosch GmbH, in der weltweit über 280.000 Menschen arbeiten, davon über 107.000 Mitarbeiter in Deutschland. Als Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit den vier Kernbereichen Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgüter und Energie- und Gebäudetechnik setzt das Unternehmen 46,1 Milliarden Euro um und meldet pro Jahr zirka 5.000 Patente an. Vom Jahresumsatz werden 77 Prozent im Ausland erwirtschaftet. Innovation und Wachstum sind zwei Seiten der goldenen Bosch-Medaille mit seiner auch heute noch strahlenden Zündkerze in den Automobilen rund um den Globus.

Die Robert Bosch GmbH ist ein modern aufgestellter Global Player, der seine Internationalisierung jedoch nicht erst mit der neuzeitlichen Globalisierung gelernt hat, sondern vom Firmengründer Robert Bosch als emphatisches Firmenerbe mit auf den Weg bekommen hat. Der gelernte Mechaniker expandierte schon Ende des 19. Jahrhunderts nach Großbritannien und in andere Länder Europas, gründete 1906 die erste Bosch-Vertretung in Nordamerika und eröffnete 1910 die erste US-Fabrik. Bereits 1913 trugen Niederlassungen in Amerika, Asien, Afrika und Australien die berühmten Bosch-Zündkerzen auf die Kontinente dieser Welt hinaus. Nach der Verbesserung des Magnetzünders der Maschinenfabrik Deutz 1887 für stationäre Gas- und Verbrennungsmotoren brachte Robert Bosch 1897 die Erfindung des Magnetzünders für schnell laufende Kraftfahrzeugmotoren den internationalen Durchbruch und wirtschaftlichen Erfolg. 1927 folgte dann die bahnbrechende Erfindung der Dieseleinspritzung. Bis heute befindet sich das Unternehmen in privater Hand und verfolgt über die 1969 gegründete Robert Bosch Stiftung die sozialen, kulturellen und gemeinnützigen Ziele der Grundsätze des Gründers Robert Bosch. Der bei Ulm geborene Realschüler sah sich trotz seiner vielen Neu- und Weiterentwicklungen nicht als einzigartiger Erfinder, sondern immer auch als kreativer Unternehmer, der seine Mitarbeiter mit viel Freiheit und Verantwortung für neue Entwicklungen ausgestattet hat, was bis heute die Firmenphilosophie der Robert Bosch GmbH prägt. Menschen machen Fortschritt und Innovationen.