Aktuelle Fotos
der INSM

Flickr

Alle Fotos
6. Juni 2019
6. Juni 2019
6. Juni 2019
Die Forderungen
Das Deutschland-Prinzip

Alfred Gaffal: Forderungen an die deutsche Wirtschaft

„Aufgabe der Bundesregierung ist es, unter dem Leitbild der Sozialen Marktwirtschaft bestmögliche Rahmenbedingungen für Investitionen und Innovationen zu schaffen“, sagt Alfred Gaffal, Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw). Alfred Gaffal setzt sich darum zusammen mit anderen führenden Wirtschaftsvertretern für das Deutschland-Prinzip ein.

„Aufgabe der Bundesregierung ist es, unter dem Leitbild der Sozialen Marktwirtschaft bestmögliche Rahmenbedingungen für Investitionen und Innovationen zu schaffen“, sagt Alfred Gaffal, Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw). Weil er sich Sorgen über die Politik der Bundesregierung macht, setzt sich Alfred Gaffal zusammen mit anderen führenden Wirtschaftsvertretern für das Deutschland-Prinzip ein. Denn: Wohlstand wächst nicht von allein. Deshalb fordert er im aktuellen Anzeigenflight der INSM: „Deutschland ist das Land der Erfinder. Wir müssen alles tun, damit es so bleibt.“

Was das konkret heißt? Antworten von Alfred Gaffal

Wirtschaftliche Stärke und erfolgreiches Unternehmertum in Deutschland basieren auf der Sozialen Marktwirtschaft. Sie setzt auf Eigenverantwortung und gleichzeitig auf gesellschaftliche Verantwortung für das Gemeinwohl. Aufgabe des Staates ist dabei, die richtigen Rahmenbedingungen für den freien Wettbewerb zu gestalten. Nur aus Wettbewerb entwickeln sich Innovationen, erfolgreiche Produkte und Dienstleistungen zu vernünftigen Preisen. Die Agenda 2010 hat Deutschland wieder mehr Soziale Marktwirtschaft gebracht und unser Land zur Wachstumslokomotive Europas gemacht. Deswegen haben wir innovative und leistungsstarke Unternehmen, die gut auf den Weltmärkten positioniert sind.

Wir ruhen uns auf dem Erreichten aus und lehnen uns zurück. Wir setzen auf staatliche Umverteilung und Eingriffe ins Marktgeschehen. Unternehmertum, Flexibilität und unternehmerische Freiheit werden eingeschränkt. Die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns und der Rente mit 63 sind dafür Beispiele. Seit dem Start der großen Koalition erleben wir viel Sozialpolitik, aber keine zukunftsfreundliche und marktwirtschaftliche Wirtschaftspolitik. Aufgabe der Bundesregierung ist es, unter dem Leitbild der Sozialen Marktwirtschaft bestmögliche Rahmenbedingungen für Investitionen und Innovationen zu schaffen. Dazu gehören eine leistungsfähige Infrastruktur für Verkehrswege, Energieversorgung und Breitbandausbau, ein flexibler Arbeitsmarkt, ein zukunftsorientiertes Bildungssystem, ein leistungsorientiertes Steuersystem und ein Innovationsklima, das das gesamte politische Handeln bestimmt.
 

Weitere Wirtschaftsvertreter, die hinter dem Deutschland-Prinzip stehen:
Rainer Dulger (Gesamtmetall), Ulrich Grillo, (BDI), Arndt G. Kirchhoff (METALL NRW), Ingo Kramer (BDA), Margret Suckale (BAVC), Matthias Wissmann (VDA), Stefan Wolf (Südwestmetall)

 

Anzeigenmotiv in Süddeutsche Zeitung
Zitat: Alfred Gaffal, Präsident vbw - Vereinigung der Bayrischen Wirtschaft