INSM-Dossier Studiengebühren
Studieren zum Nulltarif ist passé. Ab dem Sommersemester 2007 führen fünf deutsche Bundesländer Studiengebühren ein. Mit den Geldern, im Schnitt 500 Euro pro Studierenden, soll die Qualität der Ausbildung verbessert werden. Lesen Sie in den Artikeln unten alles zum Thema.
Wie funktionieren die Gebührensysteme?
Mit den Studiengebühren startet im April 2007 eine Art Tauschgeschäft: Die Studenten stocken den Haushalt ihrer Uni auf. Zurück fließt eine verbesserte Bildungsqualität. So fordern es die Gesetze der sieben Pionierländer. weiter lesen Fordern und Fördern umgekehrt
Sieben Bundesländer haben seit dem Jahr 2006 Studiengebühren beschlossen. Seit 2008 wurden sie im Saarland und in Hessen von neu gewählten Landesregierungen wieder abgeschafft. Auch in NRW arbeitet die rot-grüne Minderheitsregierung bereits daran, die Studiengebühren wieder zu kippen. weiter lesen Ab 2006 eingeführt, seit 2008 schon wieder abgeschafft
Ein Gutachten meldet rechtliche Bedenken bei den Gesetzen für die Studiengebühren an. Gerichte könnten die betroffenen Landesregierungen zur Reform der noch ofenfrischen Beschlüsse zwingen - oder diese ganz kippen. weiter lesen Wird jetzt geklagt?
Viele Bundesländer bitten Studenten, die sich Zeit nehmen, schon seit Jahren zur Kasse. Wer seine Regelstudienzeit deutlich überzieht, muss zahlen. Ein Ergebnis der Maßnahme: Die Zahl der Lebenszeit-Studenten ist zurückgegangen. weiter lesen Langzeit-Studis zahlen längst
Banken, Stiftungen und Investoren bieten Studenten eine Reihe von Finanzierungsmodellen an, um ohne elterliches Portemonnaie oder Nebenjob durchs Studium zu kommen. Für jedes Bedürfnis ist etwas dabei. weiter lesen Wer erhält wo welchen Kredit?