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24. Aug 2011

Presseschau
Der INSM-Bildungsmonitor in den Medien

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Eine gute schulische, berufliche und wissenschaftliche Ausbildung der Menschen ist von zentraler Bedeutung für die Wachstumsaussichten in Deutschland. Volkswirtschaften mit einer starken Qualifikationsbasis gelingt es, attraktive Investitionsbedingungen zu schaffen und Sachkapital auch aus anderen Ländern anzuziehen. Ferner sind diese Länder erfolgreicher darin, neue Produkte und Technologien zu entwickeln.

Berichterstattung in TV, Print, Hörfunk und Onlinemedien

INSM-Geschäftsführer Hubertus Pellengahr im Interview
  • INSM-Geschäftsführer Hubertus Pellengahr im Interview

Der Bildungsmonitor erzeugte eine große Resonanz in Print, TV, Hörfunk und Onlinemedien. Im Fokus des Interesses und der Berichterstattung stand dabei das Ranking der 16 Bundesländer. Wer ist Sieger und wer hat im Gegensatz zum letzten Jahr Plätze eingebüßt? Welches Bundesland konnte die Qualität seines Bildungssystems steigern? Viele regionale Medien berichteten besonders über die Platzierungen der Bundesländer die in ihrem Verbreitungsgebiet liegen. So konnte der Bildungsmonitor 2011 besonders in Funk und Fernsehen für große Aufmerksamkeit sorgen. Es berichteten beispielsweise 56 Radiosender ihren Hörern in 538 Sendungen von den Ergebnissen der Studie. Ein sehr ausführlicher Beitrag im Deutschlandfunk.

Der Autor der Studie, Prof. Dr. Axel Plünnecke im Gespräch
  • Der Autor der Studie, Prof. Dr. Axel Plünnecke im Gespräch

Viel Aufmerksamkeit in den Berichten fand eine langjährige Forderung der INSM: Den Beruf des Lehrers durch leistungsorientierte Vergütung attraktiver zu gestalten. Die INSM kritisiert, dass sich die Bildungspolitik der letzten Jahrzehnte in erster Line darauf beschränkt hat, Strukturen zu ändern, sie hat sich aber wenig um die Personen gekümmert, die die Strukturen mit Leben füllen sollen, nämlich die Lehrer. Auf diesen Punkt ging u. a. das Handelsblatt in seiner Berichterstattung online und in der Printausgabe am 17.8.2011 ein.

Sachsen erster, Berlin letzter im Ranking

Berichte zum Bildungsmonitor fanden sich am 17.8.2011 in allen großen überregionalen Tageszeitungen. Insgesamt erschienen 347 Artikel (Print) und 749 Berichte in Onlinemedien. Unter anderem standen auch die Themen „Bildungsgerechtigkeit“ und „Zugang zu Bildung“ im Fokus der Berichterstattung. Für die Berliner Printmedien Der Tagesspiegel und Berliner Morgenpost, die erneut verkünden mussten, dass Berlin wie im Jahr 2010 auch, den letzten Platz des Rankings belegt, stand selbstverständlich auch das Thema „Integration“ auf der Agenda. Die Schulabbrecherquote unter Ausländern in Berlin ist im bundesweiten Vergleich zu hoch. Der Wert von 16,4 Prozent sei „inakzeptabel“, sagte INSM Geschäftsführer Hubertus Pellengahr dem Tagesspiegel.

Große Freude herrschte dagegen in den Siegerländern Sachsen und Thüringen. Erfreute, aber auch selbstkritische Stimmen waren aus der Politik zu vernehmen. In der Sächsischen Zeitung äußerte sich Sachsens Kultusminister Roland Wöller (CDU): Die Studie zeige, dass in Sachsen Qualität und Inhalt im Mittelpunkt der Bildungspolitik stünden.

Der Thüringer Kultusminister Christoph Matschie (SPD) fühlte sich herausgefordert und kündigte an, Sachsen im kommenden Jahr vom Spitzenplatz des Gesamtrankings verdrängen zu wollen. Die Landesregierung in Kiel sah sich im Gegenzug zu Unrecht für das schlechte Abschneiden Schleswig-Holsteins kritisiert. Das Bildungsministerium beanstandete die Methodik des IW, denn es seien Daten von 2009 benutzt worden, inzwischen habe sich in Schleswig-Holstein einiges getan, so ein Sprecher des Ministeriums im Norddeutschen Rundfunk.

Die Politik diskutiert mit

Auch in der Berliner Politiklandschaft sorgte die Studie für weiteres Diskussionspotential, so vor allem in der aktuell geführten Debatte um die Abschaffung der Hauptschule, wie zum Beispiel von CDU Generalsekretär Hermann Gröhe in einem Interview mit der Welt zum Thema Bildungsmonitor gefordert: „[…] Jüngste Studien belegen, dass die zweigliedrigen Schulsysteme Sachsens oder Thüringens überaus erfolgreich sind. Und es ist ja nicht so, dass wir hier Neuland betreten würden. […]“

Prof. Dr. Axel Plünnecke im ARD Mittagsmagazin
  • Prof. Dr. Axel Plünnecke im ARD Mittagsmagazin

Insgesamt 9 TV-Sender berichteten in 43 Sendungen über den Bildungsmonitor. Darunter das ADR-Mittagsmagazin und die RTL-news.

Der jährlich veröffentlichte Bildungsmonitor der INSM in Zusammenarbeit mit dem IW Köln liefert Fakten für die Diskussion um eine zielführende Bildungspolitik auf allen Ebenen. Der Bildungsmonitor 2011 trägt den Titel: Fortschritte auf dem Weg zu mehr Wachstum und Gerechtigkeit. Die Studie gibt der Politik Hinweise, wo deren Anstrengungen erfolgreich und wo sie weniger erfolgreich verlaufen. Der Bildungsmonitor nimmt dabei eine ökonomische Perspektive ein, indem er die Leistungsfähigkeit der Bildungssysteme in den deutschen Bundesländern vergleicht und die Frage beantwortet, welchen Beitrag die Bildungsanstrengungen der Länder für das Wirtschaftswachstum und damit für mehr Beschäftigung leisten. Die INSM schafft mit dem Bildungsmonitor Transparenz im Wettbewerb um das beste Bildungssystem.

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