ZEW-Experte: Staat steuert auf Zinskosten bis 150 Milliarden Euro pro Jahr zu

Finanzexperten halten die seit Beginn des Iran-Kriegs deutlich gestiegenen Renditen für deutsche Bundesanleihen auf mittlere Sicht für problematisch. „Der bisherige Renditeanstieg für Bundesanleihen ist kurzfristig gut verkraftbar”, sagte Ökonom Friedrich Heinemann vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) der Nachrichtenagentur Reuters. Die Rendite für deutsche Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit lag ‌zuletzt über der Marke von drei Prozent und damit auf dem höchsten Stand seit 2011. „Auf Dauer könnten die Kosten sehr viel höher sein“, warnte der Experte angesichts von etwa drei Billionen Euro Schulden von Bund, Ländern und Gemeinden. „Deutschland steuert bei den Zinskosten aller Ebenen auf Beträge von 120 bis 150 Milliarden Euro pro Jahr zu.“

Quelle: Staatsverschuldung: ZEW-Experte – Staat steuert auf Zinskosten bis 150 Milliarden Euro pro Jahr zu 

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Steuern und Finanzen – Nachhaltige Politik für kommende Generationen

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft engagiert sich für eine nachhaltige Haushalts- und Steuerpolitik. Und für eine Beschränkung des Staates auf seine Kernaufgaben. Damit kommende Generationen nicht die Folgen ungehemmter Schuldenaufnahme zu tragen haben und Spielraum für Zukunftsinvestitionen bleibt.