Erwerbspersonen
Breit gefasste Definition
Wer sich die Definition des Statistischen Bundesamtes anschaut, ahnt schon: Es muss eine Menge Erwerbspersonen geben. Denn die Definition, hier nur auszugsweise wiedergegeben, lautet: „Alle Personen mit Wohnsitz im Bundesgebiet, die (...) eine unmittelbar oder mittelbar auf Erwerb gerichtete Tätigkeit ausüben oder suchen (...) unabhängig von der Bedeutung des Ertrages dieser Tätigkeit für ihren Lebensunterhalt und ohne Rücksicht auf die von ihnen tatsächlich geleistete oder vertragsmäßig zu leistende Arbeitszeit.“ Eine Menge Menschen also.
Erwerbstätige
Um diese Gruppe besser einordnen zu können, lohnt ein kurzer Blick auf eine noch größere Gruppe, die der Erwerbsfähigen. Das ist die gesamte Bevölkerung im Alter von 15 bis 65 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland. Im Jahr 2008 waren das laut Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes gut 54 Millionen Menschen.
Erwerbspersonen
Zieht man von diesen 54 Millionen Menschen diejenigen ab, die keine Erwerbsarbeit suchen – das sind vor allem Schüler, Studenten, Hausfrauen und Rentner - bleiben gut 41 Millionen Menschen übrig – 41 Millionen Erwerbspersonen.
Erwerbstätig oder erwerbslos?
Vorsicht, nicht vom Begriff täuschen lassen: Eine Erwerbsperson ist nicht unbedingt erwerbstätig, auch wenn das zunächst so klingen mag. Tatsache ist: Wenn eine Erwerbsperson keine Erwerbstätigkeit findet, dann ist sie erwerbslos. Es gibt feine Definitionsunterschiede zwischen „erwerbslos“ und „arbeitslos“, aber die Zahlen liegen nicht sehr weit auseinander. Zu den gut 41 Millionen Erwerbspersonen gehörten im vergangenen Jahr über 3 Millionen Erwerbslose und 38 Millionen Erwerbstätige.
Verteilung auf Berufsstände
Wer möchte, kann weiter ins Detail gehen und sich anschauen, wo die Erwerbstätigen beschäftigt sind. Die 38 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland sind in allen Berufsständen im Einsatz: Die größte Gruppe machen mit über 21 Millionen die Angestellten aus, gefolgt von gut 10 Millionen Arbeitern, fast 4 Millionen Selbstständigen, über 2 Millionen Beamten und einigen Hunderttausend mithelfenden Familienangehörigen.
(BW/ Stand: Dezember 2009)
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