INSM-Dossier Mindestlohn
Das Thema Mindestlohn weckt vielfältige Emotionen. Wohl kaum ein anderes politisches Vorhaben bringt so viele Menschen auf die Straße. Soziale Gerechtigkeit wird da schnell gegen nüchterne Arbeitsmarktpolitik ausgespielt. Im Hintergrund droht - wie immer - die viel beschworene Globalisierung. Und die SPD hofft mit dem Thema im nächsten Wahlkampf wieder den Schulterschluß mit den Gewerkschaften üben zu können. Das alles sind keine guten Voraussetzungen, um in dieser Frage zu einem abgewogenen Urteil zu kommen. Lesen Sie mehr dazu im folgenden Dossier!
INSM Standpunkte / Fakten
Fürsprecher eines Mindest-
lohns argumentieren mit dessen positiven Auswirkungen in anderen Staaten: Was in anderen Ländern funktioniere, könne ja für Deutschland nicht schlecht sein. Hier werden Äpfel und Birnen verglichen. weiter lesen Ein Blick über den Tellerand
Der Grundsatzstreit um die Einführung von Mindestlöhnen in der großen Koalition nimmt weiter an Schärfe zu. Arbeits- und Wirtschaftsministerium stehen sich unversöhnlich gegenüber. Eine schnelle Einigung ist nicht in Sicht. weiter lesen Der Streit spaltet die Koalition
Alle sprechen von Mindestlöhnen für Arbeitnehmer. Wie verquer die derzeitige Diskussion verläuft, darauf hat die Präsidentin des Bundesverbandes der Selbständigen (BDS), Dorothea Störr-Ritter, hingewiesen. weiter lesen "Verquere Debatte" um Lohnuntergrenzen
Wer statt auf einen Mindestlohn auf einen Kombilohn setzt, schlägt drei Fliegen mit einer Klappe. Erstens werden keine Jobs im Niedriglohnsektor gefährdet, die fortan zu teuer wären. Zweitens haben Geringverdiener durch den Zuschuss vom Finanzamt genügend Geld zum Leben. Drittens bleibt die Tarifautonomie unangetastet.