Bildungsgleichheit: Wahrscheinlichkeit für Gymnasialempfehlung bei Akademikerkindern fast dreimal höher

Noch immer hängt es einer Studie zufolge in Deutschland stark vom familiären Hintergrund ab, ob ein Kind eine Empfehlung fürs Gymnasium erhält. Kinder aus Familien mit höherem sozioökonomischem Status bekommen nach wie vor häufiger eine Gymnasialempfehlung als Jungen und Mädchen mit weniger privilegierter Herkunft. Für die Untersuchung waren Daten von 4.188 Viertklässlern an 230 Schulen analysiert worden. Die Wahrscheinlichkeit, eine Gymnasialempfehlung zu erhalten, beträgt im Mittel rund 43 Prozent. Bei einem Kind mit mindestens einem Elternteil mit einem hoch qualifizierten akademischen Beruf liege die Wahrscheinlichkeit bei fast 65 Prozent. Aber sie liege nur bei knapp 23 Prozent für Kinder, deren Eltern einer einfachen Facharbeit wie Verkäufer oder Reinigungskraft nachgehen.

Quelle: Gymnasialempfehlung: Aufs Gymnasium? Studie sieht weiter keine Bildungsgleichheit | DIE ZEIT

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