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Kalte Progression

Versteckte Steuererhöhung stoppen

Aktuell ist wieder eine öffentliche Debatte um die sogenannte kalte Progression entfacht. Die INSM hat sich hierzu schon vor Monaten positioniert und aufgezeigt, dass die Steuerzahler durch die versteckte Steuererhöhung um 3,5 Milliarden Euro zusätzlich belastet werden. Am stärksten leiden die Geringverdiener.

3. Mai 2013

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Mehr Brutto vom Netto

Hessen möchte, dass der Bundesrat die Bundesregierung auffordert, kurzfristig einen Gesetzentwurf vorzulegen um die Steuermehreinnahmen infolge der kalten Progression durch gezielte Tarifsenkungen noch in dieser Legislaturperiode an die Bürgerinnen und Bürger zurückzugeben.  

Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der INSM: „Lohnerhöhungen sollen Arbeitnehmer belohnen, nicht das Finanzamt. Durch die kalte Progression verdient der Staat sogar an der Inflation und zieht den Bürgern mehr Geld aus der Tasche, als ihm eigentlich zusteht.“ 

Stichwort „kalte Progression“:
"Unser progressives Steuersystem sorgt dafür, dass für jeden Euro mehr Einkommen, ein höherer Steuersatz zu zahlen ist als für den davor. Das ist auch so gewollt, denn wer eine höhere Leistungsfähigkeit hat, kann auch mehr Steuern zahlen. Das Problem ist nur: die Progression greift schon zu, wenn ein Arbeiter von seinem Chef eine Lohnerhöhung gerade in Höhe der Inflationsrate erhält. Somit bleibt zwar sein Reallohn brutto konstant, Netto büßt er jedoch an Kaufkraft ein." - Thilo Schaefer auf dem Ökonomenblog 

Pressesprecher INSM: Florian von Hennet, Tel. 030 27877-174; hennet@insm.de