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22. Nov 2004

Bildung
2. Pisa-Studie: Deutschland muss wieder nachsitzen

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Deutschland bekommt auch in der 2. Pisa-Studie schlechte Noten: Unterm Strich reicht es nicht einmal für ein "befriedigend".

Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Offenbar belegt Deutschland in dem neuerlichen Bildungsvergleich unter Schülern von 31 Industrienationen nur einen Platz in der unteren Hälfte der Leistungstabelle.

Den Angaben zufolge konnten die deutschen Schüler beim diesjährigen Schwerpunkt Mathematik zwar Rang 17 belegen und sich damit um drei Plätze verbessern. In den Disziplinen Lesen und Textverständnis hingegen reicht es den Angaben zufolge nur für Platz 20. Demnach ist fast jeder vierte 15-Jährige hierzulande nicht in der Lage, selbst einfachste Texte zu verstehen.

Laut Fazit der dpa macht die PISA-Studie zudem erneut deutlich, dass der Schulerfolg in keinem anderen vergleichbaren Industriestaat so stark vom Familieneinkommen und der Vorbildung der Eltern abhänge.

Die PISA-Studie der "Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung" (OECD) wird offiziell am 7. Dezember vorgestellt. Im Frühjahr 2003 waren dafür bundesweit 50.000 Schüler im Alter von 15 Jahren getestet worden.