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04. Sep 2008

München und Dresden wieder Spitze
Städteranking 2008

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Fünftes wissenschaftliches Ranking von 50 deutschen Großstädten. München und Dresden sind erneut strahlende Sieger beim Großstadt-Ranking 2008 von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche.

Städteranking 2008

Bayerns Hauptstadt gewinnt auch dieses Jahr und belegt den 1. Platz im Gesamtranking der 50 größten Städte Deutschlands - vor Münster, Frankfurt/Main, Karlsruhe und Düsseldorf. Dresden sichert sich erneut den ersten Platz im Dynamikranking. In keiner deutschen Großstadt entwickelte sich im Zeitraum 2002 bis 2007 die Wirtschaft besser als in der sächsischen Hauptstadt. Auf Dresden folgen Leipzig, Saarbrücken, Münster und Mannheim.

"Ostdeutsche Städte haben sich am dynamischsten entwickelt und befinden sich auf der Überholspur", erklärt Michael Inacker, stv. Chefredakteur der WirtschaftsWoche. Vor allemDresden und Leipzig können durch hohes Wirtschaftswachstum auch den Arbeitsmarktstärken und ihre Sozialstruktur verbessern. Chemnitz macht ganze 14 Plätze im Gesamtranking wett und verbessert seinen Wohlstand signifikant. Inacker weiter: "Ostdeutsche Städte profitieren überwiegend von einer gelungenen Mischung aus attraktiven Arbeitskosten und hohen Investitionsquoten." 

Das Großstadt-Ranking fördert zudem zwei weitere Trends zu Tage: Die Schere zwischen den führenden Städten (Top 10 im Niveau-Ranking) und den strukturschwachen Städten (Low 10 im Niveau-Ranking) schließt sich. Bei der Wirtschaftskraft (BIP je Einwohner) haben die Städte auf den letzten 10 Plätzen immerhin 5,6 Prozent ihres Rückstands auf die Top 10 aufholen können. Der Abstand bei den Arbeitseinkommen ist nahezu unverändert. "Zumindest bei den Großstädten findet kein Auseinanderdriften von oben und unten statt," erklärt INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer.

Die Bedeutung eines hohen Bildungsniveaus für die Standortqualität einer Stadt wird durch das Großstädte-Ranking eindrücklich belegt. So weisen die Top 10-Städte des Dynamik-Rankings bei allen Bildungsindikatoren deutlich bessere Werte auf als die Städte auf den letzten 10 Plätzen.

INSM und WirtschaftsWoche haben die nach Einwohnern 50 größten Städte Deutschlands nach 104 ökonomischen und strukturellen Indikatoren wie Bruttoinlandsprodukt, Arbeitseinkommen und Investitionen untersucht.

Das Gesamtranking, das von Wissenschaftlern der Kölner IW Consult GmbH errechnet wurde, besteht je zur Hälfte aus dem Niveau- und dem Dynamik-Ranking. In das Niveau- Ranking fließen absolute Werte - zumeist aus dem Jahr 2007 - ein, darunter Indikatoren wie Kaufkraft, Arbeitsplatzversorgung, Wirtschaftsfreundlichkeit, aber auch die Zahl der Hochqualifizierten und Schulden je Einwohner. Hier werden die ersten fünf Plätze von München, Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf und Karlsruhe belegt. In das Dynamik-Ranking gehen die Veränderungen dieser Indikatoren, überwiegend von 2002 bis 2007, ein.

Die detaillierten Stärken-Schwächen-Profile aller 50 untersuchten Großstädte mit ausgewählten Indikatoren finden Sie auf www.insm-wiwo-staedteranking.de und www.wiwo.de

Pressekontakte

INSM:
Max A. Höfer,
Tel.: 0221 4981-404,
E-Mail: hoefer@insm.de

Nicole G. Putna,
Tel.: 0221 4981-401,
E-Mail: putna@insm.de

WirtschaftsWoche:
Bert Losse,
Tel.: 0211 887-2124
E-Mail: bert.losse@wiwo.de 

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