Aktuelle Fotos
der INSM

Flickr

Alle Fotos
Pressemeldungen
TNS Emnid Umfrage

Nicht einmal jeder Vierte will Geld für Rentenpaket ausgeben

Aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger wäre ein Stopp des von der Bundesregierung geplanten Rentenpakets kein beklagenswerter Verlust. Wenn sie über die Verwendung der nötigen Milliarden selbst entscheiden dürften, würde nicht einmal ein Viertel das Geld für die Rente mit 63 oder die Mütterrente ausgeben.

17. Februar 2014

Wie Generationengerechtigkeit funktioniert Pressemeldung herunterladen Emnid-Umfrage herunterladen

  • TNS Emnid Umfrage im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)
  • TNS Emnid Umfrage im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)

Sieben von zehn Befragten sehen demnach Investitionen in Bildung, Forschung und Infrastruktur als dringender an. Sogar der Abbau der Staatsschulden oder die Senkung der Strompreise würden gegenüber dem Rentenpaket bevorzugt. Der Geschäftsführer der INSM, Hubertus Pellengahr, glaubt, dass die Bundesregierung an einem überteuerten Wahlgeschenk arbeite, das so kaum noch jemand haben wolle. „Die angeblich so große Zustimmung zum Rentenpaket schmilzt derzeit wie der Restschnee in der Sonne, sobald den Wählern klar gemacht wird, wie teuer sie dieses überflüssige, ungerechte und demographisch falsche Projekt bezahlen müssen“, so Pellengahr. 

Beitragssenkungsstopp falsch

Noch bevor das Rentenpaket überhaupt im Parlament seinen ordnungsgemäßen Weg antritt, kostet es die Beitragszahler bereits viel Geld. Eigentlich wäre die Bundesregierung per Gesetz dazu verpflichtet gewesen, zum 1. Januar 2014 den Rentenbeitragssatz von 18,9 Prozent auf 18,3 Prozent zu senken. Ein durchschnittlicher Vollzeitarbeitnehmer wäre dadurch um jährlich 122 Euro entlastet worden. Doch diese Beitragssenkung wurde von der Regierung gestoppt. Ohne dafür die Zustimmung der Bevölkerung zu bekommen. Mehr als die Hälfte der von TNS Emnid Befragten hält es für falsch, dass zur Finanzierung des Rentenpakets die Rentenversicherungsbeiträge nicht wie gesetzlich vorgesehen gesenkt worden sind. Pellengahr: „Statt Deutschland fit für die Zukunft zu machen, tut die Bundesregierung so, als könne die derzeit gute Konjunkturlage niemals enden. Die Bürgerinnen und Bürger haben das Geld verdient, das sie an anderer Stelle besser einsetzen könnten. Das Rentenpaket und die daraus folgende Frühverrentungswelle wird uns alle und vor allem dem Wirtschaftsstandort Deutschland, noch teuer zu stehen kommen.“

Pressekontakt
Pressesprecher INSM: Florian von Hennet, Tel. 030 27877-174; hennet@insm.de

Weitere Pressemeldungen

Das Rentenpaket im Bundestag

Für Jung und Alt wäre ein Nein zum Rentenpaket besser

Die Rentenpläne der Bundesregierung bringen die gesetzliche Altersvorsorge aus dem Gleichgewicht. Die INSM ruft die Abgeordneten des Bundestages daher zu Einsicht um Umkehr auf. Der Gesetzgeber sollte neue Rentengesetze erst beraten, wenn die Ergebnisse der Rentenkommission vorliegen. Denn die Zukunft Deutschlands wird aus Investitionen in Bildung, Digitalisierung und Infrastruktur gemacht.

12. Oktober 2018
Zukunftsdialog

Brinkhaus: Wir sollten unsere Haushaltspolitik modernisieren

In Deutschland ist der Anteil des Sozialen am Gesamtbudget deutlich höher als in fast allen anderen Staaten der OECD. Beim Marktwirtschaftlichen Zukunftsdialog debattierten Ralph Brinkhaus MdB (CDU) und Anja Hajduk MdB (Bündnis 90/Die Grünen) darüber, ob die Zusammensetzung des Budgets ausreichend zukunftsorientiert ist.

13. September 2018
ZEIT-Hauptstadtgespräch

Bürger wollen Ergebnisse der Rentenkommission abwarten

Mit der steigenden Lebenserwartung steigt auch unsere Rentenzeit. Zur Wahrheit gehört aber auch: Die Zahl junger Menschen wird in den kommenden Jahrzehnten sinken und die Gruppe der über 65-Jährigen deutlich wachsen. Die zunehmenden Belastungen müssen von den jungen und heute noch ungeborenen Generationen getragen werden. Folge: Immer weniger Beitragszahler müssen immer mehr Renten finanzieren.

10. September 2018
239 Milliarden Euro Kosten

Das Rentenpaket ist eine Mogelpackung

Das Rentenpaket von Hubertus Heil wird teuer. Allein zwischen 2025 und 2045 kommen Zusatzkosten von 239 Milliarden Euro auf die Bürgerinnen und Bürger zu – auch wenn dazu vom Arbeitsminister nichts zu hören ist. Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft hat gegen diese unehrliche Rentenpolitik protestiert. Nun steht der Bundestag in der Verantwortung.

29. August 2018
Prognos-Studie zur Rente

Was kosten die Rentenversprechen?

Seit Urzeiten träumen Menschen davon, in ihre Zukunft blicken zu können. Mit sehr überschaubaren Fortschritten. Bei der Rente ist es allerdings bis zu einem gewissen Maße möglich. Jahr für Jahr teilt die Rentenkasse den Beitragszahlern mit, wie hoch deren Altersrenten voraussichtlich ausfallen werden. Mit der verbleibenden, bzw. entstehenden Unsicherheit wird gerne Politik gemacht.

27. August 2018
Fixierung des Rentenniveaus

Scholz‘ Rentenversprechen kostet 75 Mrd € im Jahr 2040

Am Wochenende hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz in einem Interview gefordert, die Höhe des Rentenniveaus bis 2040 gesetzlich festzuschreiben. Dies sei nötig, um einen „deutschen Trump“ zu verhindern. Die Kosten für dieses Rentenversprechen überschreiten nahezu alle Vorstellungen einer verantwortungsvollen Finanzplanung.

20. August 2018