"Rententricksereien kosten Milliarden"

Die Rentengarantie ist nur der jüngste von mehreren Eingriffen der Regierung in die Rentenformel. Gleichzeitig wird die Rente mit 67 wieder zur Diskussion gestellt. Die INSM beleuchtet mit einem Themenspecial die aktuelle Rentenpolitik.

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Steinbrück kritisiert Rentengarantie "Die Gekniffenen sind die 25- bis 35-Jährigen"

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) hat die von seinem Kabinettskollegen Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) zugesagte Rentengarantie in mehreren Interviews als Verstoß gegen die Generationengerechtigkeit kritisiert.

  • 9. Juli 2009

"Ich habe große Zweifel, ob das für nachfolgende Generationen das richtige Signal ist", sagte Steinbrück der "Frankfurter Rundschau". Der jetzigen Rentnergeneration gehe es "so gut wie niemals einer zuvor", sagte er. Während andere Menschen derzeit um ihren Arbeitsplatz bangen müssten, "steigen in der Krise die Renten so stark wie seit drei, vier Jahren nicht". "Die Gekniffenen sind die 25- bis 35-Jährigen, die Kinder in die Welt setzen wollen", so Steinbrück weiter: "Um diese Generation müssen wir uns stärker kümmern."

"Steinbrück hat recht. Die Rentengarantie war in der Sache falsch", sagte der frühere Arbeitsminister Walter Riester (SPD) der "Rheinischen Post". Auch er wies darauf hin, das durchschnittliche Versorgungsniveau der jetzigen Rentnergeneration sei "besser als bei allen früheren Generationen".

Peer Steinbrück im ARD Morgenmagazin am 10.7.2009 zur Rentengarantie

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