INSM-Dossier Wachstum
Führende Ökonomen sind sich einig: Deutschlands Wirtschaft muss stärker wachsen. Nur ein nachhaltiges Wachstum schafft mehr Wohlstand und damit auch mehr soziale Sicherheit. Länder wie Österreich, die USA oder die Niederlande haben durch konsequente Reformen die Rahmenbedingungen verbessert. Deutschland hinkt da noch hinterher, dabei wären auch hierzulande wesentlich größere Fortschritte möglich.
INSM Standpunkte / Fakten
Mit einer unerwartet robusten Konjunktur hat Deutschland in diesem Jahr die Wachstumsprognosen vieler Institute und Organisationen übertroffen.Die meisten Prognosen mußten auch für das zurückliegende Jahr angehoben werden. Mit 2,7 Prozent wuchs die deutsche Wirtschaft 2006 zum ersten Mal seit sechs Jahren schneller als Japan. weiter lesen Mehr Wachstum schafft Wohlstand für alle!
Die Ökonomin Beatrice Weder di Mauro, Mitglied im Rat der Wirtschaftsweisen, ist Herausgeberin des INSM-Buches "Chancen des Wachstums". Dieses Sachbuch der INSM zeigt, dass weltweites Wirtschaftswachstum keinen unlösbaren Gegensatz zu einer nachhaltigen Politik darstellt. weiter lesen INSM-Buch "Chancen des Wachstums"
Nach dem Start der neuen INSM-Kampagne mit dem "Wachstums-Beileger" veröffentlicht die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) das INSM- Wachstumsmanifest. Darin erläutern mehr als 30 namhafte Professoren und Persönlichkeiten, warum Deutschland mehr Wachstum braucht. weiter lesen Das INSM-Wachstums- manifest
Bei einer Ludwig-Erhard-Lecture der INSM stellte Jean-Claude Trichet, Präsident der EZB, seine Vision eines wirtschaftlich aufstrebenden Europas vor. Titel der Rede: "Wie Europa zu mehr Wachstum kommt". weiter lesen Wie Europa zu mehr Wachstum kommt
Würde sich Deutschland am schwedischen Reformvorbild orientieren, ergäbe sich als Reformdividende im Vergleich zum Szenario einer anhaltenden Stagnation eine ansehnliche Summe. 16.503 EURO zusätzlich verfügbares Einkommen pro Jahr hätte ein durchschnittlicher Haushalt 2024 mehr zur Verfügung - und zwar netto, nach Abzug zusätzlicher Aufwendungen für die Eigenvorsorge. weiter lesen Das schwedische Reformmodell: Wie das Volksheim renoviert wurde
Im Auftrag der INSM untersuchten Wissenschaftler des Instituts IW Köln die erfolgreichen Reformbeispiele der Länder Schweden, Großbritannien und der Vereinigten Staaten.
"Ungenutzte Chancen" für Wachstum und Beschäftigung beklagte der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in seinem Jahresgutachten 2006/2007.
Was die Parteien zum Thema Wachstum sagen
Union
"Deutschland braucht in vielen Bereichen mehr Wachstum"
Müssen wieder "wirtschaftliche Lokomotive" werden
"Vollbeschäftigung ist machbar"
"Wir sollten auf die Kraft des Marktes vertrauen"
INSM-Wachstumthesen
Im Boom-Jahr 2008 füllten sich die Staatskassen, sodass Deutschland das Maastricht-Neuverschuldungskriterium von 3 Prozent unterbieten konnte. Nicht vergessen werden darf dabei aber, dass die Bundesregierung dem Land eine Mehrwertsteuererhöhung um 3 Prozentpunkte zugemutet hatte. Wissenschaftler mahnten in 2008 vergeblich dazu, mehr zu sparen und den Haushalt zu sanieren. Dass dies nicht geschah, rächt sich in dieser Krisenzeit. weiter lesen Wachstumsthese 4: Damit die Volkswirtschaft wachsen kann, muss der Staat sparen