Bitte aktualisieren sie ihren Browser, dass diese Webseite korrekt angezeigt wird.

Aktuelle Fotos
der INSM
Alle Fotos

Feed konnte nicht
geladen werden

Gründer Alexander Herbert

Kleines Start-up ärgert große Versicherer. Interview mit Alexander Herbert, Gründer von i-finance

Kunden des Münchner Start-ups i-finance könnten sich im Alter über eine bis zu 30 Prozent höhere Rente freuen – dank provisionsfreier Vorsorgeprodukte und geringer Verwaltungskosten. So jedenfalls die Geschäftsidee der beiden Gründer Alexander Herbert und David Zahn. Im Interview spricht der 29-jährige Alexander Herbert über die Geschäftsidee und wie es gelang, einen Risikokapitalgeber für das Projekt zu gewinnnen.

Interview

Zusammen mit David Zahn führen Sie das Start-up i-finance GmbH in München. Welches innovative Konzept steckt dahinter?

Unser Portal VorsorgeKampagne.de ist die bislang einzige Vergleichsplattform für provisionsfreie Altersvorsorge. Bei uns erhalten Verbraucher Altersvorsorgeprodukte ohne Abschlussprovisionen und mit deutlich geringeren Verwaltungskosten. Wir erhalten keine Provisionen, sondern lassen uns direkt vom Verbraucher bezahlen. Der Vorteil für den Sparer: Er bekommt später 20 bis 30 Prozent mehr Rente.

Wie konnten Sie sich den Start von i-finance finanzieren und auf welche Probleme sind Sie auf der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten gestoßen?

Wir haben unser Unternehmen im Bootstrapping-Ansatz hochgezogen, also schnell an den Markt, möglichst schnell kleine Umsätze erzielen und erst im Nachgang alles mit teureren Prozessen professionalisieren. Die größte Schwierigkeit bestand darin, potenziellen Investoren die Idee der provisionsfreien Altersvorsorge zu vermitteln.

Heute werden Sie durch Venture Capital unterstützt. Welche Vor- und Nachteile sehen Sie in dem Investment für Ihr Unternehmen?

Ich sehe nur Vorteile. Wir haben nun die finanziellen Mittel, um die Bekanntheit unserer Marke zu erhöhen. Wir zahlen dafür natürlich mit Unternehmensanteilen.

70 Prozent der Unternehmen bezeichnen den Erhalt von Venture Capital als schwierig. Wie konnten Sie Ihre Investoren von Ihrem Konzept überzeugen?

Professionelle Investoren werden tagtäglich mit guten Ideen konfrontiert. Ein ausschlaggebender Punkt in unserem Konzept war es mit Sicherheit, dass wir den Verbrauchern Vorteile bieten – gleichzeitig aber auch Geld damit verdienen können.

Drei von vier deutschen Start-ups scheitern aus den verschiedensten Gründen. Warum wird es Ihr Unternehmen schaffen?

Verbraucher erhalten ein durch und durch vorteilhaftes Produkt und einen professionellen Service. Und da Qualität mindestens so sehr geschätzt wird wie ein guter Preis, sehen wir sehr optimistisch in die Zukunft.