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09. Jul 2009

Steinbrück kritisiert Rentengarantie
"Die Gekniffenen sind die 25- bis 35-Jährigen"

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Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) hat die von seinem Kabinettskollegen Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) zugesagte Rentengarantie in mehreren Interviews als Verstoß gegen die Generationengerechtigkeit kritisiert.

"Ich habe große Zweifel, ob das für nachfolgende Generationen das richtige Signal ist", sagte Steinbrück der "Frankfurter Rundschau". Der jetzigen Rentnergeneration gehe es "so gut wie niemals einer zuvor", sagte er. Während andere Menschen derzeit um ihren Arbeitsplatz bangen müssten, "steigen in der Krise die Renten so stark wie seit drei, vier Jahren nicht". "Die Gekniffenen sind die 25- bis 35-Jährigen, die Kinder in die Welt setzen wollen", so Steinbrück weiter: "Um diese Generation müssen wir uns stärker kümmern."

"Steinbrück hat recht. Die Rentengarantie war in der Sache falsch", sagte der frühere Arbeitsminister Walter Riester (SPD) der "Rheinischen Post". Auch er wies darauf hin, das durchschnittliche Versorgungsniveau der jetzigen Rentnergeneration sei "besser als bei allen früheren Generationen".