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15. Mai 2018

Theorie, Praxis, Erfolge
Was ist Soziale Marktwirtschaft?

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Die Soziale Marktwirtschaft ist das Wirtschaftsmodell der Bundesrepublik Deutschland. Das Ziel: größtmöglicher Wohlstand für alle. Doch wie funktioniert die Soziale Marktwirtschaft in der Praxis? Wer hat sie erdacht? Wie profitieren die Deutschen von ihr tagtäglich? Und warum sollte sich die Politik wieder stärker an ihr orientieren? Antworten gibt es hier und in der neuen Broschüre.

Das ist Soziale Marktwirtschaft

  

Kapitel 1

Soziale Marktwirtschaft ist nicht nur Theorie

Sie ist das gesellschafts- und wirtschaftspolitische Leitbild, auf dem die Bundesrepublik Deutschland ihren heutigen Wohlstand begründet. Viele versuchen, sie nach ihren politischen Interessen auszulegen und für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Wo aber liegen die Ursprünge der Sozialen Marktwirtschaft, wie hat sich Deutschland unter ihr entwickelt, und warum sollten wir uns in Zukunft weiterhin an ihren Grundsätzen orientieren?

PRINZIP

Soziale Marktwirtschaft verbindet wirtschaftliche Freiheit mit sozialem Ausgleich.

 

PRAXIS

Kernaufgabe des Staates ist, freien und fairen Wettbewerb ohne Privilegien zu gewährleisten. Ergänzend sichert der Staat allen Bürgern durch Umverteilung eine würdige Existenz und sorgt für Chancengleichheit.

ERGEBNIS

Mit ihren Grundpfeilern Freiheit, Wettbewerb, Eigentum, Haftung und Solidarität schafft Soziale Marktwirtschaft Wohlstand für alle.

 

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Kapitel 2

In guten wie in schlechten Zeiten: Die Erfolge der Sozialen Marktwirtschaft

Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg liegt die deutsche Wirtschaft am Boden. Es herrscht ein staatlich kontrolliertes Bewirtschaftungssystem. Mit gesetzlich festgelegten Preisen sollte so die Versorgung der Bevölkerung sichergestellt werden. Für Produzenten ist die Herstellung der künstlich vergünstigten Güter wenig rentabel. In der Folge bleiben die Regale leer, und es bilden sich lange Schlangen vor den Lebensmittelgeschäften. Die staatliche Zwangswirtschaft verschlimmert so das Problem der Lebensmittelknappheit, statt es zu lindern.

Geburtsstunde der Sozialen Marktwirtschaft

Der spätere Wirtschaftsminister Ludwig Erhard beendet diesen Missstand: Am 24. Juni 1948 – vier Tage nach der Währungsreform – setzt er die Aufhebung der Preiskontrollen durch. Quasi über Nacht füllen sich die Regale und Schaufenster mit Waren. Gleichzeitig steigt die Produktion und mit ihr steigen die Einkommen. 

Käfer

Das Fundament für eine neue Wirtschaftsordnung ist gelegt: Wirtschaftsminister Ludwig Erhard führt das System der Sozialen Marktwirtschaft ein. Sein Ziel: das Land möglichst schnell wieder aufbauen und die Menschen am Wohlstand beteiligen. Die Rechnung geht auf. Es dauert nur wenige Jahre, bis das Realeinkommen eines durchschnittlichen Arbeitnehmers wieder das Vorkriegsniveau erreicht. Zwischen 1950 und 1960 verdreifacht sich das Bruttoinlandsprodukt. In den späten 1950er Jahren herrscht Vollbeschäftigung. Bis heute haben sich die realen Löhne fast versechsfacht.

Zeitstrahl

Soziale Marktwirtschaft als Motor der Einheit

Rund 40 Jahre später profitiert auch der Osten Deutschlands vom Erfolgsmodell der Sozialen Marktwirtschaft. Mit Aufgabe der Planwirtschaft ist nach jahrzehntelanger Knappheit das Warenangebot vielfältiger denn je. Dennoch müssen Altlasten überwunden werden. Die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit der DDR-Industrie führt zu zahlreichen Betriebsschließungen.

Auch der Westen der Republik kämpft, bedingt durch sinkenden Reformeifer und zunehmende Regulierung, mit einem erlahmenden Wirtschaftswachstum. In der gesamten Bundesrepublik steigen die Arbeitslosenzahlen.

Agenda 2010: Rückbesinnung auf Soziale Marktwirtschaft

Erst Anfang des neuen Jahrtausends gelingt es, das verkrustete Wirtschafts- und Sozialsystem aufzubrechen und eine historische Trendwende einzuleiten. Mit den Reformen der Agenda 2010 sinkt ab 2005 die Zahl der Arbeitslosen spürbar. Durch Anreize zur Arbeitsaufnahme und den Abbau von Beschäftigungshürden finden auch Langzeitarbeitslose wieder einen Job. Gleichzeitig konnten der Anstieg der Sozialversicherungsbeiträge und die Lohnzusatzkosten stabilisiert werden. Mit 44 Millionen Beschäftigten sind heute mehr Menschen in Lohn und Brot als je zuvor. Deutschland entwickelte sich vom „kranken Mann Europas“ zum international wettbewerbsfähigen „Kraftwerk des Kontinents“ und überstand so die Finanz- und Wirtschaftskrise besser als die meisten anderen Länder in Europa.
In guten wie in schlechten Zeiten: Die Soziale Marktwirtschaft erweist sich seit mehr als 70 Jahren als verlässliche Richtschnur für wirtschaftspolitische Entscheidungen.

Entwicklung Nettoverdienste
Kapitel 3

Marktwirtschaft: Triebfelder für den Wohlstand

Wohlstand
 

Alle großen Volkswirtschaften verdanken ihren heutigen Wohlstand den Signal- und Anreizmechanismen der Marktwirtschaft. Sie sorgt dafür, dass die Bedürfnisse der Menschen, seien sie nach lebensnotwendigen Gütern oder Luxuserzeugnissen, auch ein Angebot finden. Knappe Ressourcen finden dort Verwendung, wo sie den marktwirtschaftlich größten Nutzen generieren. Motor einer gesunden Marktwirtschaft ist der Wettbewerb. In diesem produzieren Unternehmen so effizient und kostengünstig wie möglich, um sich im Hinblick auf den Preis und die Qualität von der Konkurrenz abzuheben. So sorgt Marktwirtschaft dafür, dass wir knappe Ressourcen immer schonender einsetzen, Innovationen vorantreiben und Produkte günstiger herstellen. Bei geringerer Arbeitszeit können wir uns in der Folge immer mehr leisten.
  

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kapitel 4

Die ordnungspolitischen Prinzipien nach Walter Eucken


Die negativen Erfahrungen aus den Eingriffen des Staats in die Wirtschaftsprozesse zu Beginn des 20. Jahrhunderts führten bei den Gründungsvätern der Sozialen Marktwirtschaft zu einer grundlegenden Erkenntnis: Privatwirtschaftlicher Wettbewerb braucht einen ordnungspolitischen Rahmen mit strengen Regeln – aber keinesfalls staatliche Lenkung. In seinem Buch „Grundsätze der Wirtschaftspolitik“ formulierte Walter Eucken vier regulierende und sieben konstituierende Prinzipien für einen marktwirtschaftlichen Ordnungsrahmen.

Die vier regulierenden Prinzipien

1. MONOPOLKONTROLLE

Die Funktionsfähigkeit des Wettbewerbs wird durch unabhängige Instanzen – in Deutschland durch das Kartellamt – gesichert. Sie schützen den Wettbewerb, indem sie beispielsweise Kartelle und Monopole verhindern.

2. BERÜCKSICHTIGUNG VON ANORMALEM ARBEITSANGEBOT

Anormale Arbeitsangebote können dann auftreten, wenn trotz sinkender Löhne Menschen ihre Arbeitskraft vermehrt anbieten. Dies kann zu Löhnen unterhalb des Existenzminimums führen. Mit der in Deutschland etablierten und starken Tarifpartnerschaft zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern wurde diesem Problem Einhalt geboten. Zudem sind Dumpinglöhne durch gesetzliche Lohnuntergrenzen ausgeschlossen.

3. EINKOMMENSPOLITIK

Ist es jemandem aus nicht zu verantwortbaren Gründen unmöglich, seinen Unterhalt selbst zu sichern, erhält dieser vom Staat Transferzahlungen. Dazu verteilt der Staat begrenzt die am Markt erzielten Einkommen um.

4. KORREKTUR EXTERNER EFFEKTE

Externe Effekte treten auf, wenn ein Unternehmer nur die Kosten der Produktion eines Gutes einkalkuliert, jedoch nicht die sozialen Kosten, die sich beispielsweise in Form von erhöhtem CO2-Ausstoß auf die Umwelt auswirken. Folglich hat dies keine Auswirkungen auf die Marktpreise, weswegen in diesem Fall eine Korrektur erforderlich ist.


Die sieben konstituierenden Prinzipien

1. GRUNDPRINZIP: FUNKTIONIERENDES PREISSYSTEM

Wettbewerb und ein funktionsfähiges Preissystem koordinieren die Produktion so, dass auf den Märkten jederzeit nur Waren und Dienstleistungen in der Art, Qualität und Menge angeboten werden, die der Nachfrage entsprechen.

2. OFFENE MÄRKTE ARBEITSANGEBOT

Markteintritt und -austritt müssen jederzeit möglich sein, damit neue Unternehmen dem Markt beitreten und Wettbewerber, die nicht mehr mit der Konkurrenz mithalten können, den Markt verlassen können.

3. VERTRAGSFREIHEIT

Die Freiheit der wirtschaftlichen Aktivitäten, die freie Berufswahl, die Gewerbefreiheit und weitere Freiheiten ermöglichen dem Einzelnen, seine Stärken zu entwickeln und zu nutzen.

4. KONSTANZ DER WIRTSCHAFTSPOLITIK

Sie sollte Vertrauen und Stabilität schaffen und garantiert damit einen langfristigen Planungshorizont für die Unternehmen.

5. PRIVATEIGENTUM

Privateigentum stellt einen Anreiz dar, effizient zu wirtschaften, und ermöglicht wirtschaftliche Unabhängigkeit und Selbstbestimmung.

6. HAFTUNG

Nur Marktakteure, die für ihre Tätigkeit haftbar gemacht werden können, werden verantwortlich handeln.

7. PRIMAT DER WÄHRUNGSPOLITIK

Eine unabhängige Notenbank sorgt für Währungsstabilität, denn ohne diese verlieren die Preise ihre Koordinations- und Informationsfunktion über Nachfrage und Angebot.

 

Quelle: Schüller/Krüsselberg (1991) 
 

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kapitel 5

Das Soziale an der Sozialen Marktwirtschaft

Soziales an der Sozialen Marktwirtschaft

Eine marktwirtschaftliche Ordnung erzielt größtmöglichen Wohlstand bei leistungsgerechter Verteilung. Jedoch ist sie blind gegenüber unterschiedlichen Startbedingungen und vernachlässigt Menschen, die sich nicht selbst helfen können. Die soziale Komponente unserer marktwirtschaftlichen Ordnung steuert dem entgegen, indem sie Chancengerechtigkeit herstellt und soziale Teilhabe ermöglicht.

Soziale Marktwirtschaft hilft den Bedürftigen

Wer unverschuldet in Not gerät oder auf dem Markt kein ausreichendes Einkommen erzielt, kann sich auf die Solidarität der Mitbürger verlassen. Der Staat sichert durch Umverteilung jedem Bedürftigen eine würdige Existenz. Dabei ist sorgfältiges Abwägen gefragt – schließlich ruht die Finanzierung der Daseinsfürsorge auf den Schultern der Leistungsträger. Belastet man diese zu stark, gefährdet dies den Wohlstand und damit auch die soziale Leistungsfähigkeit unserer Gesellschaft.

Soziale Marktwirtschaft schafft Chancengerechtigkeit

„Wohlstand für alle“, das erklärte Ziel Ludwig Erhards, basiert letztlich auf dem Prinzip „Aufstiegschancen für alle“: Nur wer sich seinen Talenten und Begabungen entsprechend entwickeln kann, wird im Wettbewerb erfolgreich sein. Dafür muss der Staat sorgen – zum Beispiel mit allgemein zugänglichen und differenzierten Ausbildungs- und Bildungseinrichtungen. Die Möglichkeit, durch eigene Anstrengung seine Lebensumstände zu verbessern, macht die Soziale Marktwirtschaft zu einer attraktiven Wirtschaftsordnung für alle Teilnehmer.

 

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Kapitel 6

Balanceakt zwischen Wettbewerb und Ausgleich

Viele denken bei dem Begriff Soziale Marktwirtschaft an einen Kompromiss zwischen Kapitalismus und Sozialismus. Einfach ausgedrückt: Während der Wettbewerb dafür sorgt, dass alle Bürgerinnen und Bürger Leistung bringen, korrigiert der Staat die Verteilung der Einkommen. Eine nachvollziehbare Deutung. Doch eigentlich hatten die Väter unseres heutigen Wirtschaftssystems anderes im Sinn.
Der Staat ist in der Sozialen Marktwirtschaft der Schiedsrichter im Spiel der Marktkräfte. Das heißt: Er überwacht die Einhaltung der Regeln, spielt aber selbst nicht mit. Zusätzliche Umverteilungsprozesse verhindern Leistungsanreize. Nur wenn die Teilnehmer der Sozialen Marktwirtschaft bereit sind, ihre Arbeitskraft einzubringen, gelingt die schwierige Balance zwischen wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit und sozialem Ausgleich.

Zitat Ludwig Erhard
Kapitel 7

Die Väter der Sozialen Marktwirtschaft

Kapitel 8

Warum wir die Soziale Marktwirtschaft heute mehr denn je brauchen

Soziale Marktwirtschaft Zukunft

Deutschland muss sich in Zukunft in einem intensiven internationalen Wettbewerb behaupten. Der technologische Wandel und die fortschreitende Digitalisierung stellen uns schon heute vor große Aufgaben. Und praktisch „nebenbei“ müssen wir eine Energiewende vollziehen, die nicht nur eine ökonomische, sondern auch eine politische Herkulesaufgabe darstellt.

Der demografische Wandel ist unumkehrbar und stellt uns in Zukunft vor weitere Herausforderungen: 2035 werden etwa 25 Prozent der Bevölkerung älter als 67 Jahre sein, heute sind es etwa 20 Prozent. Das fordert Arbeitsmarkt, Gesundheitsvorsorge und Rentensystem, Unternehmen und öffentliche Hand grundlegend heraus. Einer unserer zentralen Erfolgsfaktoren – die Innovationskraft – ist gefährdet, wenn immer weniger Menschen arbeiten und dabei gleichzeitig mehr Ältere versorgen müssen. Es droht eine Abwärtsspirale, die Deutschlands wirtschaftliche und soziale Stabilität substanziell schädigen kann. Doch noch können wir gegensteuern: indem wir einen flexiblen Arbeitsmarkt, Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen sowie mehr und bessere Betreuungsmöglichkeiten für Kinder schaffen. Nur so können wir allen Menschen die gleichen Teilhabe- und Karrierechancen eröffnen – und so dem Fachkräftemangel entgegenwirken.

Soziale Marktwirtschaft in der Praxis am Beispiel der Energiewende

Soziale Marktwirtschaft in der Praxis am Beispiel der Energiewende

Spätestens seit Fukushima ist der Umstieg auf erneuerbare Energien gesellschaftlicher Konsens. Um die Ausbauziele zu erreichen, fördert Deutschland die Produktion regenerativen Stroms mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Das EEG garantiert jedem Anlagenbetreiber eine technologieabhängige Einspeisevergütung. Egal wie ineffizient die Stromproduktion dann auch sein mag, das EEG macht die Investition für die Betreiber rentabel. Zwar wird so ein schneller Ausbau der erneuerbaren Energien erreicht, jedoch sind die Kosten immens und gefährden die Akzeptanz für die Energiewende. Im Jahr 2017 wurden die erneuerbaren Energien mit mehr als 23 Milliarden Euro von den Stromverbrauchern gefördert. Die für Subventionen aufgewendeten Gelder fehlen in anderen Bereichen. Obendrein spart all dies kein Gramm CO2 ein. Denn der Emissionsrechtehandel in der Europäischen Union (EU) bewirkt, dass die in Deutschland mühsam eingesparten Emissionen automatisch an anderer Stelle in der EU freigesetzt werden.

Die Energiewende ist zu wichtig, um sie in Planwirtschaft zu ersticken. Sie braucht einen fairen Wettbewerb, in dem sich die effizientesten und umweltfreundlichsten Technologien an den günstigsten Standorten durchsetzen können. Sie braucht die Soziale Marktwirtschaft.

Indem wir die Energiewende an den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft ausrichten, machen wir sie bezahlbar, fördern die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft und sichern Wohlstand und Arbeitsplätze.

 

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Kapitel 9

Mit der Sozialen Marktwirtschaft in die Zukunft

Zitat Andreas Mundt
Wie können wir den Bedürfnissen der älter werdenden Gesellschaft Rechnung tragen und gleichzeitig den schrumpfenden Teil der arbeitenden Bevölkerung schützen? Wie schaffen wir es, in Zeiten, in denen der Protektionismus wieder in Mode gerät, für offene Märkte und einen freien Warenverkehr zu sorgen? Welche Rahmenbedingungen brauchen wir, um auch im digitalen Raum freie Marktzugänge und damit Wettbewerb zu garantieren? Nur wenn wir die Herausforderungen unserer Zeit annehmen, anstatt sie auszublenden, können wir auch in Zukunft in einem wettbewerbsfähigen und gerechten Deutschland leben.
 
Soziale Marktwirtschaft liefert die Antworten auf die Fragen unserer Zeit. Offene Grenzen ohne Handelsschranken schaffen Wohlstand für alle – in Deutschland und im Rest der Welt. Ein modernes Wettbewerbsrecht liefert Antworten auf die Herausforderungen der Digitalisierung. Eine Sozialpolitik, die auf Eigenverantwortung statt auf staatliche Bevormundung setzt, schafft Generationengerechtigkeit in der sozialen Sicherung. Dabei können wir von den Erfahrungen erfolgreicher marktwirtschaftlicher Reformen profitieren. So können wir Deutschland, Europa und der Welt neue Chancen eröffnen, wenn wir die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft befolgen. 
 
*Ludwig-Erhard-Lecture der INSM, 25. Januar 2018, Berlin

Das ist Soziale Marktwirtschaft

Ausgewählte Quellen

 
Ludwig Erhard:
Wohlstand für Alle.
 
Alfred Müller-Armack:
Wirtschaftsordnung und Wirtschaftspolitik. Studien und Konzepte zur Sozialen Marktwirtschaft und zur Europäischen Integration.
 
Wilhelm Röpke:
Jenseits von Angebot und Nachfrage.
 
Walter Eucken:
Grundsätze der Wirtschaftspolitik.
 
Grafische Gestaltung:
Blumberry GmbH
 
Grafiknachweis:
Schüller, Alfred/Krüsselberg, Hans-Günter (Hrsg.) (1991): Grundbegriffe zur Ordnungstheorie und politischen Ökonomik. 2., überarb. und erw. Neuaufl. Marburg: Philipps-Universität.
 
Bildnachweise:
getty images, dpa picture alliance, KAS/Bildarchiv, Mark Bollhorst
 
Stand: April 2018