Aktuelle Fotos
der INSM

Flickr

Alle Fotos
Pressemeldungen
INSM fordert Renten-Moratorium

„Erst denken, dann handeln“

Die heute in Berlin vorgestellte Rentenkommission soll aufzeigen, welche Maßnahmen für eine gerechte und sichere Rente notwendig sein werden. Um die Arbeit des Gremiums nicht unnötig zu behindern, muss die Bundesregierung mit allen geplanten Rentenreformen bis zum Ergebnisbericht abwarten.

3. Mai 2018

Pressemeldung als PDF

Bundesarbeits- und Sozialminister Hubertus Heil (SPD) hat heute in Berlin die Rentenkommission der Bundesregierung vorgestellt. Das zehnköpfige Gremium soll bis März 2020 Vorschläge zur langfristigen Stabilisierung des Rentenniveaus und der Rentenbeiträge erarbeiten. Dieses grundsätzlich begrüßenswerte Vorhaben kann aber aus Sicht der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) nur dann gelingen, wenn der Rentenkommission keine Denkverbote verordnet werden und die Bundesregierung alle geplanten Rentenreformen so lange aufschiebt, bis der Ergebnisbericht der Kommission vorliegt.

„Erst denken, dann handeln. Die Bundesregierung muss diese bewährte Reihenfolge einhalten. Nur durch einen vollständigen Aufschub aller Eingriffe in die Rentengesetzgebung kann die Bundesregierung sicherstellen, dass ihrer heute vorgestellten Expertenkommission alle notwendigen Stellschrauben für eine gerechte und sichere Rente zur Verfügung stehen“, so der Geschäftsführer der INSM, Hubertus Pellengahr. Da Rentenbeiträge und Rentenzahlungen auf heutigem Niveau bis 2024 gesichert sind, ist in der laufenden Legislaturperiode keine Eile geboten. Im Gegenteil. Pellengahr: „Nur wenn die Rentenkommission mit größtmöglicher Freiheit ganzheitliche Lösungskonzepte erarbeiten darf, kann sie die Hoffnung auf eine generationengerechte Rente erfüllen. Statt unnötig früh in die Rentengesetzgebung einzugreifen, sollte die Bundesregierung sich ein Renten-Moratorium auferlegen und die Ergebnisse der Rentenkommission abwarten. Mit dieser Ruhe könnte die Regierung Kraft für eine wirklich durchdachte Rentenreform sammeln.“

Die INSM fordert daher ein sofortiges Renten-Moratorium und warnt gleichzeitig vor gefährlichen Denkverboten. „Wenn es die Bundesregierung ernst meint mit dem Ziel einer langfristig gerechten und stabilen Rente, darf sie nicht länger eine Anpassung des Renteneintrittsalters kategorisch ausschließen. Wer es immer nur den älteren Generationen recht machen will, missachtet die Zukunftschancen der Jüngeren und Jüngsten“, so Pellengahr.

Pressekontakt



Florian von Hennet

Pressesprecher
Tel.: 030-27877 174
Fax.: 030-27877 181
E-Mail: hennet@insm.de

Kontakt speichern

Weitere Inhalte

Rentenpaket im Bundestag

Umfrage: Mehrheit gegen Belastung der Jüngeren

Einen Vorgeschmack für die drastische Umverteilung von Jung zu Alt liefert das Rentenpakt der Regierung schon jetzt: Ohne doppelte Haltelinie und Mütterrente hätten die Rentenbeiträge im kommenden Jahr spürbar gesenkt und die Beitragszahler um sechs Milliarden Euro entlastet werden können. „Das ist erst der Anfang der Kostensteigerungen. Unsere Kinder und Enkel werden in den kommenden Jahrzehnten mit...

7. November 2018
Das Rentenpaket im Bundestag

Für Jung und Alt wäre ein Nein zum Rentenpaket besser

Die Rentenpläne der Bundesregierung bringen die gesetzliche Altersvorsorge aus dem Gleichgewicht. Die INSM ruft die Abgeordneten des Bundestages daher zu Einsicht um Umkehr auf. Der Gesetzgeber sollte neue Rentengesetze erst beraten, wenn die Ergebnisse der Rentenkommission vorliegen. Denn die Zukunft Deutschlands wird aus Investitionen in Bildung, Digitalisierung und Infrastruktur gemacht.

12. Oktober 2018
Rente

Zehn Fakten erklären die Rentendiskussion

Über kaum ein Thema wird derzeit politisch so leidenschaftlich diskutiert wie über die Zukunft der Rente. Trotzdem sind die Fakten und Begrifflichkeiten oft nur unzulänglich bekannt. Wie kann es zum Beispiel sein, dass das Rentenniveau sinkt und die Renten trotzdem steigen? Zehn Fakten zur Rente sorgen für Aufklärung.

11. Oktober 2018
#ZukunftstattRentenpaket

Warum das Rentenpaket der Bundesregierung ungerecht ist

Die große Koalition hat in ihrem Rentenpaket teure Leistungsausweitungen beschlossen, welche die junge Generation übermäßig belasten werden - und das ohne eine Lösung für die Finanzierung. Hier sind Argumente, warum eine solche politische Maßnahme kurzsichtig und ungerecht ist.

21. September 2018
Gastbeitrag

Wer länger Rente bezieht, sollte auch länger arbeiten

Weniger Geburten und eine steigende Lebenserwartung führen dazu, dass es in Zukunft mehr Rentner geben wird – und weniger Beitragszahler. Wer länger lebt, sollte also auch länger arbeiten. Den Löwenanteil an den künftigen Steuereinnahmen schon heute den Rentnern zu versprechen, ist somit ungerecht.

17. September 2018
Rentenpolitik

GroKo-Rentenpaket ungenießbar

Große Rückrufaktion: Das Rentenpaket der Koalition aus SPD und Union muss wegen erheblich schädlicher Wirkungen für Kinder und junge Erwachsene sofort gestoppt werden. Die beschlossenen Leistungsausweitungen sind kurzsichtig und verursachen nur eines – Milliardenkosten ausschließlich zu Lasten der jüngeren Generationen. Eine böse Überraschung.

13. September 2018