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19. Apr 2010

Im Mehrwertsteuer-Dschungel
Anzeigenmotive zur Mehrwertsteuer

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"Die Steuern vereinfachen" – die Quintessenz der Anzeigenkampagne der INSM liest sich recht einfach. Das gegenwärtige Steuersystem in Deutschland ist aber umso komplizierter.

Haben Sie sich schon einmal die unterschiedlichen Steuersätze genauer angeschaut? Denn bei einem Esel bekommt der Fiskus 19 Prozent Mehrwertsteuer, bei einem Pony oder Pferd dagegen nur 7 Prozent. Und das ist nur der Anfang des Steuer-Irrsinns...

Hätten Sie richtig geraten? Für Hundefutter zahlen Sie nur 7 Prozent Mehrwertsteuer, Babywindeln schlagen dagegen mit 19 Prozent zu Buche.

Ein kleines Quiz. Wie logisch sind die deutschen Mehrwertsteuersätze? Maulesel und Esel? Da gibt es einen gewaltigen Unterschied, vor allem bei der Mehrwertsteuer!

Noch nie war unser Steuersystem so wenig durchschaubar und ungerecht wie heute. Der Grund für das bürokratische Wirrwarr ist paradoxerweise oft das Streben nach Gerechtigkeit.

Die Currywurst ist nicht nur ein beliebtes Gericht in Deutschland. Sondern auch das komplizierteste.

"Dahinter steckt ein kluger Kopf"

So lautet eines der Anzeigenmotive in Anlehnung an die klassische Kampagne der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Daneben schaltete die INSM noch vier weitere Motive, um am Beispiel einer Mehrwertsteuer von 16 % auf alles, faire und einfache Regeln für die Soziale Marktwirtschaft zu fordern – im Spiegel, in derWelt, in der Welt am Sonntag und in der Süddeutschen Zeitung.

"Wofür zahlen Sie mehr Mehrwertsteuer? Hundefutter oder Windeln" – heißt es in der SZ. "Das komplizierteste Gericht Deutschlands" lautet der Text in der Welt. Zum Bild einer Currywurst mit Gabel und Pommes heißt es weiter: "Wie gut kann ein Steuersatz sein, das aus einer einfachen Currywurst, eine Hanswurstiade macht?" Angespielt wird hier unter anderem auf die unterschiedlichen Steuersätze für Inner- und Außerhausverkauf. Im Spiegel der Hinweis: Dem Finanzamt wäre es lieber, Ihre Tochter würde sich kein Pony wünschen, sondern einen Esel. Und in der Welt am Sonntag lud die INSM unter der Überschrift "7% oder 19%?" zu einem Steuerquiz.