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Umfrage

Regierung verschläft den Kampf gegen die Arbeitslosigkeit

Die bisherigen Anstrengungen der Politik, die Arbeitslosigkeit nachhaltig abzubauen um damit dem Ziel Vollbeschäftigung näher zu kommen, reichen nicht aus. Dieser Ansicht sind 68 Prozent der Bundesbürger, wie eine repräsentative Umfrage des Forschungsinstituts „dimap“ im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ergeben hat.

27. Juli 2011

Abbau der Arbeitslosigkeit

97 Prozent aller Befragten bezeichneten es als wichtiges oder sehr wichtiges politisches Ziel, mehr Menschen in Arbeit zu bringen und damit der Vollbeschäftigung ein Stück näher zu kommen. Die Umfrage offenbart aber auch, für wie beschwerlich viele Deutsche diesen Weg halten. Nur 18 Prozent glauben, dass die Arbeitslosenquote in den nächsten Jahren tatsächlich auf das Vollbeschäftigungsniveau von zwei Prozent zurückgeht. Nichtsdestotrotz sehen die Menschen ihre eigene wirtschaftliche Perspektive durchaus optimistisch: 90 Prozent der Befragten fürchten derzeit nicht um ihren Job. 

Bekämpfung der Arbeitslosigkeit

„Dieses Ergebnis zeigt, dass die Arbeitslosigkeit trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs ein zentrales Thema für die deutsche Bevölkerung ist. Dabei stehen die Chancen so gut wie nie, das Ziel Vollbeschäftigung in Deutschland zu erreichen. Die Regierung darf diese Chance nicht verschlafen und muss die positiven Entwicklungen am Arbeitsmarkt weiter vorantreiben“, forderte der Geschäftsführer der INSM, Hubertus Pellengahr, am Donnerstag in Berlin. 

Vollbeschäftigung möglich?

Der aktuelle Aufschwung dürfe jedoch niemandem als Anlass dienen, etwa durch höhere Sozialabgaben oder zusätzliche Regulierung die Beschäftigungschancen für Arbeitslose zu verschlechtern. Eine beschäftigungsfreundliche Arbeitsmarktpolitik bleibe die Voraussetzung für das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Politik, so Pellengahr weiter. 

Maßnahmen gegen Arbeitslosigkeit

Tatsächlich scheint vielen Deutschen dieses Vertrauen zu fehlen. Laut dimap-Studie sind 58 Prozent der Meinung, dass die aktuelle Politik nur einen geringen oder gar keinen Anteil am Aufschwung am Arbeitsmarkt hat.