Mehr als ein Drittel der zusätzlichen Verteidigungsschulden floss in andere Bereiche

Mehr als ein Drittel (38,5 Prozent) der zusätzlichen Schulden, die der Bund 2025 im Rahmen der sogenannten Bereichsausnahme für Verteidigung (BAV) und Sicherheit aufgenommen hat, fließt nicht in zusätzliche Ausgaben für diesen Bereich. Das zeigt eine aktuelle Analyse des ifo Instituts. Von den aufgenommenen 28,6 Milliarden Euro führten 11 Milliarden Euro nicht zu zusätzlichen Ausgaben für Verteidigung und Sicherheit. „Ein großer Teil der zusätzlichen Schulden hat nicht zu zusätzlichen Verteidigungsausgaben geführt. Stattdessen wurde der freigewordene Ausgabenspielraum im Kernhaushalt für andere Zwecke genutzt“, sagt ifo-Forscherin Emilie Antonia Höslinger. Der größte Zuwachs entfiel auf die Verteidigung, während für Wehrforschung und -entwicklung nur 884 Millionen Euro ausgegeben wurden.

Quelle: Bundesregierung hat 2025 mehr als ein Drittel der zusätzlichen Schulden für Verteidigung für andere Zwecke eingesetzt | Pressemitteilung | ifo Institut

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