INSM-Dossier Unternehmenssteuerreform
Eineinhalb Jahre hat die Politik mit sich gerungen, nun ist es perfekt: die Reform der Unternehmenbesteuerung ist im Bundestag verabschiedet worden. Das Hauptziel ist: Deutschland soll im internationalen Steuerwettlauf als Wirtschaftsstandort aufgewertet werden. Dies geschieht durch eine Senkung der Unternehmensteuern bei gleichzeitiger Verbreiterung der Bemessungsgrundlage. Eine Maßnahme, für die die Politik viel Lob, aber auch Kritik einstecken muss.
INSM Standpunkte / Fakten
Nach heftigem parlamentarischen Schlagabtausch wurde das Unternehmenssteuer- reformgesetz 2008 verabschiedet. Das Hauptziel waren international wettbewerbsfähige Steuersätze für alle Unternehmen in Deutschland. Darüberhinaus will man grenzüberschreitende Steuergestaltung eindämmen. weiter lesen Reform sorgt endlich für die Entlastung der Unternehmen
Die große Koalition habe mit der Reform der Unternehmensbesteuerung einen notwendigen, aber nur halbherzigen Schritt vollzogen, meint Steuerjuristin Professor Johanna Hey. Sie glaubt: "Auf Dauer werden die Staaten in der EU nicht vor einer Vereinheitlichung ihrer Steuersätze für Unternehmen herumkommen." weiter lesen Was mit der Reform erreicht wurde
Das Ziel der Reform ist es, eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für Unternehmen in Deutschland zu schaffen und das Land besser im internationalen Standortwettbewerb zu positionieren. Dazu hat die Koalition ein ganzes Bündel von Maßnahmen beschlossen. weiter lesen Die Unternehmens- steuerreform im Detail
Deutschland ist in Sachen Unternehmenbesteuerung in Europa ein absolutes Hochsteuerland. Nicht nur die neuen Mitgliedsstaaten unterbieten Deutschland im Steuer-Standortranking. Auch traditionelle EU-Mitgliedsstaaten locken mit günstigeren Sätzen. weiter lesen Internationaler Steuerwettbewerb
Im Zuge der Unternehmensteuerreform wird auch über die Erbschaftssteuer diskutiert. Soll sie ganz gestrichen werden, oder nur, wie es das Bundesverfassungsgericht gefordert hat, nachgebessert werden? Was spricht für, was gegen sie? weiter lesen Die nächste Runde im Steuerwettlauf