Bitte aktualisieren sie ihren Browser, dass diese Webseite korrekt angezeigt wird.

Aktuelle Fotos
der INSM
Alle Fotos

Feed konnte nicht
geladen werden

12. Feb 2014

Was kostet uns die Große Koalition?
Arbeitsmarkt- und Rentenpläne mit enormen Kosten verbunden

5 297 3

Im Rahmen des Marktwirtschaftlichen Dialogs der INSM diskutierten Regierungs- und Oppositionsvertreter die arbeitsmarkt- und rentenpolitischen Vorhaben der Großen Koalition. Experten und Gäste zeigten dabei Unverständnis über die geplante abschlagsfreie Rente mit 63. Ihre Einführung ignoriere den demografischen Wandel sowie den existierenden Fachkräftemangel und stelle zukünftige Generationen vor enorme Herausforderungen. Sehen Sie hier die Zusammenfassung der Veranstaltung.

Keynote: Prof. Schmidt "Was kostet uns die Große Koalition"

In seiner Keynote befasste sich Prof. Dr. Christoph M. Schmidt, Präsident des Rheinisch-Westfälisches Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI), kritisch mit den Regierungsplänen. Mit Blick auf den vorgestellten Jahreswirtschaftsbericht appellierte Prof. Schmidt, der auch Vorsitzender der sogenannten „Wirtschaftsweisen“ ist, eindringlich an Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, sich entschlossener an die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft zu halten. Gleichzeitig solle die Bundesregierung:

  • das Renteneintrittsalter an die steigende Lebenserwartung koppeln
  • Steuerstrukturreformen in Angriff nehmen die Haushalte weiter konsolidieren
  • die Energiewende mit einem Quotenmodell kosteneffizient umgestalten
  • zumindest keine neuen Hürden in den Arbeitsmarkt einbauen und
  • durch Investitionen in Bildung die Aufstiegschancen verbessern.

Dies alles sei nötig, um das Wirtschaftswachstum Deutschlands zu stärken und die Tragfähigkeit der öffentlichen Haushalte und Sozialversicherungssysteme sicherzustellen.

Video-Statement: Freiherr von Stetten "Was halten Sie von den Rentenplänen?"

Am Rande der Veranstaltung kritisierte der CDU-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand (PKM), Christian Freiherr von Stetten, die Regierungspläne zur abschlagsfreien Rente mit 63 scharf.