Soziales INSM-Dossier Familie

Die Politik hat die Familie entdeckt. Die demografische Entwicklung und die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen in Deutschland haben die Parteien und die gesellschaftlichen Instituionen gezwungen, sich intensiver mit den Problemen von Familien auseinanderzusetzen. Oberste Priorität: Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Was Parteien, Kirchen und Verbände sonst noch fordern und was uns das Ausland hierbei bereits vormacht lesen Sie in diesem Dossier. 

INSM STANDPUNKTE / FAKTEN

KINDER, KRIPPE, KARRIERE

Die Politik hat die Familie neu entdeckt. In den kommenden sechs Jahren soll das Angebot an Betreuungsplätzen für die unter Dreijährigen verdreifacht werden. Das ist ein ehrgeiziges Ziel. Das Krippengesetz und das Betreuungsgeld werden dabei das Leben in Deutschlands Familien nachhaltig verändern. 

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KINDERGELD - DAS SAGEN DIE PARTEIEN

Das Kindergeld wurde zum 1. Januar 2010 um je 20 Euro monatlich erhöht. Das bedeutet: Jetzt bekommen Eltern für das erste und das zweite Kind je 184 Euro Kindergeld, für das dritte Kind 190 Euro und für jedes weitere Kind 215 Euro Kindergeld im Monat. Auch der jährliche Kinderfreibetrag wurde von 6024 auf 7008 Euro angehoben. In der Politik werden aktuell die Anrechung von Kingergeld auf das Arbeitslosengeld II (Hartz IV) und die Höhe der Regelleistung des ALG II für Kinder diskutiert. 

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FAMILIENPOLITIK – EIN INTERNATIONALER VERGLEICH

Was machen Frankreich und die skandinavischen Ländern anders und wie schaffen sie es, ein familienfreundlicheres Klima zu schaffen? Ein internationaler Vergleich. 

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DIE KIRCHEN – VIELE WÜNSCHE UND FORDERUNGEN

Beide großen Kirchen wollen die Familie mehr als bisher stützen und richten Forderungen an die Politik. Besonders die katholische Kirche streitet über die Ganztagsbetreuung von Kleinkindern in Kinderkrippen. 

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DIE ZUKUNFT DER FAMILIENPOLITIK

Im Grundsatz sind sich alle einig: Familien müssen in Deutschland wieder mehr Beachtung finden. Wir brauchen mehr Kinder in den Familien und mehr Familien in der Gesellschaft. Wie wollen die Parteien gute Rahmenbedingungen für eine bessere Familienpolitik schaffen? Ein Blick in die Parteiprogramme. 

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BDI UND BDA – DIE SICHT DER UNTERNEHMENSVERBÄNDE

Was kann gegen den Geburtenschwund in Deutschland getan werden? Eine Position des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) und der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). 

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