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21. Apr 2017

Emnid-Umfrage
Was die Deutschen von der Politik fordern

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Was zeichnet eine gerechte Gesellschaft aus? An welchen Maßstäben sollte sich das politische Handeln orientieren? Im Jahr der Bundestagswahl gewinnen diese Fragen eine besondere Relevanz für Parteien und Bürger. Kantar EMNID hat die Deutschen im Auftrag der INSM befragt, was sie unter einer gerechten Politik verstehen und was sie von den Entscheidern in unserem Land erwarten.

65% der Deutschen fordern: Keine Rentenpolitik auf Kosten unserer Kinder

Der Anteil älterer Menschen in Deutschland nimmt stetig zu, der Anteil der Erwerbstätigen sinkt kontinuierlich. Obwohl immer weniger Menschen in die Rentenkasse einzahlen, verspricht die Politik ständig neue Leistungen. Die Kosten dafür tragen die Jüngeren. Eine sichere und auskömmliche Rente darf auch trotz der Herausforderungen des demografischen Wandels nicht zur Belastung werden.


Unsere Forderungen für eine gerechte Rente:

  • Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung
  • Keine Anhebung des Rentenniveaus
  • Verzicht auf die Lebensleistungsrente
     

-> Unsere Position zur Rente 

-> Die Gerechtigkeitsformel: So geht generationengerechte Rente (Video)

-> Das kostet der Eingriff ins Rentenniveau

-> Warum die Lebensleistungsrente kein Mittel gegen Altersarmut ist

-> Nachhaltige und akzeptierte Rente ist möglich (Gutachten)

-> Prognos-Studie: 2040 droht 83-Milliarden-Loch in Rentenkasse

-> Wie funktioniert die gesetzliche Rente? (Video)

 

82% der Deutschen fordern: Anstieg der Sozialabgaben stoppen.

Die Abgaben für Arbeitnehmer steigen seit Jahren kontinuierlich an. Nirgendwo anders werden Arbeitnehmer so sehr zur Kasse gebeten wie in Deutschland. Mit dem Jahreswechsel liegen die Beiträge für die Renten-, Kranken-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung seit langem wieder über der Marke von 40 Prozent. Die Politik muss diese Abgaben endlich in den Griff bekommen, Erwerbstätige dürfen nicht immer weiter belastet werden.


Unsere Forderung für gerechte Sozialabgaben:

  • Einführung einer Haltelinie von 40 Prozent für die Beitragssätze aller Sozialversicherungen

 

63% der Deutschen fordern: Steuern runter.

Während die Meldungen über steigende Steuereinnahmen nicht abreißen, sind Nachrichten über die Entlastung von Arbeitnehmern Fehlanzeige. Seit Jahren steigen die Einnahmen des Staates schneller als die Einkommen. Das schadet vor allem Beziehern von kleinen und mittleren Einkommen. Höchste Zeit, sie zu entlasten.


Unsere Forderungen für gerechte Steuern:

  • Mittelstandsbauch in der Einkommensteuer abbauen
  • Solidaritätszuschlag aufheben
  • Kalte Progression abschaffen
     

-> Wie die Mittelschicht entlastet werden kann

-> So gehört die Einkommensteuer reformiert (INSM-Position)

-> So viel könnten Sie sparen

 

 

82% der Deutschen fordern: Schulden abbauen.

Aktuell kommen auf jeden Bundesbürger fast 25.000 Euro Schulden. 1990 waren es noch rund 8.500 Euro. Staatsschulden engen politische Spielräume ein und belasten kommende Generationen. Geld, was für Zinszahlungen aufgebracht werden muss, fehlt an anderer Stelle – beispielsweise für Investitionen im Bildungsbereich.


Unsere Forderung für eine gerechte Haushaltspolitik:

  • Einen Schuldenabbauplan für den Bund einführen

 

67% der Deutschen fordern: Jobs statt Frühverrentung.

Altersarmut ist eins der zentralen politischen Themen dieses Wahljahrs. Bei der Erarbeitung von Lösungsvorschlägen vergessen die Parteien allerdings, dass Arbeit nach wie vor die beste Absicherung vor Armut ist. Ältere, erfahrene Arbeitnehmer dürfen nicht vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen werden, sondern müssen zielstrebig in den Arbeitsmarkt integriert werden.


Unsere Forderungen für eine gerechte Arbeitsmarktpolitik:

  • Verbesserung des Betreuungsverhältnisses von Vermittlern zu älteren Arbeitssuchenden
  • Wiedereinführung der Entgeltsicherung für ältere Arbeitssuchende (Grundidee: Ältere Arbeitslose, die einen neuen, schlechter bezahlten Job aufnehmen, erhalten einen Teil der Lohndifferenz zum alten Job ersetzt.)
  • Keine Abkehr von den erfolgreichen Agenda-Reformen — Arbeit belohnen statt Arbeitslosigkeit fördern
     

-> Unsere Position zum Arbeitsmarkt 

 

78% der Deutschen fordern: Bildungschancen für alle.

Bildung ist nach wie vor der beste Garant für sozialen Aufstieg und finanzielle Sicherheit. Wie weit es Mädchen und Jungen in der Schule schaffen, hängt in Deutschland allerdings noch stark von ihrem Elternhaus ab. Damit bringen wir nicht nur junge Menschen um ihre Chancen, sondern vergeuden auch wertvolle Talente für unser Land.


Unsere Forderungen für eine gerechte Bildung:

  • Bessere frühkindliche Bildung von Kindern aus bildungsfernen Familien
  • Vergleichbare Zwischen- und Abschlussprüfungen
  • Wahlfreiheit der Eltern zwischen den Schulen
     

-> Unsere Position zum Thema "Bildung"

-> Wie das deutsche Schulsystem besser wird

 

Weitere Informationen: